40 Veranstaltungen an 30 Veranstaltungsorten

Vom 6. bis 28. September 2019 gibt es zum zum ersten Mal „Stadt der Sterblichen – Das Endlichkeitsfestival“ in Leipzig

Für alle LeserAb Freitag, 6. September, gibt es ein besonderes Festival in Leipzig. Eines, das die Leipziger so noch nicht erlebt haben. Denn wer denkt schon bei dem ganzen Eilen und Raboten daran, dass das Leben endlich ist? Dass der Tod unser ständiger Begleiter ist und gerade diese Vergänglichkeit uns zeigt, dass wir sorgsamer und aufmerksamer mit unserem Leben umgehen sollten? „Stadt der Sterblichen“, heißt das Festival.

Veranstaltet wird es von der FUNUS Stiftung. Vom 6. bis 28. September organisiert sie in ganz Leipzig an 30 Orten mit über 40 Veranstaltungen das Endlichkeitsfestival die „Stadt der Sterblichen“, um das Thema Leben-Sterben-Tod-Trauer stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken sowie eine Bestattungs- und Endlichkeitskultur als ein Kernelement der Menschenwürde zu fördern – unter dem Credo (frei nach den PEANUTS): „Ja, eines Tages werde ich sterben, aber an allen anderen Tagen werde ich leben – also mache ich das Beste draus.“

Mit öffentlichkeitswirksamen und vielseitigen Veranstaltungsformaten wird der Tod zu einem zugänglichen Thema für Laien und Experten.

Als Botschafterinnen der „Stadt der Sterblichen 2019“ (#sds19) konnten drei Frauen gewonnen werden: Katty Salié (ZDF „aspekte“), Melanie Marschke (SOKO Leipzig) und Jennifer Sonntag, Fernsehmoderatorin, Inklusionsbotschafterin und Sozialpädagogin. Aus Sicht einer blinden Frau interviewt Sonntag für das MDR-Magazin „Selbstbestimmt!“

Die „Stadt der Sterblichen“ bietet ihren Gästen, Besucher/-innen und Teilnehmer/-innen ein unterhaltsames und breitgefächertes Programm, so zum Beispiel „Die Talkshow des Todes“ mit Markus Kavka und seinen Gästen: Nicholas Müller (Jupiter Jones), Ronald Eng, Eric Wrede und Jennifer Sonntag zum Thema: Leben, Sterben und Tod, Depression, Suizid, Angstzustände, Panikattacken und Bestattung am 19. September um 20 Uhr in der Kulturfabrik Werk 2. Im Anschluss daran gibt es Publikumsgespräch mit Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

An mexikanische Totengedenken erinnert „Burlesque y Fiesta de los Muertos“ – Burlesque-Show, Soiree und Dia de los Muertos am 17. September im Krystallpalast Varieté. Mit dabei sind Violetta Poison, Mama Ulita, Conférencier Juan Calavera,als Live-Band The Fabulous Mezcaleros.

Aber auch ein sehr berührendes Thema wird angesprochen mit „Pfützen springen – wie Kinder trauern und wie man sie begleiten kann“ am 14. September in Halle 5 in Werk 2. Dahinter stecken Talk und Lesung mit Katty Salié (ZDF „aspekte“, #sds19-Botschafterin) und Ralph Caspers („Die Sendung mit der Maus“), beide Botschafter/-innen der Kölner TrauBe, der TrauerBegleitung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie zeigen auf, welche Arten von KinderTRAUER es gibt, was „normal“ ist und was vielleicht mehr Hilfe bedarf.

Ausstellungsplakat "Death walks behind you". Grafik: Schwarwel

Ausstellungsplakat „Death walks behind you“. Grafik: Schwarwel

Und natürlich gibt es auch Ausstellungen, in denen unser Umgang mit dem Tod thematisiert wird. So etwa die Ausstellung „Death walks behind you – Tod und Sterben in der Rockmusik“ vom 7. bis 27. September in der Galerie KUB in der Kantstraße 18. Kurator ist Dr. Josef Spiegel in der galerie KUB. Und den Inhalt umreißt das Veranstaltungsprogramm so: „Der Tod als ständiger Begleiter – ein Soundtrack der Endlichkeit. Die Ausstellung bietet einen kursorischen und thematisch eng umrissenen Streifzug durch die Geschichte der Rockmusik. Plattencover, Songtexte, Sounds, Videos und jugendkulturelle Artefakte zeigen in bisweilen verstörenden und schockierenden Bildern markante Stationen des Themas in der Rock- und Popgeschichte vom Ende der 50er Jahre bis heute. Leitlinie des Projektes ist dabei das Verhältnis von Musikgenre, Szene und Jugendbewegung auf der einen Seite und der existenziellen Erfahrung von Tod auf der anderen Seite.“

Aber auch ganz ernsthaft politisch wird es, etwa am 27. September um 19 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum bei „Unerwarteter Nahschuss – Politische Todesopfer und von in der SED-Diktatur bis 1981 hingerichtete Personen“. Gezeigt wird die SOKO Leipzig-Folge „Unerwarteter Nahschuss“ S07E16 (123) mit anschließendem Podiumsgespräch mit den SOKO Leipzig-Machern, Prof. Dr. Rainer Eckert und Holger Kulick im Zeitgeschichtlichen Forum. Die Moderation übernimmt Rommy Arndt (ntv).

Und mit „Die Grasbeißerbande“ gibt es noch eine weitere einfühlsame Ausstellung vom 9. September bis 26. November in der Trinitatiskirche: „,Warum soll ich mir die Zähne putzen, wenn ich sowieso ins Gras beiße‘. – Grundlage für die Ausstellung ,Die Grasbeißerbande – Das Sterben wieder ins Leben holen‘ ist das gleichnamige Buch mit Fragen, die sich lebensverkürzend erkrankte Kinder zu ihrem eigenen Sterben stellen. Die Autoren Susen und Karsten Stanberger haben diese über zwei Jahre im Umfeld der Kinder- und Jugendhospizarbeit gesammelt. Die Grasbeißerbande bringt mit wenigen Sätzen und passenden Bildern auf den Punkt, was Sterbebegleiter in Hospizen und betroffene Familien erleben: Kinder begegnen dem eigenen Tod nicht selten mit einer erstaunlichen Souveränität. Sie trösten ihre Eltern und Geschwister mit Zuversicht und Humor. Die Ausstellung ist ein Weckruf für jeden, sich seiner wertvollen Lebenszeit bewusst zu werden. Die Einkünfte aus dem Buchverkauf und Geldspenden im Rahmen der Leipziger Ausstellung kommen dem Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V. zugute.“

Aber selbst einen DEATHSLAM gibt es mit Skog Ogvann, Hank M. Flemming, Theresa Hahl, Bonny Lycen, Rainer Holl und Marsha Richarz in der Moritzbastei. Und mehrere Lesungen mit Autor/-innen, die sich in ihren Büchern mit den Theme Tod und Trauern beschäftigen. Was eben immer auch heißt: mit dem Leben. Denn gerade weil uns der Tod gerade von geliebten Mitmenschen deutlich macht, wie kurz unser Leben auf Erden eigentlich ist, bringt uns gerade so ein Moment dazu, auch über den Wert, den Reichtum und die Herausforderung unseres Lebens nachzudenken.

Sind wir nur zum Konsumieren hier? Oder ist unsere Sterblichkeit eine Herausforderung, die Welt wenigstens ein bisschen besser zurückzulassen, als wir sie vorgefunden haben? Und was bedeuten eigentlich all unsere emotionalen Beziehungen zu den Menschen ringsum? Wie geben wir dem Leben vor dem Tod einen wirklich tragenden Sinn?

Zum Festival gibt es auch eine Veröffentlichung, die Graphic Novel „Gevatter“ von Schwarwel (der auch die Grafik für das ganze Festival entworfen hat). Es gibt eine Trauermauer-Graffiti-Aktion an der Wall of Fame, ein Erinnerungskissen-Nähen, einen Fotowettbewerb u.v.m.

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EndlichkeitsfestivalStadt der Sterblichen
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Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

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