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LeipzigGrün empfiehlt, sich mit Leipziger Blütenmischung eine eigene Insektenwiese zu schaffen

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    LeipzigGrün setzt sich normalerweise für lauter Dinge ein, die Menschen zusammen im Grünen unternehmen: gemeinsam gärtnern, pflanzen, Landwirtschaft betreiben, Grünoasen schaffen. Doch das alles ist jetzt aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht möglich. Obwohl es draußen jetzt grünt und blüht. Was tun? Michael Berninger, Leiter des Fachbeirats von LeipzigGrün meint: „Wir gärtnern zu Hause.“

    „Eigentlich rufe ich immer zum gemeinsamen Gärtnern auf, das muss jetzt warten“, erklärt er in der neuen Rundmail an alle Garten- und Landschaftsfreund/-innen. „Das neue Gartenprogramm inklusive Umweltkalender kam pünktlich aus der Druckerei und zur selben Zeit wurden zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus alle Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt. Dieses Jahr startet die Saison also alleine im Garten, im Hinterhof oder auf dem Balkon. Zu Ostern feiern wir die Auferstehung Christi und es ist das Fest der Hoffnung, diese Hoffnung brauchen wir jetzt alle, egal welcher Glauben und welche Nation.“

    Also: „Kopf hoch – Sonne tanken – Gesund bleiben“.

    Und man kann – sofern man ein Eckchen Erde hat, das man jetzt bestellen kann – eine Idee aufgreifen, mit der nicht nur LeipzigGrün seit Jahren versucht, die Leipziger Stadtlandschaft und die Leipziger Lokalpolitik insektenfreundlicher zu machen: die Schöpfung einer bunten Wiese für Insekten.

    Entsprechende Blühmischungen für die Region Leipzig gibt es zum Beispiel als Leipziger Mischung von Reinhard Krehl, der LeipzigGrün schon 10 Jahre begleitet.

    Auch der Ökolöwe verteilt eine Blühmischung für Balkon und Garten. Man kann sich seine kleine Wiese auch im Blumenkasten anlegen. Hauptsache, es blüht. Dann summt es auch.

    Hinweise von LeipzigGrün für die Aussaat: Die Entwicklung der Wiese hängt stark von ihrem Standort und der Verfügbarkeit von Feuchtigkeit ab. Samen von Wildarten benötigen mindestens 4 bis 5 Wochen durchgängige Feuchtigkeit für eine optimale Keimung und das erste Wachstum. Wenn Regen ausbleibt muss unbedingt bewässert werden, um die erfolgreiche Keimung und das Anwachsen der Neuansaat zu gewährleisten.

    Bitte nicht düngen, denn je magerer der Boden, desto blütenreicher entwickeln sich die Wiesen.

    Für die naturschutzgerechten Begrünungen sollte man freilich nur gebietseigenes Saatgut verwenden, das heißt regionales Saatgut einheimischer (autochthoner) Wildpflanzen von naturnahen Wildstandorten. Der Herbst ist die günstigste Zeit für die Aussaat von Wildsaaten. Für Sachsen kann solches Saatgut über www.saale-saaten.de und www.rieger-hofmann.de bezogen werden.

    Die Aussaat kann Mitte August bis Mitte September, je nach Witterung auch im März und April, erfolgen. LeipzigGrün nutzt zum Beispiel regelmäßig den Earth Day am 22. April zur gemeinsamen Aussaat. Was aber dieses Mal wohl nicht möglich sein wird – zumindest nicht in fröhlich gärtnernder Gruppe.

    Aber Aussäen kann man ja auch allein. Die Freude haben dann, wenn es blüht, alle, die vorbeikommen. Und die Insekten erst recht.

    Jugendparlament beantragt Schmetterlingswiesen für Leipziger Parks

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