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Tag: 11. April 2020

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Österliche Vorfreude. Foto: Pixabay

Gastkommentar von Christian Wolff: Ostern live

Weltweit sind in diesem Jahr die Kirchen und die Gotteshäuser anderer Religionen in der Passions- und Osterzeit geschlossen – und doch können wir das Leiden Jesu am Kreuz und seine Auferstehung wie eine gegenwärtige, monumentale Inszenierung auf der Weltbühne erleben. Dabei sitzen wir aber nicht auf Zuschauerrängen wie in Kirchenbänken bei einer Aufführung der Matthäuspassion oder einer Osternachfeier.

Sprüche rings um Corona (im Leipziger Zentrum). Foto: L-IZ.de

Forscher-Team der TU Dresden sucht noch viele Teilnehmer/-innen für eine Studie zum Aktivbleiben in der Corona-Pause

Vier Wochen im Shutdown, im gezwungenen Zuhausebleiben, belasten viele Menschen inzwischen spürbar. Manche wissen auch nicht, was sie mit dieser ganzen freien Zeit zu Hause anfangen sollen. Psychologen am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden haben eine Studie entwickelt, die den Teilnehmenden zahlreiche Anregungen zu bereichernden Aktivitäten während der aktuellen Coronakrise gibt. Und sie laden alle Bürger/-innen ein, sich aktiv an der Studie zu diesem Thema zu beteiligen.

Blühbeet in der Windmühlenstraße. Foto: Ralf Julke

LeipzigGrün empfiehlt, sich mit Leipziger Blütenmischung eine eigene Insektenwiese zu schaffen

LeipzigGrün setzt sich normalerweise für lauter Dinge ein, die Menschen zusammen im Grünen unternehmen: gemeinsam gärtnern, pflanzen, Landwirtschaft betreiben, Grünoasen schaffen. Doch das alles ist jetzt aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht möglich. Obwohl es draußen jetzt grünt und blüht. Was tun? Michael Berninger, Leiter des Fachbeirats von LeipzigGrün meint: „Wir gärtnern zu Hause.“

Verleger Mark Lehmstedt. Foto: Ralf Julke

Der Sächsische Verlagspreis geht in diesem Jahr an den Leipziger Verleger Mark Lehmstedt

Wenn das kein Trost ist in Zeiten des Corona-Lockdowns: „Sächsischer Verlagspreis 2020 geht an Mark Lehmstedt und den Lehmstedt Verlag“ meldete am Freitag, 10. April, das Sächsische Wirtschaftsministerium. Eigentlich hatte man das zwei Mal schön feiern wollen. Denn ursprünglich war ein Pressegespräch auf der Leipziger Buchmesse mit Mark Lehmstedt und Wirtschaftsminister Martin Dulig geplant. Doch leider durchkreuzte die Corona-Pandemie mit der Absage der Leipziger Buchmesse auch diesen Termin.

Ottilie von Steyber. Foto: Louise-Otto-Peters-Gesellschaft

Louise-Otto-Peters-Gesellschaft kämpft für den Vornamen von Ottilie von Steyber auf ihrem Straßenschild

Er liegt ein bisschen versteckt, der Steyberweg, in Eutritzsch in einer Neubausiedlung an der Querbreite. Seit 2014 erinnert der Steyberweg an die Leipziger Frauenrechtlerin, Erzieherin und Schulvorsteherin Ottilie von Steyber. Da ein Personen-Straßennamen ohne den Vornamen wenig aussagekräftig ist, setzt sich die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. für eine Erläuterungstafel am Straßenschild ein sowie für die künftige Straßenbenennung mit Vor- und Zunamen, um die Geehrten auch wirklich bekannt zu machen.

Die Zahl der Leipziger Straßenbäume im Zeitverlauf. Grafik: Alexander John

Seit 2015 hat Leipzig über 3.000 Straßenbäume (wieder) verloren

Erst die Anträge der Ratsfraktionen sorgten dafür, dass 2019 überhaupt genug Geld für all die Straßenbaum-Neupflanzungen in den Haushalt eingestellt wurde, die die Stadt versprochen hatte. Und das ja bekanntlich auch erst nach jahrelangem Druck der Ratsfraktionen, endlich ein richtiges Straßenbaumkonzept auf den Weg zu bringen. Das hatte die Verwaltung auch erst 2019 fertig. Was für eine dramatische Entwicklung da gebremst wurde, machen jetzt zwei Grafiken deutlich.

Claudia Hildenbrandt, Daniel Mathias: Jesus liebt Radfahrer - Navid auch. Foto: Ralf Julke

Jesus liebt Radfahrer – Navid auch: Zwei Leipziger erzählen von ihrer großen Radtour um die Welt

Das Wetter ist herrlich, die Tage sind frei. Da wäre so mancher gern einfach losgefahren – mit dem Fahrrad natürlich. Einfach mal über Grenzen, in exotische Länder, zu spannenden Menschen. Aber das wird aufgrund der Corona-Pandemie noch lange nicht wieder möglich sein. Zwei Leipziger haben sich diesen Wunsch 2017 erfüllt und waren dann länger als zwei Jahre unterwegs. Jetzt haben sie ihre Reise in dieses Buch gepackt. Ein Buch, das davon erzählt, wie anders man auf Menschen schaut, wenn man sie wirklich einmal kennenlernt.

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