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Ticketverlosung: Lesung, Gespräche und Lieder. Welttag der politischen Gefangenen.

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    Verlosung+++Die Veranstaltung muss leider entfallen+++Zum Welttag der politischen Gefangenen am 18. März 2020 laden die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, das PEN-Zentrum Deutschland und das Literaturhaus Leipzig zu „Lesung, Gespräche und Lieder“. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1x2 Freikarten zu erstehen.

    Die Mehrzahl der in der Sonderausgabe „Worthaft. Texte politischer Gefangener“ der Zeitschrift „Poesiealbum neu“ zusammengetragenen Gedichte und Prosastücke wurde nicht während der Haftzeit verfasst. Selten war es möglich, Verse „heimlich auf Klopapier“ zu kritzeln. „Schreibzeuge waren nicht erlaubt“. Hauptsächlich war es die von Jürgen Fuchs in „Vernehmungsprotokolle“ beschriebene Arbeitsmethode des Auswendiglernens und Abspeicherns des Erlebten und Gedachten, die zu der Befähigung führte, die Erinnerungsarbeit in Bericht und Notat, im Interview, in Essay und Rede, aber auch in der literarischen Form von Lyrik, Liedtext und Prosa zu leisten.

    Stephan Krawczyk: geboren in Weida, lebt in Berlin. Er wurde Januar 1988 verhaftet und genötigt, der Ausreise aus der DDR zuzustimmen.

    Utz Rachowski: geboren in Plauen, lebt im Vogtland. 1979 wegen „staatsfeindlicher Hetze“ zu 27 Monaten Haft verurteilt. Nach Interventionen Reiner Kunzes und Amnesty International entließ man ihn 1980 in die Bundesrepublik.

    Gabriele Stötzer: geboren in Emleben, lebt in Erfurt und Utrecht (NL). 1977–1978 Haft im Frauenzuchthaus Hohenecke wegen einer Unterschriftensammlung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns.

    Gemeinschaftsveranstaltung der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, des PEN-Zentrums Deutschland und des Literaturhauses Leipzig.

    +++ Die Veranstaltung muss leider entfallen +++

    Die Lichter, die wir selbst entzünden: Essays, Reden und Gefängnisbriefe von Utz Rachowski jetzt in einem Band

     

    Gedichte und kleine Texte von politischen Gefangenen über das Menschbleiben in einem gefühllosen System

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