Artikel zum Schlagwort Poesiealbum neu

„Poesiealbum neu“ 1/2020 zu Ehren von Friedrich Hölderlin

„Poesie und Narrheit“ – gesucht werden Gedichte und Notate

Dass ein wirkliches Gedicht nicht altert, zeigt uns Hölderlins „Hälfte des Lebens“, das zu seinen bekanntesten gehört und vor 215 Jahren das erste Mal veröffentlicht wurde. Um ihn zu ehren, dessen Geburtstag sich im nächsten Jahr zum 250. Mal jährt, widmen wir unsere „Poesiealbum neu“-Ausgabe im ersten Halbjahr 2020 Friedrich Hölderlin. Weiterlesen

Wiegenlieder, Sonaten und unvergessliche Songs

Größe spüren: Ein Poesiealbum neu mit lauter Musikgedichten

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFür den Musikwissenschaftler Thomas Schinköth ist der Übergang von Musik zum Gedicht ganz einfach. Denn Lyrik kommt ja von Lyra, jenem Instrument, mit dem die alten Griechen ihre Lieder begleiteten. Von Anfang an gehören Rhythmus und Gedicht zusammen, was selbst jene Dichter wissen, die ihre Gedichte nicht in Strophen, Verse und Reime packen. Aber tatsächlich ist es ganz schön schwer, Gedichte über Musik zu schreiben. Weiterlesen

100 Gedichte über das Erleben der Zeit

My generation: Poetische Spurensuche nach lauter Schubladen, die es gar nicht gibt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDichter sind die Nachdenklichen unter uns, die beim Treppeputzen Bob Dylan hören und über das Wohlwollen der Nachbarn sinnieren, die bei alten Armeejacken über deren Träger im Vietnamkrieg nachdenken oder beim Kauf einer Jeans über die biologische Abbauarbeit von Hosen, Flugblättern und rechtsradikalen Parteien. Sie wissen, wozu man die riesige Bibliothek im Kopf nutzen kann. Weiterlesen

Ermutigung zum aufmerksamen Wortwerk

Ein grünes Heft würdigt den Leipziger Dichter Peter Gosse zu seinem 80. Geburtstag

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist die erste „besondere Edition“, die die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik hier als „Poesiealbum neu“ herausgebracht hat. Und auch die Normalausgabe ist limitiert. Also etwas für echte Liebhaber von Lyrik und Verehrer von Lyrikern, die für ganze Dichtergenerationen prägend wurden. Und so eine Rolle spielt der Leipziger Peter Gosse, der jüngst seinen 80. Geburtstag feiert. Weiterlesen

Andreas Reimann mit dem Poesiealbum neu-Preis 2018 geehrt

Foto: Maren Schönfeld

Der in diesem Jahr von der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik zum 2. Mal vergebene „Poesiealbum neu-Preis“ geht an den in Leipzig ansässigen Lyriker Andreas Reimann für sein Gedicht „Die Früchte“, das die Jury als das beste aus 200 unveröffentlichten Gedichten des Jahrgangs 2017 ermittelt hat. Andreas Reimann erhält die Edelfeder der Firma Waldmann KG aus Birkenfeld in der Nähe von Mannheim. Weiterlesen

Wenn Dichter um den Schreibtisch hüpfen

„Poesiealbum neu“ – Erstaunlich viele Antworten auf die Frage nach dem Glücklichsein als Mensch

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGülden liegt es da, als wäre das neue „Poesiealbum neu“ ein Schatz, den es zu finden gilt. Dabei ist es ein Schatz. Ein richtiger. Nicht der alptraumhafte der Nibelungen, nicht das Metall der Gier, das ganze Völker verrückt und zu Bestien macht. Und irgendwann kommt man beim Durchstreifen dieser über 80 versammelten Gedichte natürlich auf so einen Gedanken wie den: Kann es sein, dass Dichter mehr wissen über unser Menschsein? Weiterlesen

„In jenem beharrlichen Sommer …“

Am 1. März: Dokfilm, Lesung und Finissage in der Stadtbibliothek

„Rasensprenger II“ von Katrin Kunert

Am 1. März lädt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik um 19 Uhr in die Stadtbibliothek ein – gezeigt wird im Rahmen der Finissage der Ausstellung „FÜNFZIG/FÜNFUNDZWANZIG“ der von Ralph Grüneberger und Gerhard Pötzsch gedrehte Dokumentarfilm zur illegalen Lyrik-Lesung im Sommer 1968 auf dem Elsterstausee. Zuvor stellen Steffi Böttger und Ralph Grüneberger die druckfrische Frühjahrsausgabe der Zeitschrift „Poesiealbum neu“ vor, die sich dem Thema Glück widmet. Der Eintritt ist frei. Weiterlesen

Ein neues Poesiealbum neu für nachdenkliche Zeitgenossen

Wissenschaft ist keine Glaubenssache und Fausts Dilemma ist der Horror unserer Zeit

Foto: Ralf Julke

Das Thema liegt so rum in der Weltgeschichte. Man stolpert drüber. Manchmal steckt es die Reinemachefrau hinter den Vorhang, damit es keiner sieht. Denn die Herren im Nobelkabinett sind ja wieder damit beschäftigt, die Religion als Glücksbringer für eine heilsame Zukunft anzupreisen. Glaube siegt, oder so ähnlich. Aber selbst Dichter wissen es besser. Weiterlesen

PEN-Autoren lesen aus dem „Poesiealbum neu“ zum Thema „Tugenden & Sünden“

Foto: Ralf Julke

Oft stehen die menschlichen Tugenden in der Wahrnehmung hinter den Untugenden. Anstand, Redlichkeit, Unbescholten- und Unverdorbenheit haben im Alltag kaum mehr Bedeutung, das gilt nicht minder für Klugheit, Weisheit, Gerechtigkeitssinn, Tapferkeit oder Mäßigung. Hingegen werden Untugenden wie Wollust, Habgier, Völlerei, Neid, Faulheit usw. in den Medien um vieles eher und öfter aufgegriffen. Hebt sich dieser literarische Abend davon ab? Weiterlesen

„Poesiealbum neu-Preis“

„Resonanzen. Lyrik & Wissenschaft“ am 25. März im Gohliser Schlösschen

Die 1992 gegründete Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, die seit 2007 die von Ralph Grüneberger herausgegebene Zeitschrift „Poesiealbum neu“ veröffentlicht, vergibt in diesem Jahr erstmals den „Poesiealbum neu-Preis“ für das beste Gedicht eines Jahrgangs. Der Preis, gestiftet von der Firma Waldmann AG, ist ein signierter Füllhalter der Reihe „Edelfeder“ aus Sterling Silber. Die Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt während der Präsentation der Frühjahrsausgabe, die seit 2007 alljährlich am Buchmessesamstag im Gohliser Schlösschen stattfindet. Weiterlesen

Ein neues Heft für lesende Menschen

Über Tugenden, die keine sind, und Sünden, die uns erst lebendig machen

Foto: Ralf Julke

Besonders üppig ist die sächsische Literaturförderung nicht. Ein paar Festivals, ein paar wenige Zeitschriften und Vereine, das war’s dann eigentlich schon, was die Kulturstiftung des Freistaats unterstützt. Die seit 2007 erscheinende Reihe „Poesiealbum neu“ gehört nicht dazu. Und trotzdem schafft es ein ambitioniertes Heft ums andere ans Licht der noch lesenden Öffentlichkeit. Weiterlesen

Wie schreibt man über Arbeit in Zeiten von Jobcenter, Ich-AG und Hartz IV?

Das stille Hoffen der Dichter: Gebt der Arbeit ihre Würde zurück!

Foto: Ralf Julke

Frag mal die Dichterinnen und Dichter, was sie von Arbeit halten. Das ist ja ein okkupiertes Thema, über das in der Regel Leute reden, die den arbeitenden Menschen an sich nur als Last, Stör- und Kostenfaktor betrachten und dafür gern behaupten, es sei das Geld, das „arbeite“. Eigentlich hätte man da eine Gedicht-Anthologie aus lauter Hohn und Spott erwartet. Weiterlesen