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„Poesie und Narrheit“ – gesucht werden Gedichte und Notate

Von Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V.

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    Dass ein wirkliches Gedicht nicht altert, zeigt uns Hölderlins „Hälfte des Lebens“, das zu seinen bekanntesten gehört und vor 215 Jahren das erste Mal veröffentlicht wurde. Um ihn zu ehren, dessen Geburtstag sich im nächsten Jahr zum 250. Mal jährt, widmen wir unsere „Poesiealbum neu“-Ausgabe im ersten Halbjahr 2020 Friedrich Hölderlin.

    Sein Wesen und Wirken wurde – wie wohl bei keinem zweiten deutschen Dichter – als „Poesie“ in Verbindung mit „Narrheit“ definiert. Beides sollte ihm im Universitätsklinikum Tübingen ausgetrieben werden. Dass „Poesie und Narrheit“ sehr wohl zusammenpasst, wollen wir drei Jahrhunderte später mit Analogien bekräftigen. Gewiss ist, dass Menschen, zumal Dichtern in Zeiten der Unfreiheit der postulierte Freiheitswille als Irr-Glaube bescheinigt wurde.

    Nicht von ungefähr ist Hölderlins Freiheitsbegriff ein himmlischer wie auch seine Dichtung voller mythologischer Bezüge ist . Insofern freut es uns, dass die Premiere dieser Ausgabe im Spätsommer 2020 im Verbund mit dem Arbeitskreis Vergleichende Mythologien, der 2020 sein 25-jähriges Bestehen feiert, stattfinden wird.

    Im Zeitraum 1. Juli bis 15. Oktober 2019 laden wir ein, sich mit bis zu drei Gedichten und/oder Notaten mit Bezügen speziell zu Friedrich Hölderlin oder allgemeiner zu den Themen Freiheit und Lebenshälfte zu beteiligen. Eine Einsendung kann also praktisch allen drei Vorgaben und beiden Genres gelten.

    Auf dem Postweg können bis zu drei, möglichst bislang unveröffentlichte Texte in deutscher Sprache und in 3-facher (!) Ausführung eingereicht werden. Die Gedichte bzw. Notate sollten eine Gesamtlänge von 35 Zeilen (inklusive Titel, Autor/in, Leerzeilen) nicht überschreiten und dem Layout unserer Zeitschrift entsprechen (Zeilenlänge).

    Hinzuzufügen sind eine Kurzvita plus aktueller E-Mail-Adresse, die Erklärung, dass der kostenfreie Abdruck erlaubt wird, und die Zustimmung, dass die persönlichen Daten, die allein für den Zweck der Kommunikation und Registration Verwendung finden und keinesfalls an Dritte weitergegeben werden, gespeichert und für eine Veröffentlichung (Ankündigung) auf unserer Webseite verwendet werden dürfen.
    Verzichten Sie bitte auf Einsendungen per Einschreiben; wir haben nicht die Kapazität, diese vom Postamt abzuholen.

    Kommt ein Gedicht oder Notat für die Veröffentlichung in Betracht, setzt sich das „Poesiealbum neu“-Team mit der Autorin/dem Autor in Verbindung. Rückfragen oder Stellungnahmen zu den Einsendungen können nicht beantwortet bzw. geleistet werden.

    Sobald der Drucksatz abgeschlossen ist, werden auf der Webseite der GZL die Namen der Autorinnen und Autoren veröffentlicht, deren Text in die Ausgabe zum Themenkomplex „Freiheit. Lebensherbst. Hölderlin“ Aufnahme fand. Mit ihrer/seiner Beteiligung an der Ausschreibung stimmt die Einsenderin/der Einsender diesem Verfahren ausdrücklich zu.

    Jeder Autorin, jeder Autor des Heftes erhält ein Freiexemplar und nimmt mit ihrem/seinem unveröffentlichten Gedicht an der Auswahl für den „Poesiealbum neu“-Preis 2021 teil, der das beste Gedicht des Jahrgangs 2020 prämiert.

    Wer Gedichte bzw. Notate mit Bezug zu Leben und Werk Hölderlins einreicht, diesen bzw. diese bitten wir, den Bezug in Form einer ausführlichen Anmerkung zu begründen und ggf. mit einem Werkauszug und Quellenverweis zu belegen.

    Hälfte des Lebens

    Mit gelben Birnen hänget
    Und voll mit wilden Rosen
    Das Land in den See,
    Ihr holden Schwäne,
    Und trunken von Küssen
    Tunkt ihr das Haupt
    Ins heilignüchterne Wasser.

    Weh mir, wo nehm’ ich, wenn
    Es Winter ist, die Blumen, und wo
    Den Sonnenschein,
    Und Schatten der Erde?
    Die Mauern stehn Sprachlos und kalt, im Winde
    Klirren die Fahnen.

    Größe spüren: Ein Poesiealbum neu mit lauter Musikgedichten

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