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Das große Mammutwerk von Eißmann und Junge zum Mitteldeutschen Seenland jetzt in einem dicken Schuber

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    Es ist ein Mammutwerk geworden, das die beiden Leipziger Geologen Lothar Eißman und Frank W. Junge da seit 2013 beim Sax Verlag veröffentlicht haben: drei große, reich mit Fotos ausgestattete Bände zu den drei Teilen des Seenlandes, das rund um Leipzig entstanden ist. Oder auch vorher schon da war, bevor die großen Tagebauseen entstanden. Niemand hat die Geschichte dieser Landschaft je so umfassend erzählt. Und für alle, die sich wirklich für die Seenlandschaft um Leipzig und Halle interessieren, gibt es am 8. Juli einen ganz besonderen Termin.

    Für den Termin sollte man sich rechtzeitig anmelden. Nicht nur, weil es schnell ausgebucht sein könnte beim Wasserstadt Leipzig e. V., sondern auch aufgrund der Corona-Vorsichtsmaßnahmen, die eine Rücklauffrist für Voranmeldungen benötigen.

    Im Vereinshaus Wasser-Stadt Leipzig e. V., (Industriestraße 72 in Plagwitz) findet am Mittwoch, 8. Juli, ab 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) die Buchpräsentation mit Bildvortrag zum jetzt komplett erhaltbaren Schuber „Landschaftswandel“ aus dem Sax Verlag statt.

    Der Geologe und Autor Dr. Frank W. Junge wird in seinem Bildvortrag den umfassenden Landschaftswandel im Mitteldeutschen Seenland und rund um den Leipziger Großraum in Erinnerung rufen, Besonderheiten und Entwicklungen aufzeigen und geologische Phänomene erklären.

    Wie gründlich diese Landschaft vor allem im letzten Jahrhundert umgewälzt und verändert wurde, welche Chancen und welcher Verlust damit einhergehen – dieses Großthema lässt sich wohl nur anreißen, ist aber in dem mehrbändigen Buchprojekt „Landschaftswandel“ niedergeschrieben und festgehalten worden.

    Der Schuber enthält nicht nur die drei 2013, 2015 und 2019 erschienenen reich bebilderten Bände zum Süden, Norden und Westen des Mitteldeutschen Seenlandes, das heute von großen und beliebten Tagebauseen dominiert wird. Als vierten Band enthält der Schuber auch den 2000 erstmals erschienen Grundlagenband von Eißmann und Junge „Die Erde hat Gedächtnis“, in dem sie erstmals erzählt haben, was Geologen alles entdecken, wenn riesige Bagger ihnen den tiefen Blick in die Erdschichten ermöglichen.

    Und das betrifft nicht nur die Kohletagebaue. Man vergisst oft, dass in der Region seit Jahrhunderten auch noch anderer Bergbau betrieben wurde und die Landschaft geprägt und verändert hat – Kiesabbau, Tongruben oder der Abbau von Steinen in Steinbrüchen, die sich heute fast alle in Seen und wertvolle Biotope verwandelt haben.

    Wer die Bücher liest, lernt eine Menge insbesondere über die jüngere Erdgeschichte der Region, über die unterschiedlichen Sand- und Gesteinsschichten und ihre Entstehung, die oft auch staunenswerte Schätze aus der Vorzeit von Menschen, Tieren und Pflanzen freigegeben haben. Letzteres ist zum großen Teil in den naturkundlichen Museen der Region zu besichtigen.

    Wer die Bände kennt, geht mit dem Wissen durch diese Landschaft, wie gewaltig die geologischen Veränderungen waren, die einst die wertvollen Rohstoffe im Untergrund geschaffen und die Landschaft geformt haben.

    Zur Gemeinschaftsveranstaltung am 8. Juli im Vereinshaus Wasser-Stadt Leipzig e. V. sind neben dem Vortrag von Frank W. Junge auch Beiträge von Kerstin Bierbaß (Wasser-Stadt Leipzig e. V.), Prof. Dr.-Ing. Markus Krabbes (Industriekultur Leipzig e.V.), Prof. Dr. Andreas Berkner (Dachverein Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e. V.) und Walter Christian Steinbach (DokMitt e.V. Förderverein zum Aufbau des Dokumentationszentrums IndustrieKulturlandschaft Mitteldeutschland) geplant.

    Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Corona-Abstandsregeln wird um das Mitbringen des Mund-Nasen-Schutzes und eine Voranmeldung gebeten.

    Voranmeldung unter: Wasser-Stadt Leipzig e. V. per E-Mail an mail@wasser-stadt-leipzig.de oder telefonisch unter (0341) 492 40 24.

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