Meister und Margarita: Bulgakows Kultroman im modernen Gewand im Schauspiel Leipzig

Für alle LeserDer Teufel ist in Moskau eingekehrt und treibt dort allerhand Schabernack, wobei er es besonders auf die Moskauer Literatur- und Theaterszene abgesehen hat. Wer kennt Michail Bulgakows Roman „Meister und Margarita“ nicht? Es geht sehr heiter zu an diesem Abend im großen Saal des Schauspiels, die Stimmung ist gelöst, Gelächter schallt durch den Raum.

Schon zu Beginn werden die Zuschauer auf die Schippe genommen, sie werden bezichtigt, kein authentisches Publikum darzustellen. Gleich darauf werden die Bühnenscheinwerfer aufs Parkett gerichtet, sodass die Anwesenden für einige Minuten selbst im Rampenlicht stehen. Einige Besucher müssen sich ihre Eintrittskarten vors Gesicht halten.

Bevor die Geschichte beginnt, performt das Duo „Prada Meinhoff“ eines ihrer Stücke. In schrillen, punkigen Outfits füllen sie mit düsterer Rockmusik die Sekunden zwischen den Szenen.

Meister und Margarita. Foto: Schauspiel Leipzig / Rolf Arnold

Meister und Margarita. Foto: Schauspiel Leipzig / Rolf Arnold

Thematisch bleibt die Inszenierung nah am wohl bekannten Buch: die beiden Literaten Berlioz und Besdomny treffen auf den geheimnisvollen Fremden Voland, der vorgibt Professor der schwarzen Magie zu sein. Die beiden Kollegen sind außer sich, als dieser erzählt, Jesus und Pontius Pilatus persönlich gekannt zu haben, und dann auch noch den Tod des Berlioz voraussagt.

Noch am selben Abend soll er sterben. Und wirklich: Wie von Voland beschrieben, gleitet er aus, gerät unter eine Straßenbahn und sein Kopf rollt übers Pflaster. Der arme Besdomny steht am Rande des Wahnsinns und wird aufgrund seiner Schilderung der Tat bei der Polizei in die Nervenklinik eingewiesen.

Der Magier Voland, der sich währenddessen in der Wohnung des verstorbenen Berlioz eingerichtet hat, erschwindelt sich einen Auftritt im Varieté des Lichodejew, um seinen Spuk im Moskauer Bürgertum zu verbreiten. Damit beginnt eine der Schlüsselszenen des Stückes: Ein Konfettiregen bricht über das Publikum herein, ein sich bewegender Fratzenchor tänzelt über die Bühne, begleitet von Blitz und Nebel.

Anschließend erhält Darsteller Dirk Lange die Gelegenheit, sein rednerisches Können unter Beweis zu stellen und kostet diese Gelegenheit ordentlich aus. In einem mitreißenden Monolog prangert er fehlenden Hedonismus und den Wegfall der Utopien an. Während des Redens noch wechselt er seine Rolle, ist nun Hamlet-Darsteller und macht Witze über Shakespeare.

„Sein oder Nicht-Sein – Was für eine beschissene Frage!“

In einer weiteren Schlüsselszene betritt Margarita, deren früherer Geliebter sich in derselben Nervenklinik aufhält wie Besdomny, eben jene Wohnung in der Sadowaja 302 b, wo Voland ein rauschendes Fest gibt. Zum Dank, dass sie dieser Teufelsfete als Ballkönigin beiwohnt, darf sie ihren Geliebten, den „Meister“, wiedersehen. Bevor sie sich zum Ball begibt, macht sie eine eigenartige Verwandlung durch und reitet wie ein Hexe auf ihrem Besen durch die Stadt.

Bei Bulgakow ist dies eine mit Energie aufgeladene Szene: Die unglückliche Frau reißt sich ihre Kleider und metaphorischen Fesseln vom Leib. Nackt und euphorisch fliegt sie davon. Auch auf der Bühne reißt sich Margarita die Kleider vom Leib, wirkt dabei aber mehr durchgeknallt als befreit.

Der im Buch immer wieder eingefügte Handlungsstrang um Pontius Pilatus wird durch Live-Aufnahme und Projektionen auf gigantische Plastikleinwände geschickt entwirrt. So ist das Stück auch für diejenigen ein Erlebnis, die nicht mit dem Bulgakow-Stoff vertraut sind.

Meister und Margarita. Foto: Schauspiel Leipzig / Rolf Arnold

Meister und Margarita. Foto: Schauspiel Leipzig / Rolf Arnold

Regiseurin Claudia Bauer gibt ihrem Ensemble die Möglichkeit, sich auf der Bühne so richtig auszutoben. Besonders gefeiert werden Voland-Darsteller Dirk Lange sowie Roman Kanonik, der den Kater-Gehilfen Behemoth spielt. Wie der Klassenclown sorgt dieser mit witzigen Kommentaren und viel Gespringe und Herumgealber für einiges Gelächter und „Bravo“-Rufe im Saal.

Mein persönlicher Favorit ist Tilo Krüger, er verkörpert gleich fünf Rollen an diesem Abend und beeindruckte mich mit seiner dröhnenden Stimme und exzentrischen Gesichtsausdrücken.

Die letzte Szene sorgte dann zur Premiere am 7. März für einen gänzlich gelungenen Abschluss. Nachdem der von Schuldgefühlen und Kopfschmerzen geplagte Pontius Pilatus „freigesprochen“ wird, sitzen die Schauspieler wieder auf der Bühne und tauschen sich aus über Wahrheit und das Theater. Wieder folgt eine Musik-Einlage von „Prada Meinhoff“. So schnell wie der Spuk begonnen hat, ist er auch schon wieder vorbei.

Nächste wahrscheinliche Aufführung im Schauspiel Leipzig ist am Samstag, 18. April, 19:30 Uhr. Einführung im Rangfoyer ab 19 Uhr.

Hinweis der Redaktion in eigener Sache (Stand 24. Januar 2020): Eine steigende Zahl von Artikeln auf unserer L-IZ.de ist leider nicht mehr für alle Leser frei verfügbar. Trotz der hohen Relevanz vieler Artikel, Interviews und Betrachtungen in unserem „Leserclub“ (also durch eine Paywall geschützt) können wir diese leider nicht allen online zugänglich machen. Doch eben das ist unser Ziel.

Trotz aller Bemühungen seit nun 15 Jahren und seit 2015 verstärkt haben sich im Rahmen der „Freikäufer“-Kampagne der L-IZ.de nicht genügend Abonnenten gefunden, welche lokalen/regionalen Journalismus und somit auch diese aufwendig vor Ort und meist bei Privatpersonen, Angehörigen, Vereinen, Behörden und in Rechtstexten sowie Statistiken recherchierten Geschichten finanziell unterstützen und ein Freikäufer-Abonnement abschließen (zur Abonnentenseite).

Wir bitten demnach darum, uns weiterhin bei der Aufrechterhaltung und den Ausbau unserer Arbeit zu unterstützen.

Vielen Dank dafür und in der Hoffnung, dass unser Modell, bei Erreichen von 1.500 Abonnenten oder Abonnentenvereinigungen (ein Zugang/Login ist von mehreren Menschen nutzbar) zu 99 Euro jährlich (8,25 Euro im Monat) allen Lesern frei verfügbare Texte zu präsentieren, aufgehen wird. Von diesem Ziel trennen uns aktuell 350 Abonnenten.

Alle Artikel & Erklärungen zur Aktion Freikäufer“

 

Schauspiel Leipzig
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der 1. FC Lok zwischen Trauer und Träumen: „Wir nehmen die Herausforderung an“
Der neue Lok-Trainer Almedin Civa gibt Anweisungen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 81, seit 31. Juli im HandelDie neue Saison beim 1. FC Lok begann mit Tränen. Sportdirektor und Cheftrainer der vergangenen Saison, Wolfgang Wolf, versammelte zwei Tage nach dem Scheitern in den Aufstiegsspielen gegen den SC Verl noch einmal die Mannschaft, seine Mannschaft. In der Kabine versuchte er den Jungs zu erklären, warum er gehen muss und bekam bald vor Tränen keine kompletten Sätze mehr heraus. Der Bundesligaspieler und -trainer, der mit dem 1. FC Nürnberg und den Stuttgarter Kickers aufgestiegen war, sollte kein dritter Aufstieg vergönnt sein.
Polizeihubschrauber waren im ersten Halbjahr auch zehn Stunden lang zur Umweltüberwachung in der Luft
Der Polizeihubschrauber über Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserBei der Auswertung der Antwort zur Landtagsanfrage von Juliane Nagel (Die Linke) zu polizeilichen Hubschraubereinsätzen fällt noch ein bisschen mehr auf als die schiere Zunahme der Einsätze. Auch die Definition der Einsätze hat sich gründlich geändert, ist zwar einfacher, aber dadurch nicht wirklich klarer geworden. Und es ist ein völlig neues Einsatzfeld aufgetaucht: „Umweltschutz“.
Vom 11. bis 13. September: Leipziger Straßentheatertage
Foto: Hannes Fuhrmann

Foto: Hannes Fuhrmann

Die 13. Leipziger Straßentheatertage dürfen stattfinden. Vom 11.-13.September 2020 kommen internationale Künstler und Lokalmatadoren in der Innenstadt (Grimmaische Str.) zusammen, um die Passanten zum an- und innehalten zu bewegen.
Ökolöwe fordert härtere Gangart beim Abschleppen falsch geparkter Fahrzeuge in Leipzig
Hier war es eine ausgeschilderte Baustelle, wegen der mehrere geparkte Fahrzeuge abgeschleppt wurden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Freibrief für Falschparker?“ fragte Grünen-Stadtrat Jürgen Kasek am 30. Juni. Ziemlich konsterniert über eine flapsige Äußerung aus dem Leipziger Ordnungsamt, das sinngemäß äußerte, dass es die Vielzahl an Anzeigen, die ein einzelner Bürger wegen Falschparkens gestellt hatte, nun nicht mehr bearbeitet werde. Und das nach Jahren der sichtlich sehr zurückhaltenden Kontrolle von Falschparkern in Leipzig. Der Ökolöwe fordert jetzt ein konsequenteres Abschleppen falsch geparkter Fahrzeuge in Leipzig.
Was nutzen all die Antikorruptions-Telefone, wenn doch alles unter der Decke bleiben soll?
Manchmal wird nur ein Teil des Rades geklaut. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm Ende wusste sich der- oder diejenige keinen Rat mehr und gab die Informationen zum größten Korruptionsfall in der jüngeren Polizeigeschichte Sachsens an die Dresdner Morgenpost weiter. Sonst hätte Sachsens Innenminister das „Fahrradgate“ wohl weiter unter der Decke gehalten. Aber damit wird eine/-r Polizeibedienste/-r in Sachsen natürlich zum Whistleblower. Und was tut Sachsens Polizei? Sie sucht die undichte Stelle.
MOSES Generalprobe „Elbe 2020“ startet am 4. August bei Niedrigwasser und unter Corona-Bedingungen
Elbe-Messkampagne Sommer 2019 mit dem Forschungsschiff "Albis". Foto: André Künzelmann / UFZ

Foto: André Künzelmann / UFZ

Für alle LeserSchon die erste Testfahrt 2019 fand unter erschwerten Bedingungen statt, denn auch damals führte die Elbe Niedrigwasser. Und wenn die Forscher/-innen vom Helmholtz Umweltforschungszentrum gehofft hatten, 2020 zur Generalprobe wäre es anders, so sehen sie sich enttäuscht. Ihre so wichtige MOSES Generalprobe „Elbe 2020“ findet wieder unter Niedrigwasserbedingungen statt. Die Corona-Schutzmaßnahmen kommen noch extra obendrauf.
Modellversuch Chemnitz: Der tragische Tod des Journalisten Arne Heller
Ronald Willmann: Modellversuch Chemnitz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ein vertrackter Roman, freilich nicht unbedingt, weil der Held stirbt darin wie der Held in William Goldings „Pincher Martin“ von 1956. Das ist lediglich erschütternd, vertrackt ist er, weil er ein Stück weit die Wehrlosigkeit von Journalisten zeigt, die wirklich herausfinden wollen, wer im deutschen Rechtsextremismus tatsächlich die Fäden zieht und welche Rolle dabei die seltsamen Ämter für Verfassungsschutz spielen, die so erwartbar immer wieder versagen, wenn es um rechtsextreme Umtriebe geht.
Am 24. August in der Moritzbastei: „Der durstige Pegasus“
Der durstige Pegasus, Bild: Pressematerial

Bild: Pressematerial

Ein durchaus kontrastreiches Programm bietet Der durstige Pegasus im August – Open Air auf der Terrasse der Moritzbastei erstmalig nach dem Lockdown – mit einem Roman des Autorin-Übersetzerin-Duos Svetlana Lavochkina und Diana Feuerbach und Kurzgeschichten von Francis Mohr.
Der goldene Moment, wenn unser Gehirn nach Futter ruft
Langeweile im Wahrig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 30. Juli veröffentlichten wir hier die ersten Ergebnisse einer Längsschnittstudie, die die Krankenkasse DAK zusammen mit dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) durchführt, um das Medienverhalten von Jugendlichen genauer zu untersuchen. Die Gründe, warum die 10- bis 17-Jährigen sich in der Corona-Zeit erst recht vor die Spielkonsole gesetzt oder in den Social Media getummelt haben, haben mich eigentlich nicht überrascht. Eigentlich genauso wenig wie der Umgang der Medien und Forscher mit dem, was sie so gedankenlos Langeweile nennen.
Die Wahrscheinlichkeit von Pandemien steigt mit zunehmender Vernichtung von Ökosystemen
UFZ-Biodiversitätsforscher Prof. Dr. Josef Settele. Foto: UFZ / Sebastian Wiedling

Foto: UFZ / Sebastian Wiedling

Für alle LeserIm neuen Heft „Umweltperspektiven“ des Umweltforschungszentrums gibt es auch ein Interview mit Prof. Josef Settele, UFZ-Agrarwissenschaftler und Co-Vorsitzender des Globalen Assessments des Weltbiodiversitätsrats IPBES. Er spricht nicht nur darüber, dass die Menschheit endlich lernen muss, solidarisch mit der biologischen Vielfalt zu leben. Er beantwortet auch Fragen zum Überspringen gefährlicher Krankheitserreger vom Tier auf den Menschen und was das mit unserer Naturzerstörung zu tun hat.
Senioren-Union zur Leipziger Straßennamendiskussion: Moderne Bilderstürmerei?
Kochstraße / Ecke Arndtstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit einigen Monaten – eigentlich seit der vom Stadtrat beschlossenen Umbenennung der Arndtstraße im Hannah-Arendt-Straße – wird in Leipzig endlich einmal darüber diskutiert, ob man Menschen, die mit Straßennamen geehrt wurden, diese Ehre auch wieder aberkennt, wenn man ihre persönlichen Haltung zu humanitären Fragen nicht mehr akzeptieren kann. Dazu gibt es vehementes Pro und Contra. Aus Sicht der Leipziger Senioren-Union ist das Bilderstürmerei.
Schrottroboter, Kuscheltiermetzgerei und riesige Money Mouse: Westflügel feiert das Sommerfest diesmal ein bisschen anders
Das überleg ich mir noch ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Westflügel hat schon im Frühjahr ausprobiert, wie man trotz Corona doch (Puppen-)Theater für Publikum machen kann. Aber die Pandemie ist ja noch lange nicht vorbei. So verändert sich logischerweise auch alles, was das Haus im Sommer und Herbst vorhatte. Auch das beliebte Sommerfest auf der Hähnelstraße. Etwas wird trotzdem stattfinden. Und das geht schon am 19. August mit Schrottrobotern los.
Die Blutnacht von Manor Place: Der zweite Band mit True-Crime-Geschichten aus der Feder von Arthur Conan Doyle
Arthur Conan Doyle: Die Blutnacht von Manor Place. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer den 2007 auch auf deutsch erschienenen Roman „Arthur & George“ von Julian Barnes gelesen hat, wusste schon, dass dieser Arthur Conan Doyle zwei Seelen in seiner Brust hatte. Einerseits war er der analytische Denker, der auch echte Kriminalfälle wie den um den zu Unrecht verurteilten George Edalji löste, andererseits war er am Ende seines Lebens überzeugter Spiritist und glaubte, Spiritismus könnte eine völlig neue Wissenschaft werden.
Uni Halle und SC DHfK suchen noch über 2.000 Teilnehmer/-innen für einen Spieltest unter Corona-Auflagen in der Arena
Hinweistafel auf das Experiment am 22. August. Foto: Universitätsmedizin Halle (Saale)

Foto: Universitätsmedizin Halle (Saale)

Für alle LeserAuch die Fußballsaison wird aufgrund von Corona mit begrenzten Zuschauerkapazitäten starten. Aber Fußball findet unter freiem Himmel statt. Viel komplizierter ist es, die Handballwettbewerbe so zu organisieren, dass sie möglichst nicht zum neuen Corona-Hotspot werden. Der SC DHfK sucht deshalb noch über 2.000 Freiwillige, die am 22. August an einem wichtigen Experiment in der Arena Leipzig teilnehmen. Funktionieren die technischen Anpassungen? Kann ab Herbst wieder richtig mit Publikum gespielt werden?
Am 29. August im Täubchenthal: NO NO NO! / queer garden
Quelle: NO NO NO! / queer garden

Quelle: NO NO NO! / queer garden

Bouys, Gehrls & Criminal Queers - wir können es kaum erwarten, Euch alle wiederzusehen! In einer Zeit, in der vieles neu gedacht werden muss, verwandeln wir den Innenhof des Täubchenthals in einen QUEER GARDEN.