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Premiere für generationsübergreifendes KAOS-Sommertheater am 25. August: Der eingebildete Kranke

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    Der Sommer geht zur Neige. Aber das ist auch die Zeit, in der das KAOS-Sommertheater noch einmal an den See in Lindenau lockt. Und das mit einem Stück, das hinter aller Komödie den ganzen Ernst des Lebens sichtbar macht. Vom 25. August bis 4. September zeigt das Sommertheaterensemble der Kulturwerkstatt KAOS Molières „Der eingebildete Kranke“, inszeniert von Isabella Hertel-Niemann mit einem Bühnenbild des Projekts „Die Pille zum Glück“ der Werkstatt Drin & Draußen.

    „Molière ist es immer geglückt, über alle sich lustig zu machen. Jeden hat er gespielt, in der oder jener Verkleidung. Und zum Schluss noch sein Werk konsequent zu vollenden, spielt er sich selber sogar – und daran ist er gestorben.“ (nach einem lateinischen Epitaph.)

    Molières letzte Komödie, die am 10. Februar 1673 im Palais Royal in Paris uraufgeführt wurde und in der Molière selbst die Titelrolle spielte und bei der 4. Aufführung zusammenbrach und kurze Zeit danach verstarb, ist einer der ganz großen Klassiker des Welttheaters.

    Im Mittelpunkt steht der wohlhabende Familienvater Argan, der sich nicht nur einbildet, krank zu sein, sondern es tatsächlich ist: Er leidet an Hypochondrie und damit nicht nur an der Möglichkeit krank zu sein, sondern auch an der Vorstellung und Gewissheit sterben zu müssen.

    So ringt er verzweifelt mit sich, den vielen ihn umsorgenden Ärzten und den Menschen, die ihm nahe stehen, darum, dieser uns Menschen eigenen Sterblichkeit, also der Aussicht auf den Tod zu entrinnen. Sein absurder Kampf gegen die Vergänglichkeit des Lebens wird bei Molière zu einem schwindelerregenden und grotesken Tanz mit dem Tod, der den Zuschauer einlädt das Leben und seine Endlichkeit zu umarmen.

    Am 27. August findet nach der Vorstellung eine Nachwuchskunst-Auktion statt. Es werden besondere Werke aus dem Fundus der Kulturwerkstatt und der Werkstatt Drin & Draußen versteigert.

    Nach der Dernière am 4. September ist ebenfalls eine Kunst-Auktion, bei der unter anderem Bühnenbildelemente der Inszenierung von „Der eingebildete Kranke“ versteigert werden. Durch die Auktion führt der Schauspieler Felix Haiduk. Der Erlös beider Auktionen fließt in die kulturelle Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen der Kulturwerkstatt und der Werkstatt Drin & Draußen.

    Im Anschluss an die Vorstellungen am 27. August und 4. September findet zusätzlich eine Nachwuchskunst-Versteigerung statt. Das generationsübergreifende Theaterprojekt bildet den Abschluss des 12. KAOS-Kultursommers.

    Es spielen: Sophia Albinsky-Müller, Sophie-Marie Hertel, Maria Turskiy, Lisa Wilfert, Felix Haiduk, Florian Lange, Tobias Meyer und Christian Strobl
    Inszenierung: Isabella Hertel-Niemann
    Assistenz: Marlene Schmitzer, Sophie Krüger
    Bühnenbild: Dominique Bräuer und die Teilnehmer/-innen des Jugend-Kunst-Projekts „Die Pille zum Glück“ (Assistenz: Cecile Quast, Tim Conitz)
    Technik: Joseph Naumann
    Musikalische Arrangements: Simon Leisterer-Peoples

    Premiere ist am Mittwoch, 25. August, 19:30 Uhr

    Weitere Vorstellungen:

    26.08. 19.30 Uhr Vorstellung
    27.08. 19.30 Uhr Vorstellung, im Anschluss Kunstauktion
    28.08. 19.30 Uhr Vorstellung
    29.08. 19.30 Uhr Vorstellung
    31.08. 19.30 Uhr Vorstellung
    01.09. 19.30 Uhr Vorstellung
    02.09. 19.30 Uhr Vorstellung
    03.09. 19.30 Uhr Vorstellung
    04.09. 19.30 Uhr Vorstellung, im Anschluss Versteigerung des Bühnenbildes & Abschluss des 12. KAOS-Kultursommers

    Eintritt: 9 € / 13 €
    Vorverkauf bei Culton Ticket und Glas & Bohne, Abendkasse ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.

    Corona: Die Veranstaltungen werden mit aktuellem Hygienekonzept durchgeführt. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld über die aktuellen sächsischen Corona-Schutzmaßnahmen und auf der Website des KAOS-Kultursommers.

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