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Am Freitag eröffneten gleich zwei Kitas im Leipziger Osten – doch Übersetzer fehlen

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    Leipzig wächst. Und das schafft neuen Bedarf - bei Kitas, Schulen, Wohnungen. Der Rückstand betrug und beträgt Jahre. Zumindest das eine Problem bekommt Leipzig so langsam in den Griff - das ist die Versorgung mit Kita-Plätzen. So wurde auch am Freitag, 2. Oktober, wieder gefeiert. Gleich doppelt: Zwei neue Kindertagesstätten im Leipziger Osten öffneten ihre Türen.

    Sie liegen gleich nebeneinander in der Lutherstraße, wurden auch parallel gebaut, haben aber zwei verschiedene Träger – gemeinnützige Outlaw Kinder- und Jugendhilfe sowie der Fairbund e. V.

    Insgesamt bieten die beiden neuen Kitas 400 neue Kitaplätze. Der gemeinnützige Träger Outlaw bietet dabei künftig 60 Krippen- und 120 Kindergartenplätze – davon 8 Integrationsplätze – in der neuen Kita Lutherstraße.

    „In unserer modernen Einrichtung in der Nähe des Listplatzes finden die Mädchen und Jungen ein anregendes und aufregendes Spiel- und Lernumfeld“, freut sich die neue Kita-Leiterin Kathrin Gwiasda-Wilke. „Wir wollen die Rechte der Kinder stärken und lassen sie in einem demokratischen Rahmen so viel wie möglich mit- und selbstbestimmen.“

    Wichtige Bestandteile des pädagogischen Konzepts bei Outlaw sind die offene Arbeit, eine intensive Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, alltagsorientierte Bildung, Vielfalt mit Blick auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder sowie die Integration/Inklusion und Partizipation aller Kinder.

    Eröffnungsfeier in der Lutherstraße. Foto: Die neue Outlaw-Kindertagesstätte in der Lutherstraße. Foto: Outlaw Kinder- und Jugendhilfe gGmbH
    Eröffnungsfeier in der Lutherstraße. Foto: Die neue Outlaw-Kindertagesstätte in der Lutherstraße. Foto: Outlaw Kinder- und Jugendhilfe gGmbH

    Gerade Letzteres sei jedoch eine besondere Herausforderung, denn in den neuen Kitas herrsche nicht nur das übliche Stimmgewirr, sondern ein wahres „Sprachgewirr“: Ob arabisch, persisch, vietnamesisch, russisch, englisch, französisch – die Kinder kommen aus vielen verschiedenen Nationen und verfügen häufig über wenige oder gar keine Deutschkenntnisse.

    „Wir möchten die Eröffnung nutzen, um darauf aufmerksam zu machen, dass wir dringend zusätzliche Unterstützung beim Übersetzen brauchen“, betont Mandy Kanne, Outlaw-Bereichsleiterin in Leipzig. „Gerade am Anfang ist es sehr wichtig, die Bedürfnisse der Kinder zu verstehen und schnell unterscheiden zu können, ob ein Kind Hunger hat oder auf die Toilette muss.“

    Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Kita ist eine intensive Stadtteilarbeit. In der integrativen Kita stehen den Kindern zum spielenden Lernen viele verschiede Funktionsräume zur Verfügung: unter anderem eine Kinderküche, ein Experimentierraum, ein Atelier-, Musik- und Theaterzimmer, ein Werkraum und eine Bibliothek. Das multiprofessionelle Team umfasst pädagogische Fachkräfte, eine Mediatorin, eine Elternberaterin und eine Kinderschutzfachkraft.

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