10.8 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Tanners Interview mit der Radio- & Live-Moderatorin Diana Schell

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Viele Menschen kennen Diana Schells Stimme. Andere kennen sie persönlich. Und noch andere Hiesige kennen sie live. Tanner hatte sie schon auf seiner Showbühne Tanners Terrasse und trifft sie auch sonst öfter. Dann wird geschnattert. Über das Leben. Für die Interviewreihe auf diesem Medium öffnet Diana Schell ihr persönliches Nähkästchen. Das macht Sinn, schließlich ist Neugier eine Triebfeder.

    Hallo Diana. Wir durften ja schon zusammen die Bretter beackern, die die Welt sein sollen. Deshalb stellen sich im Nachhinein Fragen, die gefragt werden müssen. Und beantwortet … Hier die erste: Du bist Moderatorin für PSR, hast auch schon im Fernsehen beim MDR moderiert oder bei Jump. Wie wird frau Moderatorin? Gibt es da eine Ausbildung für?

    Ja, die gibt es sicher. Ich allerdings bin über „lerning by doing“, Neugierde und studentische Geldknappheit in die Moderation gerutscht. Studiert habe ich völlig Anderes: Musik und BWL. Meine aller ersten Moderationen hatte ich noch zu DDR-Zeiten. Im selbstgeschneiderten Stufenröckchen und mit 80iger Jahre Dauerwelle durfte ich damals bei Live-Musikshows große Bands wie „Rockhaus“ & Co. anmoderieren – einfach so, wahrscheinlich weil sich sonst niemand getraut hat. Das war der Beginn meiner Karriere am Mikro.

    Viele Jahre war die Moderation einfach nur ein toller und gut bezahlter Studentenjob für mich. Dann aber passierte mir tatsächlich dieses Klischee, dass mich jemand vom Fernsehen auf der Straße ansprach. Ich meldete mich dort zwar erst zwei Jahre später, aber man erinnerte sich sofort an mich und lud mich zum Casting ein. Dann ging’s Schlag auf Schlag: ich wurde Programmansagerin beim MDR (die letzte ihrer Art übrigens), moderierte über Jahre den ARD-Vorabend, es kam Radio dazu (JUMP-Morningshow), dann eigene TV-Shows im MDR-Vorabend, andere Radiostationen, Shows & Events deutschlandweit.

    Letztens sahen wir uns beim Social Impact Lab – auch dort hast Du für einen guten Zweck moderiert. Was war das denn genau für einer? Welches Konzept steckt da dahinter? Du machst das ja auch öfter …

    Das Social Impact Lab in Leipzig ist ein ganz großartiger Kreativpool für Social Startups. Ich durfte schon das Pressefrühstück bei der Eröffnung moderieren und seitdem haben wir einen sehr guten Draht zueinander. Ich unterstütze generell gern Vereine, Institutionen oder Firmen, deren Arbeit ich schätze, wenn es meine Zeit erlaubt.

    Grund dieser Veranstaltung: ein edler Spender überließ dem Lab als Dauerleihgabe ein sehr wertvolles, großes Bild der wunderbaren Leipziger Malerin Mandy Kunze (Meisterschülerin von Neo Rauch). Gleichzeitig produzierte das dort ansässige Social Startup „Dreiklang“ eine limitierte Art-T-Shirt-Edition mit einem Ausschnitt dieses Bildes, das zugunsten sozialer Unternehmen versteigert wurde. Ich durfte das Event um diese Bild-Einweihung stricken und auch selbst durch den Abend führen – es war mir eine echte Herzensveranstaltung.

    Es gibt ja Menschen, die PSR eher seltener hören, die Dich aber trotzdem charmant und faszinierend finden. Wann hast Du denn da Sendung? Und wie lange machst Du das denn schon?

    … wie charmant umschrieben, lieber Volly – ich sende jeden Sonntag live von 8 bis 12 Uhr. Das ist der „SuperSonntag mit Diana Schell“ – eine kleine, feine, bunte und kurzweilige Show, in der ich die schönsten Sonntagsausflugstipps in Sachsen und Überraschungsgeschenke für unsere Hörer habe. Bei Radio PSR bin ich seit 2008 mit verschiedenen Sendungen. Los ging’s mit der Morningshow mit Steffen Lukas, dann kamen die Wellness-Sendung „Fit am Sonntag“ und der „SuperSamstag“.

    Wie muss man sich Dein persönliches Umfeld vorstellen? Mann, Kinder, Haustiere? Kleinwagen, Fereinhaus auf Malle? Erzähl mal bitte …

    Ein ganz wunderbarer Mann, keine Kinder, jetzt keine Tiere mehr (vorher viele Jahre Hundemama), sehr liebe und mir wichtige Freunde in meinem engsten Umfeld, bodenständiger Kombi, Mietwohnung *lächel* Ich hab ein ziemlich normales und einfaches Umfeld, nichts Abgehobenes – und ich liebe es genauso.

    Wenn Du einfach mal so in Leipzig weggehst ohne die Moderatorenkeule zu schwingen, wie und wo entspannst Du denn da?

    Ganz ehrlich, ich entspanne am allerliebsten zu Hause in meinen eigenen vier Wänden. Ich bin so viel unterwegs, dass ich das total genieße, mal nicht in irgendwelchen Hotels zu übernachten, und eben zu Hause ungeschminkt, ungestylt in Jogginghose und T-Shirt rumschlurfen zu können. Ansonsten liebe ich es, durch den Clara-Park zu laufen, am Pier 1 am Cossi aufs Wasser zu schauen … Ich mag ebenso den Trubel der City mit all seinen bunten Leuten und Facetten – ich brauche beides: totale Ruhe, Rückgezogenheit und pralles Leben in meiner Lieblingsstadt Leipzig.

    Gibt es denn eine Diana Schell mit noch anderen Interessen? Nur moderieren geht ja nicht. Was machst Du noch so? Sport ist ganz bestimmt dabei …

    Ja ich liebe Sport! War viele Jahre Läuferin (mit Marathon-Vergangenheit), jetzt – aufgrund der verschlissenen Hüfte „nur“ noch Fitness-Studio an Gewichten, TRX-Bändern & Cross-Training. Sport ist mein Ausgleich für alles – er bläst einerseits meinen Kopf frei, andererseits kommen mir hier die besten Ideen und ganz nebenbei hilft er mir „in shape“ zu bleiben, um auf der Bühne sowohl knackig auszusehen, als auch die Power zu haben, meine Shows gut zu performen.

    Ansonsten verreise ich leidenschaftlich gern und lasse mich dort auf andere Lebenswelten und -alternativen ein, um inspiriert und immer voller neuer Eindrücke und Empfindungen zu sein.

    Ich bin leidenschaftlicher Kinogänger, mag Live-Konzerte in kleinen, engen Clubs, ich trinke gern einen guten Cocktail in einer chicen Bar, schlendere gern über Secondhand-Märkte und durch Ausstellungen und ich liebe es immer wieder, Mode und Design zu entdecken und zu erleben.

    Ich bin stolz, ganz wunderbare Freundinnen zu haben, mit denen ich mich ziemlich regelmäßig treffe. Und nicht zuletzt liebe ich es, bei meiner Familie in meiner Geburtsstadt Frankfurt (Oder) zu sein.

    Danke, liebe Diana – und wir sehen uns bestimmt demnächst auf einer der Bühnen dieses Landes.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige