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Inklusion: Lindencafé in Lindenau eröffnet

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    Ab Montag gibt es ein neues Café in Leipzig. In gemütlicher Atmosphäre kommen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Für das Wohl der Gäste werden nicht nur kalte und warme Getränke angeboten. Auch ein kleines Angebot frisch zubereiteter und gesunder Speisen lockt. Erste - wirklich leckere - Kostproben gab es heute schon. Das Café wird ab 1. Juni von Montag bis Freitag von 11:00 bis 17:30 Uhr geöffnet sein.

    Menschen mit und ohne Behinderungen, Gäste aus der Nachbarschaft und dem weiteren Umfeld, Diakonie-Mitarbeitende und Kaffee-Liebhaber, Kinder aus der benachbarten Kita und ihre Eltern und die Beschäftigten aus den Lindenwerkstätten, für sie alle soll das neue Café ein Begegnungsort sein. Ein breit gefächertes Programm an Veranstaltungen soll zusätzlich Gäste anlocken. Und dann besteht noch die Möglichkeit, das Café und das hauseigene Catering für eigene Veranstaltungen zu nutzen.

    Mitarbeiter des neuen Lindencafés servieren die erste Tasse Kaffee. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
    Mitarbeiter des neuen Lindencafés servieren die erste Tasse Kaffee. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

    Am Freitag, 29. Mai 2015, wurde das Café als Teil des Begegnungs- und Integrationszentrums Lindenau im Haus der Stadtmission eröffnet. Betrieben wird es von den Lindenwerkstätten, einer Einrichtung zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben, welche aufgrund ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem freien Arbeitsmarkt beschäftigt werden können. Angeboten wird ein breites Spektrum an beruflicher Bildungsmöglichkeit im Berufsbildungsbereich. Die möglichen Aufträge an die Einrichtung sind vielfältig: Landschaftspflege, Verpackung, Holzbe- und verarbeitung, Vogelhäuser, Nistkästen, Keramikarbeiten, Musikinstrumente, Infopostversand und vieles mehr. „Leider sind die Instrumentarien des ersten Arbeitsmarktes nicht immer so, dass Menschen mit Behinderungen dort arbeiten können. Das wird noch eine große Aufgabe für die Zukunft sein“, erklärt Missionsdirektor Pfarrer Christian Kreusel vom Diakonischen Werk Innere Mission Leipzig e.V.

    Neben dem Standort in Leipzig hat die Lindenwerkstatt noch Einrichtungen in Panitzsch und Schkeuditz. In Panitzsch gibt es einen eigenen Bauernhof, der unter anderem Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Tierhaltung anbietet. Die Produkte der Lindenwerkstatt können auch im Lindenlädchen gekauft werden: Lindenauer Markt 22 – Ladenzugang über die Demmeringstraße

    Mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Unterstützung der Sächsischen Aufbaubank und der Stadt Leipzig wurden in den letzten Jahren am und im Haus Sanierungen und Modernisierungen durchgeführt. Unter anderem wurde die Küche vergrößert und ein Aufzug eingebaut. So entstanden nun 36 neue Arbeitsplätze im Haus, so dass nun 156 Menschen hier Arbeit finden. Die Säle im Haus und das Café können für eigene Veranstaltungen gemietet werden.

     

    Erste Verkostung im Lindencafé. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
    Erste Verkostung im Lindencafé. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

     

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