19.9°СLeipzig

Beiträge von Ernst-Ulrich Kneitschel

- Anzeige -
Konflikte sind unvermeidlich, aber man kann lernen, sie gewaltfrei zu lösen. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Elternkurs in Grünau: Gewaltfreies Erziehen lernen

Juristisch ist die Sache klar: Kinder haben das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. In der Praxis stoßen Eltern oft an ihre Grenzen. Viele wissen, dass Gewalt sinnlos und schädlich ist. Doch wie geht es besser? Starke Eltern - starke Kinder ist ein Angebot des Deutschen Kinderschutzbundes mit dem Ziel, den Familienalltag gelassener und souveräner zu meistern. Der Kurs geht über zehn Wochen und startet am 14. April in Grünau.

Gebärdensprachdolmetscherin. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Aichele: Was Sachsen macht, ist zweifelhaft und mit der UN-Konvention nicht vereinbar

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wird in den Unterzeichnerstaaten durch eine unabhängige Monitoring-Stelle überwacht. In Deutschland macht das das Deutsche Institut für Menschenrechte. Dr. Valentin Aichele leitet seit 2009 die Monitoring-Stelle, die regelmäßig die Fortschritte bei der Umsetzung prüft. Die Plattform „News4teacher“ hat ihn befragt. Im Interview machte er deutlich, dass aus seiner Sicht die Entwicklung der Inklusion gerade in Sachsen „klar konventionswidrig“ ist.

Gebärdensprachdolmetscherin. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Hintergrund: Die UN-Behindertenrechtskonvention und die Frage nach der Inklusion

Sachsen soll ein neues Schulgesetz bekommen. Im Vorfeld wird über die Inklusion besonders hitzig diskutiert. Durch die UN-Behindertenrechtskonvention ist auch Sachsen zur Inklusion verdonnert. Behinderte Menschen dürfen nicht aufgrund einer Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden. Der Zugang zu einem „einbeziehenden (inklusivem), hochwertigen und unentgeltlichen Unterricht“ soll allen Kindern ermöglicht werden.

In der „Baustelle“ im Schauspiel Leipzig wurde das Kulturprogramm des Katholikentags vorgestellt. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Katholikentag Leipzig: 300 Kulturveranstaltungen mit bewusst regionalen Akzenten

Aus dem Topf der Kulturförderung habe der Katholikentag sein Geld bekommen, erklärte die Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann in einem Interview: „Klar, kann man jetzt wieder argumentieren: Das ist ja auch Kulturförderung, weil da drei Orchester auftreten. Mit dieser Argumentation können wir auch ein Helene-Fischer-Konzert fördern.“ Nun ist das Kulturprogramm vorgestellt worden. 143 Gruppen und Einzelkünstler werden kommen, über 300 Kulturveranstaltungen werden angeboten.

Eingang zur Baumwollspinnerei Foto: Mandy Brandt

Verwirklichte Inklusion: Kunst trotzt Handicap in der Leipziger Baumwollspinnerei

In dieser Ausstellung wird sichtbar, was Inklusion bedeutet. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus mehr als 20 Ateliers präsentieren in der Baumwollspinnerei Kunstwerke von hoher künstlerischer Qualität und Ausdruckskraft. Werke von Kunstschaffenden mit akademischer Ausbildung, die eine Behinderung oder ein Handicap haben, hängen neben Exponaten renommierter Persönlichkeiten der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunstszene.

Turm der neuen Propstei vor dem Neuen Rathaus Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Neue Propstei am Ring erhält Architekturpreis des Bundes deutscher Architekten

Ein Einkaufszentrum? Die neue Feuerwache? Verwaltungsgebäude oder eine Schule? Die neue Propstei am Ring ist nicht für jeden sofort als Kirche erkennbar. Mancher entdeckt seine Liebe zu dem Gebäude eher beim zweiten Blick und andere sprechen despektierlich von Sankt Tetris - in Anspielung auf ein Computerspiel aus vergangenen Zeiten. Doch zumindest den Architekten gefällt das Gebäude. Daher gibt es jetzt den Architektur-Preis des BDA Sachsen für den Sakralbau.

Kultusministerin Brunhild Kurth. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Gegrillte Ministeriumsmitarbeiter und lebhafte Diskussionen in Leipzig zum neuen Schulgesetz

Sachsen soll ein neues Schulgesetz bekommen. Ein Text liegt vor, über den nun in Bürgerveranstaltungen diskutiert wurde. In Leipzig gab es nur eine Veranstaltung - am Montag im Reclamgymnasium. Kultusministerin Brunhild Kurth setzte schon mal die Grenzen der Beteiligung. Diskutiert wird nicht über das dreigliedrige Schulsystem aus Gymnasium, Oberschule und Förderschulen. Und auch sonst wird das Gesetz nach den Dialogen nicht komplett umgeschrieben.

Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Von Ben Becker bis Ute Gabelmann: 100 Menschen am Weg zum Katholikentag

100 Menschen werden derzeit von den Veranstaltern des Katholikentags in Leipzig vorgestellt - jeden Tag einer. Mit der Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann wurde eine vehemente Kritikerin befragt. Auch bei anderen Porträts wäre es allerdings nicht richtig, von Fans des Katholikentags zu sprechen. So kommt auch manches zur Sprache, was in der Vorbereitung schiefläuft. Jenny Winkler etwa befürchtet, dass das Projekt an den Leipzigern vorbeigeht.

Der Siegerentwurf für die Ahmadiyya-Moschee. Visualisierung: Mustafa Ljaic

Hintergrund: Die Spur der Schweine auf den Moscheebaustellen führt nach Sevilla

Es geschieht so sicher wie das Āmīn in der Moschee beim Gebet zum Abschluss der ersten Sure (Al Fatiha) des Koran: Unbekannte legen an den Ort des geplanten muslimischen Gotteshauses ein Schwein. In Gohlis musste ein Ferkel dran glauben. „Mutti Merkel“ hatte jemand draufgeschrieben. Eine Botschaft an die Bundeskanzlerin - und an die Gemeinde: die Moschee könne nicht mehr gebaut werden, meinen die Täter. Das soll in Sevilla geklappt haben. Stimmt das?

Philippus-Ensemble am Karl-Heine-Kanal. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Philippus-Projekt: Bauvorarbeiten für Inklusionshotel starten

1993 wurde in Hamburg das erste Integrationshotel eröffnet, also eine Herberge, in der ein hoher Anteil von Menschen mit einer Behinderung arbeitet. Eltern von acht behinderten Kindern hatten das Projekt ins Leben gerufen. Die Idee hat sich von dort über ganz Europa ausgebreitet. Das 1907 bis 1910 erbaute Philippus-Ensemble soll nun das erste Integrationshotel in Leipzig werden. Nun beginnen die Vorarbeiten für das ehrgeizige Projekt.

Scroll Up