9.8 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Video – Legida aus Sicht der Gegenproteste: Eine Polizei mit klarem Fokus

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Es war ruhiger geworden rings um die Themen, wie die Polizei in Leipzig sich gegenüber den Gegenprotesten bei Legida-Veranstaltungen verhält. Doch der alte Korpsgeist ist natürlich nie weg gewesen und der Feind steht für manche sächsischen Polizisten konsequent auf der Anti-Legida-Seite. Auch wenn eine Fahrradfunzel gegen Schlaglichter von Legida und polizeiliche Blaulichtlampen antritt.

    Zur Einstimmung auf einen ansonsten weitgehend friedlichen Abend, ein Überblick des Bayrischen Platzes bei der Ankunft der Legida-Gegendemonstration (18:39 Uhr).

    Vortext zum nächsten Video, um welches es eigentlich geht

    Bei dieser Aufnahme blendet erst die Polizei gemeinsam mit den Legida-Demonstranten in die Gegendemonstration hinein. Und anschließend fühlt sich ein Polizist vom Licht eines Fahrradfahrers geblendet und geht mit Kollegen gemeinsam dagegen vor. (20:24 Uhr)

    Erklärung zum Video aus Sicht der L-IZ – Reporter vor Ort

    Während LEGIDA über die Brüderstraße zog, protestierten zahlreiche Gegendemonstranten unter lauten Rufen an den Absperrungen im Ulepark. Im Hintergrund strahlten die Legida-Teilnehmer weiterhin sowohl Pressevertreter als auch Gegendemonstranten mittels Laserpointer und Blaulicht-Taschenlampen an. Die Polizeibeamten zogen mit ihnen gleich und richteten mehrere Taschenlampen auf die Gegendemonstranten, die gleich neben dem Institut für Anatomie protestierten.

    Wie im Video zu sehen, richteten sich die Versuche der Polizei unter anderem darauf, das Material des filmenden Kollegen der L-IZ.de zu unterbinden. In Sachen eigener Filmarbeiten konzentrierten sich die Polizeikräfte maßgeblich auf die Gegendemonstration, selten bis nie auf den Legida-Aufmarsch. Die blendenden Scheinwerfer von Legida sah man seitens der Polizei während der gesamten Demonstration nicht als Problem.

    Ein Beamter nahm hingegen wahr, dass eine Fahrradleuchte aus der Gegendemonstration heraus geblendet hätte. Und so forderte er zunächst den Gegendemonstranten auf, das Fahrradlicht abzustellen. Eine ähnliche Forderung gegenüber Legida-Teilnehmern gab es nicht.

    Beim wiederholten Anleuchten des Fahrradlichtes reichte es dem Beamten offensichtlich. Er sprang kurzerhand über die Absperrung in die Mitte der Gegendemonstranten – ohne Absicherung durch die Kollegen – und versuchte die Lampe zu entreißen. Seine Kollegen rannten ungedeckt hinterher.

    Das hierbei nicht mehr geschehen ist, ist wohl eher der Friedlichkeit der Gegendemonstranten geschuldet. Die polizeiliche Ausbildung zumindest scheint in den letzten Jahren tatsächlich ernsthaft gelitten zu haben. So ist ein eher durchschnittlicher Pressedienst der Leipziger Polizei nicht mehr in der Lage, einen seit nun fast 12 Monaten bei allen Legida-Demonstrationen anwesenden Lokal-Journalisten zu erkennen. Oder einen Presseausweis, welcher bereits bis 2016 ausgestellt ist, einzuordnen.

    Passt so, sagt der Realist. Gehört geändert, der Optimist. Wir haben einfach weitergefilmt.

    Weitere Videos vom 7. 12. 2015

    Die Polizei bereitet den Abmarsch vor (20:37 Uhr)

    Abmarsch – Die Zweite (20:51 Uhr)

    Topthemen

    1 KOMMENTAR

    1. Habe ich da etwas falsch verstanden? „Die Polizei muss sich neutral verhalten“.
      Manche Angehörige der Polizei zeigen ihre wahre Gesinnung, armes Deutschland!

      Ich will das aber nicht allen Angehörigen der Polizei unterstellen! Aber viele denken „wahrscheinlich“ wie LEGIDA.

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ

    Anzeige
    Anzeige