Leipzigs Jugendliche sind gesundheitsbewusster, umweltbewusster und mehr auf Mitsprache aus als vor fünf Jahren

Es ist wie bei so vielen Generationenkonflikten seit Sokrates' Zeiten: Ein paar Alte schimpfen über die Jugend, die nie so schrecklich gewesen sei wie heute. Einige überbezahlte Redakteure beklagen die politische Desinteressiertheit der jungen Leute. Aber die Wahrheit ist wohl: Die jungen Leute von heute sind genauso interessiert und lebenslustig wie Opa und Oma, als sie mal jung waren. In Leipzig wird so etwas sogar abgefragt.
Anzeige

Thema werden soll es wohl im Leipziger Jugendparlament am 17. März. Aber die Auswertung der jüngsten Jugend-Befragung in Leipzig 2015 ist fertig. Manches, was man erwartet hätte (weil es zur Gestaltung der Stadtpolitik dringend nötig ist), fehlt, dafür wird sichtbar, dass die jungen Leute keineswegs kalte Egoisten sind, sondern – im Gegenteil – augenscheinlich richtig gesellige Mitmenschen, bei denen die harten Ziele einer auf Karriere getrimmten Gesellschaft eher weiter hinten kommen in der Zielskala.

Ganz oben an steht der Wunsch nach Freundschaften (96 Prozent), einer Familie (96 Prozent) und dem Genuss des Lebens (96 Prozent). Letzteres könnte man als „Genusssucht“ verdammen (wie es ja oft genug geschieht). Aber wozu ist das Leben eigentlich da, wenn man es nicht genießen will? Im Gegenteil: Niedrigere Werte müssten sogar erschrecken. Und die jungen Leute bekommen das sogar mit dem Wort „Verzicht“ unter einen Hut – augenscheinlich besser als viele Alte: Die Aussage „für andere da sein, auch wenn man auf etwas verzichten muss“, haben 86 Prozent der Jugendlichen bestätigt, die sich 2015 an der Befragung in Leipziger Schulen beteiligt haben.

Und man darf durchaus auch genauer hinschauen, wenn Zustimmungswerte seit der letzten Jugendumfrage 2010 gestiegen sind. So haben diesmal 84 Prozent der Befragten angegeben, sie würden gesundheitsbewusst leben wollen – 8 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Was natürlich die Krankenkassen freuen dürfte, die so beharrlich gegen Alkoholkonsum und Rauchverhalten bei Jugendlichen ankämpfen.

Aber es ist auch möglich, dass sich gerade bei den jungen Leuten herumgesprochen hat, dass Gesundheit eine ganz wesentliche Voraussetzung für ein erfülltes Leben ist. Leicht zugelegt hat deshalb wohl auch die Zustimmung für „sich umweltbewusst verhalten“ von 59 auf 63 Prozent. Denn wenn man die Umwelt zerstört hat, war’s das logischerweise auch mit dem Lebensgenuss.

Hingegen haben die Zustimmungswerte für „berufliche Karriere machen“ leicht nachgelassen – von 84 auf 81 Prozent.

Und ebenso ist es mit dem Topos „Gesetz und Ordnung respektieren“, wo die Zustimmung von 78 auf 75 Prozent sank.

Bekommen wir da nun eine wilde Jugend, die die schöne, von den Alten so gewünschte Ordnung, rücksichtslos zerstört? Wohl eher nicht. Denn der Wert korrespondiert mit einem anderen Zustimmungswert, der in den fünf Jahren deutlich gestiegen ist: “Mitspracherecht in Staat und Gesellschaft haben“. Hier gingen die Zustimmungswerte bei Leipzigs Jugendlichen von 45 auf 55 Prozent hoch, heißt: Die jungen Leute haben zunehmend das Gefühl, dass es mit diesem Mitspracherecht nicht zum Besten steht und dass man sich deshalb aktiver einbringen muss.

Und – das schwingt wahrscheinlich mit – dass manches Gesetz nicht wirklich dazu da ist, den Bürgern tatsächlich Mitsprache und demokratische Teilhabe zu gewährleisten. Und die vergangenen fünf Jahre in Sachsen haben ja auch gezeigt, dass es auch die Ordnungs- und Gesetzeshüter mit der Einhaltung von Gesetzen nicht immer so ernst nehmen, sondern gern biegen und dehnen, wenn ihnen die Richtung der politischen Akteure nicht passt.

„Das eher hedonistische Ziel ‚das Leben genießen‘ wird ebenfalls von 96 Prozent der befragten Jugendlichen als ‚sehr wichtig‘ oder ‚wichtig‘ eingeschätzt“, so die Auswerter dieser Umfrage. Aber nirgendwo steht geschrieben, dass der „Genuss des Lebens“ überhaupt hedonistisch sein muss. Im heutigen Sprachgebrauch wird mit Hedonismus vor allem eine egoistische Einstellung zum Leben bezeichnet: Lust und Freude am Leben werden über alles andere gestellt. Da spukt der strenge Puritanismus der protestantischen Kirchen mit, der die Freude am Leben zuweilen regelrecht verdammt oder zumindest für etwas Ungehöriges hält.

Dabei verbindet sich Lebensgenuss für die jungen Leute problemlos mit Geselligkeit, Freundschaft, Solidarität – und mit wesentlich weniger Zwängen, als es den Alten erklärlich scheint. Was auch in der Zustimmung zur Aussage „dem Leben seinen Lauf lassen, es kommt sowieso alles, wie es kommen muss“ deutlich wird: 44 Prozent der Jugendlichen stimmten hier zu, acht Prozent mehr als vor fünf Jahren. Das nennt man dann wohl eine zunehmende Angstlosigkeit und viel mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten und die Stabilität der Welt.

Man würde sich ja wünschen, dass auch die älteren Leipziger mal so einen Fragekatalog vorgelegt bekämen. In den jährlichen Bürgerumfragen gibt es dazu nur eine verwandte Frage – nämlich die nach der Zukunftssicht. 2014 gaben hier immerhin 65 Prozent der Befragten an, mehr oder weniger optimistisch in die Zukunft zu schauen. Das ist nicht unbedingt dasselbe wie dieses Vertrauen darauf, dass das Leben halt kommt, wie es kommt.

Und die Panik vieler Erwachsener, die Welt könnte in irgendeiner Weise ein unsicherer Ort sein oder werden, spiegelt sich natürlich auch bei den jungen Leuten: Die Zustimmung zum Topos „nach Sicherheit streben“ hat sich von 75 auf 77 Prozent leicht erhöht.

Im neuen Jugendreport stehen noch ganz andere Dinge. Aber die verraten wir noch nicht alle heute.

Sinn des LebensJugendliche
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Klimaschutz und Verkehrswende: 20 Millionen Euro Kapitaleinlage für die LVV
Soll künftig im 10-Minuten-Takt bis Lützschena fahren: Linie 11. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Donnerstag, 3. Dezember, legte OBM Burkhard Jung eine Vorlage vor, in der er auch auf einen Antrag der SPD-Fraktion einging, die 20 Millionen Euro für die LVB beantragt hatte, damit das stadteigene Verkehrsunternehmen die nötigen Investitionen zur Verkehrswende beginnen kann. Die Stadt Leipzig soll danach eine Kapitaleinlage in Höhe von 20 Millionen Euro bei der Leipziger Gruppe vornehmen, um damit zusätzliche Investitionsbedarfe abzusichern, die sich unter anderem aus Ratsbeschlüssen zum Nahverkehrsplan und zum Klimaschutz ergeben.
KdU-Kosten bilden Leipzigs Wohnungsmarkt nicht realistisch ab: Sozialgericht Leipzig gibt Klägerin gegen Jobcenter-Entscheidung recht
Eigene Wohnung,oft dringend gesucht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSchon seit Jahren wird über die viel zu niedrigen Sätze für die Kosten der Unterkunft in Leipzig diskutiert. Die Stadt versuchte zu deckeln und die Bewohner/-innen von Wohnungen, die nicht dem KdU-Satz entsprechen, zum Umzug zu bewegen. Doch wohin umziehen, wenn es nur noch teure Wohnungen am Markt gibt und selbst neue „geförderte Sozialwohnungen“ happig überm KdU-Satz liegen? Das Sozialgericht Leipzig entschied jetzt eindeutig für eine betroffene Klägerin.
Was Stadt und LWB zum Abschied der Geschäftsführerinnen sagen: Mit vielen Worten nichts
Iris Wolke-Haupt und Ute Schäfer. Fotos: LWB

Fotos: LWB

Für alle LeserLeipziger Kommunalunternehmen haben immer zwei Geschäftsführer/-innen. Die einen sollen die Finanzen kontrollieren, die anderen sind fürs Operative zuständig. Und sie sollen sich gegenseitig auf die Finger schauen. Das kann schiefgehen, wenn das Vertrauen zwischen beiden gestört ist. Muss aber nicht. Stadt und LWB halten sich mit Erklärungen trotzdem zurück.
Am Freitag wurde der Grundstein für das neue Heizkraftwerk Süd der Stadtwerke Leipzig gelegt
Grundsteinlegung fürs neue HKW Leipzig Süd: Thomas Brandenburg, Dr. Maik Piehler, Karsten Rogall und Burkhard Jung (von links). Foto: Leipziger Gruppe

Foto: Leipziger Gruppe

Für alle LeserLeipzig meint es ernst mit dem Kohleausstieg. 2018 beschloss die Stadt, ab 2023 auf Fernwärmelieferungen aus dem Kohlekraftwerk Lippendorf zu verzichten und die Fernwärme in einem eigenen, neuen Gaskraftwerk selbst zu produzieren. Am Freitag, 4. Dezember, wurde im Leipziger Süden nun der Grundstein für das neue Kraftwerk gelegt.
Eine etwas emotionalere Einladung zu den Lichtspielen des Westens
Mediterranean Bycatch. Foto: Galerie Bipolar

Foto: Galerie Bipolar

Für alle LeserEin Jahr geht zu Ende. Und überall gibt's trübe Kommentare: „Dies durften wir nicht und jenes nicht.“ Grundtenor: „Was für ein beklopptes Jahr.“ Und je mehr von diesem seltsamen Kommentaren ich lese oder höre, umso mehr verstärkt sich mein Gefühl: Dieses Jahr hat unbarmherzig freigelegt, wie selbstgerecht und jämmerlich eigentlich die Leute sind, die uns jeden Tag erklären, wie die Stimmung ist und wie schrecklich dieses 2020. Kleiner Tipp: Gehen Sie heute Abend einfach mal in die Karl-Heine-Straße.
Großprojekt der LVB geht endlich seiner Vollendung entgegen: Richtfest für die Abstellhalle im Technischen Zentrum Heiterblick
Richtfest für die Abstellhalle im Technischen Zentrum Heiterblick. Foto: Leipziger Gruppe

Foto: Leipziger Gruppe

Für alle LeserAm Donnerstag, 3. Dezember, gab es ein gar nicht so unwichtiges Richtfest in Heiterblick. Eines, das beiläufig daran erinnerte, wie sehr auch die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) im Investitionsstau stecken und dass eine knausernde Förderpolitik allein im Technischen Zentrum Heiterblick dafür gesorgt hat, dass ein Projekt über zehn Jahre Verzögerung erlebte.
Der Corona-Kompass: Das richtige Buch zu einer aufgeregten Debatte
Prof. Alexander Kekulé: Der Corona-Kompass. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAlexander Kekulé ist Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie an der Martin-Luther-Universität Halle und seit Beginn der Corona-Pandemie so etwas wie der Corona-Experte aus Mitteldeutschland geworden. Und die deutsche Politik wäre gar nicht so schlecht beraten, wenn sie auf Wissenschaftler wie Kekulé hören würde. Denn so manches, was jetzt das halbe Land lahmlegt, wäre vermeidbar gewesen. Und das Coronavirus wird uns auch 2021 nicht einfach verlassen.
Freitag, der 4. Dezember 2020: Minister-Entlassung, LWB-Rückzug und Ossi-Bashing
Die beiden Noch-LWB-Geschäftsführerinnen Ute Schäfer (r.) und Iris Wolke-Haupt (sowie zwei Politiker). Archivfoto: L-IZ.de

Archivfoto: L-IZ.de

Für alle LeserSo viel Aufregung am letzten Werktag der Woche (und heute deshalb mal ohne Corona-Zahlen): In Sachsen-Anhalt muss der Innenminister seinen Posten räumen, in Leipzig wollen die Geschäftsführerinnen der LWB dies freiwillig tun und in Bautzen empört man sich über einen Medienbeitrag. Außerdem: Ein Maskenverweigerer attackierte offenbar die Polizei. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 4. Dezember 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Haltungsnote: Hipp, hipp, hurra, der Veggie-Day war da!
Autor, Leipziger und Kolumnist David Gray. Foto: Erik Weiss Berlin

Foto: Erik Weiss Berlin

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelEigentlich hätte ich vor einigen Tagen mit ein paar tausend anderen Menschen in einem Stadion stehen und den Ärzten zujubeln sollen. Corona hat mir das versaut. Dafür hat Joe Biden kürzlich die Wahl in den USA gewonnen. Ich sah auf Twitter zu wie fröhliche Mobs durch die Straßen New York Citys zogen und „Ding, dong, the witch is dead“ grölten. Wobei mir es im Tippfinger kribbelte.
Grüne beantragen eigenständige Stabsstelle zur Organisation der Hilfen zur Erziehung in Leipzig
Amt für Jugend, Familie und Bildung. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserSeit Jahren geht das nun so: Jahr für Jahr steigen die Betreuungszahlen in der Jugendhilfe. Noch viel stärker steigen die Kosten. Und irgendwie bekommt das zuständige Amt die Entwicklung nicht in den Griff. Anlass für die Grünenfraktion im Stadtrat, jetzt direkt einen Antrag zur Amtsstruktur zu stellen. Denn irgendwer muss doch endlich mal für die Koordination der Hilfen die Verantwortung übernehmen.
Biologische Vielfalt: Wie Vogelgezwitscher die Menschen erst glücklich macht
Auch die Kohlmeise (Parus major) trägt dazu bei: Laut Studie steigern zehn Prozent mehr Vogelarten im Umfeld das Glücksempfinden mindestens genauso stark wie ein vergleichbarer Einkommenszuwachs. Foto: Stefan Bernhardt

Foto: Stefan Bernhardt

Für alle LeserEs wird zwar endlich intensiver darüber diskutiert, wie man die biologische Diversität, also den Reichtum der Lebensgemeinschaften auf unserem Planeten retten kann. Aber dass der Reichtum der Natur auch eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass Menschen glücklich sind, war bislang kaum Thema. Dabei empfinden wir Menschen sehr genau, ob unsere Umwelt intakt ist. Das thematisiert jetzt auch das iDiV.
Planverfahren soll klären: Platzfläche zubauen oder mehr Grün an der Prager Straße?
Der kleine Platz zwischen Johannisgasse und Prager Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser2019 wurde schon einmal kurz diskutiert zu dem, was die Verwaltung südlicher Johannisplatz nennt. Dabei geht es um die bislang nur mit einem Bratwurstkiosk bebaute Dreiecksfläche zwischen Johannisgasse und Prager Straße. Aber unklar ist, ob die Platzfläche nun zugebaut werden soll oder zum grünen Stadtplatz wird. Über die städtebauliche Zukunft des 1.200 Quadratmeter großen südlichen Teils des Johannisplatzes soll anhand eines Bebauungsplanes entschieden werden.
Gastkommentar von Christian Wolff: „Er kniet“ – Willy Brandts Kniefall in Warschau
Christian Wolff war bis 2014 Pfarrer in der Leipziger Thomaskirche. Foto: privat

Foto: privat

KommentarEgon Bahr (1922–2015), engster Mitarbeiter von Willy Brandt (1913–1992), konnte ihn damals nicht sehen, den Kniefall von Warschau vor 50 Jahren am 7. Dezember 1970. In seinen Erinnerungen (Egon Bahr, „Das musst du erzählen“. Erinnerungen an Willy Brandt, Berlin 2013) notiert er: „… vor uns eine Wand von Journalisten, als es plötzlich still wurde. Auf die Frage, was denn los sei, zischte einer: ‚Er kniet.‘“ (Seite 105)
Wenn Falschparker nicht abgeschleppt werden und sich für schwächere Verkehrsteilnehmer nichts bessert
Zugeparkt - in Leipzig auch immer öfter gern zweireihig, wie hier in der Gottschedstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war kein ganz zufälliges Zusammentreffen, dass am 2. Dezember eine Einwohneranfrage mit dem Titel „Wer will die Verkehrswende?“ im Ratsinformationssystem der Stadt auftauchte und gleich am 3. Dezember die Vorlage des OBM, den Stadtratsbeschluss vom 7. Oktober „Abschleppen von verkehrsbehindernd geparkten Kraftfahrzeugen“ aufzuheben. Mit der Vorlage folgt OBM Burkhard Jung lediglich dem Bescheid der Landesdirektion Sachsen. Aber genau das spricht Bände.
Corona-Hotspot Sachsen: Hasenfüßige Landräte und ein Brief an den OBM
Die aktuelle Kampagne der Stadt: Maske auf und durch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn Sachsen ist in den vergangenen Wochen gewaltig etwas schiefgegangen. Schon am 11. November warnte die Landesärztekammer „Corona-Pandemie: Notmaßnahmen in der zweiten Welle bei weitem nicht ausreichend“. Am 13. November appellierte Sozialministerin Petra Köpping an Ärzte im Ruhestand, sich reaktivieren zu lassen. Nur Leipzig scheint seitdem noch einigermaßen die Zahlen im Griff zu haben. Aber auch hier herrscht zuweilen eine beängstigende Sorglosigkeit, stellt der Brief eines Leipzigers an den OBM fest.