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Freitag, der 10. Juli 2020: Die Kurve bleibt flach

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    Für alle Leser/-innenDas Ende der Woche bietet einen guten Anlass, auf die Entwicklung der Corona-Zahlen in Sachsen zurückzublicken. Die schlechte Nachricht: Die meisten Neuinfektionen gibt es in Leipzig. Die gute Nachricht: Es sind nur neun innerhalb einer Woche. Die Stadt äußert sich derweil zum Projekt Eutritzscher Freiladebahnhof, das laut „Bild“ mittlerweile „auf der Kippe“ steht. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 10. Juli 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

    Sachsen bleibt weiterhin von einer zweiten Corona-Welle verschont. Bis heute gab es 5.469 laborbestätigte Fälle im Freistaat. Das sind 14 mehr als zu Beginn der Woche. Der wochenlange Trend, dass sich täglich eine niedrige bis mittlere einstellige Zahl an Menschen neu infiziert, bleibt damit bestehen.

    Die größte „Dynamik“ hat das Corona-Geschehen aktuell in Leipzig. Hier waren es neun neue Fälle innerhalb der vergangenen sieben Tage. In allen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten gab es in der vergangenen Woche keine oder fast keine nachgewiesenen Fälle. Aber selbst Leipzig ist vom Grenzwert von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner/-innen in sieben Tagen meilenweit entfernt. Ab diesem Wert sollen besondere Maßnahmen getroffen werden. Leipzig liegt aktuell bei 1,5.

    Haustiere können sich infizieren

    Nicht in die Statistik wandern infizierte Haustiere. Dass das möglich ist, ist laut Universität entgegen früherer Annahmen mittlerweile erwiesen. Die Fallzahlen seien allerdings sehr gering. Die Tiere können sich zwar auch untereinander anstecken, aber – soweit bislang bekannt – keine Menschen.

    Auch die Stadt Leipzig hat sich heute aus gegebenem Anlass zu Wort gemeldet, aber einem anderen Thema. Sie verkündet, dass das Projekt „Eutritzscher Freiladebahnhof“ weiterhin „auf einem guten Weg“ sei und die Verhandlungen „kooperativ“ verlaufen würden. Anlass für diese Klarstellung war ein Bericht der „Bild“, wonach das gesamte Projekt „auf der Kippe“ stehe, weil sich Stadt und Investor in vielen Punkten nicht einigen könnten. Im Herbst soll laut Stadt eine Vorlage in den Stadtrat gehen.

    Wohnungen für 3.700 Menschen

    Auf dem Areal des ehemaligen Eutritzscher Freiladebahnhofs sollen Wohnungen für 3.700 Menschen entstehen, etwa 30 Prozent davon für jene mit geringem Einkommen. Zudem sind ein Park, zwei Schulen, zwei Kitas und kulturelle Einrichtungen geplant.

    Was heute außerdem wichtig war: Der MDR zieht ein Zwischenfazit, was aus dem geplanten Nato-Großmanöver „Defender 2020“ geworden ist. Ursprünglich sollten sich 37.000 Personen daran beteiligen. Wegen der Coronakrise sind es tatsächlich nur einige tausend geworden und aus dem Großmanöver wurde eher ein Kleinmanöver.

    Mit genehmigtem Hygienekonzept noch 70 Veranstaltungen bis Jahresende 2020

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