Mit der Eröffnung eines Ambulanten Operationszentrums (AOZ) am Mittwoch, dem 25. März, erweitert das St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig seine OP-Kapazitäten gezielt für ambulante Eingriffe und stellt so die Weichen für die Zukunft. Drei hochmoderne OP-Säle ergänzen die bestehenden neun Säle und schaffen die strukturellen Voraussetzungen, um der wachsenden Ambulantisierung operativer Leistungen sowie der großen Nachfrage seitens der Patientinnen und Patienten gerecht zu werden.

Für Patientinnen und Patienten der Fachgebiete Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, Frauenheilkunde sowie Urologie bedeutet das vor allem medizinische Versorgung auf höchstem Niveau bei möglichst kurzer Verweildauer.

Ebenfalls nur vergleichsweise kurz war die Umsetzungszeit: Nach der Entscheidung im Jahr 2024 begann der Bau am 1. Januar 2025 und bereits im Februar 2026 konnte das Projekt nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit abgeschlossen werden. Das AOZ wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert und im geplanten Kostenrahmen realisiert – ein starkes Signal für wirtschaftliche Stabilität und konsequente Weiterentwicklung, betont das St. Elisabeth-Krankenhaus.

Propst Kochinka  segnet die Räume des Ambulanten Operationszentrums. Foto: St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig
Propst Kochinka segnet die Räume des Ambulanten Operationszentrums. Foto: St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig

Errichtet wurde das neue Zentrum auf einer bislang als Parkgarage genutzten Fläche. Entstanden ist ein moderner Funktionsbereich mit drei OP-Sälen sowie 15 Vorbereitungs- und Aufwachplätzen, der alle Abläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung optimal verzahnt. Die Planung und Umsetzung erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der D&P Planungsgesellschaft sowie der technischen Fachabteilung des Krankenhauses.

Der operative Betrieb startet unmittelbar nach den Osterferien. Im Rahmen der Eröffnung wurden die neuen Räumlichkeiten zudem durch Propst Kochinka gesegnet. Damit wird bewusst an den christlichen Grundgedanken des Hauses angeknüpft: Medizinische Versorgung und menschliche Zuwendung gehören untrennbar zusammen. Das Ambulante Operationszentrum steht somit nicht nur für moderne Medizin, sondern auch für die Werte, die das St. Elisabeth-Krankenhaus seit jeher prägen.

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig ist eine gemeinnützige GmbH in Trägerschaft des Kirchenlehens St. Trinitatis und akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig. Das Klinikgelände mit dem schönen Patientenpark liegt im Stadtteil Connewitz im Süden Leipzigs. In zwölf medizinischen Abteilungen mit 374 Betten wurden 2025 rund 20.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt.

2.058 Kinder kamen im Jahr 2025 in der Geburtsklinik auf die Welt. Das St. Elisabeth-Krankenhaus bildet 90 Pflegefachfrauen und -männer generalistisch in der angeschlossenen Krankenpflegeschule aus.

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