Topf & Quirl: Sündig süße Nervennahrung – Fudge mit Nugat und Schokolade

Es gibt Momente, in denen man genug hat von der Umwelt. Da hilft es einerseits, sich mit einem guten Buch gemütlich in den Lesesessel zurückzuziehen, oder, ist dies nicht möglich, zu einer anderen Therapie zu greifen - der Nervennahrung! Die darf ruhig gehaltvoll sein, sollte die Seele umschmeicheln und die schlechten Gedanken für kurze Zeit einfach verdrängen.
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Besonders gut gelingt das mit Schokolade und auch Nüssen, das hier vorgestellte Fudge – eine weiche britische Süßigkeit mit recht viel Zucker – vereint beides in gehaltvollen Häppchen. Eine Wohltat in den Momenten, in denen man einfach seine Ruhe braucht, oder auch eine Nettigkeit für nebenbei.

Eine Prise Salz, in Schritt 1 mit beigegeben, kann bei diesem Fudge nicht schaden und sogar etwas die Süße brechen. Generell ist es aber wirklich nur was für Liebhaber des Zuckers und der Kalorien.

Wer mag, bestreut die Masse direkt nach dem Umfüllen auf das Backpapier mit einigen gerösteten und gehobelten Mandeln oder gehackten Haselnüssen.Zutaten (für etwa 20 Stücke)

– 210 g Zucker
– 75 ml Milch
– 40 g Butter
– 40 g Schokolade
– 40 g Nussnugat

Zubereitung:

1. Den Zucker und die Milch zusammen in einen Topf geben, mit einem Holzlöffel – das ist wichtig – verrühren, anschließend erhitzen und ab und an umrühren. Sobald das Gemisch zu kochen beginnt, auf keinen Fall weiter rühren. Wer hat, klipst nun ein Zuckerthermometer an.
2. Die Masse ca. 5 Minuten kochen, bis der sogenannte „weiße Ballgrad“ erreicht ist. Der Zucker hat nun eine Temperatur von 114°C. Wer ohne Thermometer zubereitet, kann zum Test etwas von der Masse in kaltes Wasser geben. Wenn sie sich zu einem Ball formen lässt, ist die Temperatur genau richtig.3. Den Topf vom Herd ziehen, die Butter in einem Stück hineingeben und nicht umrühren. Die Masse so lange abkühlen lassen, bis der Topf von außen angefasst werden kann.
4. In der Zwischenzeit die Schokolade fein hacken und den Nugat fein würfeln. Ist die Fudge-Masse abgekühlt, beide Zutaten hinzufügen und mit dem Holzlöffel unterrühren. Dann mit ebenjenem Löffel anfangen, die Masse zu schlagen. Dafür kräftig mit dem Löffel umrühren, damit viel Luft untergehoben werden kann. Das dauert eine Weile, entwickelt aber die Textur der Masse.
5. Sobald die Masse fester wird, auf ein Stück Backpapier oder in eine gefettete eckige Form verteilen. Die Masse sollte etwa 1,5 cm hoch sein. Einige Stunden aushärten lassen, am besten über Nacht und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden.

www.the-culinary-trial.de


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