Topf & Quirl: Für die Verspäteten unter uns – flinke Weihnachts-Geschenkideen zum Selbermachen

Und wieder ist die Vorweihnachtszeit wie im Flug vergangen; was bleibt ist das freudige Kribbeln im Bauch, beim Gedanken an die bevorstehenden Feiertage, Der tropfende Zahn ob der Köstlichkeiten, die uns erwarten und bei einigen leider auch der Stress. Stress, wie jedes Jahr, weil man das mit den Geschenken mal wieder vertrödelt hat, die ein oder andere Kleinigkeit noch fehlt oder gar noch nichts verpackt unterm Baum liegt.
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Aber hier kommt die Lösung, wenigstens im Ansatz. Denn das gewünschte Brettspiel oder ein von selbst flitzendes Auto können diese Näschereien natürlich nicht ersetzen; sie sind aber eine tolle Beigabe zu jedem Geschenk. Alles, was man dazu braucht, sollte man im nächsten Supermarkt bekommen und schnell gemacht sind diese Kleinigkeiten auch noch. Der französische Nougat besticht durch seine Nussigkeit, die die Süße des Honigs toll unterstreicht, die Pralinen sorgen für bewundernde Blicke und höchsten Krokantgenuss und die Spekulatiuscreme ist einfach nur sündhaft lecker. Also dann – ran an die Töpfe und Zucker kochen, Spekulatius zerschreddern und die schönsten Feiertage im Jahr so richtig doll genießen!(zum aufs Brot schmieren, zwischen Kuchenböden streichen oder Löffeln direkt aus dem Glas)

Zutaten (für ca. 500 ml)

300 g Gewürz-Spekulatius
20 g flüssiger Honig
1 TL Zimt
2 Prisen Salz
50 ml Öl, neutral
130 g weiche Butter

Zubereitung

1. Spekulatius grob zerbröckeln und ca. 10-15 Sekunden in einem Mixer oder in einen Gefrierbeutel und mit dem Nudelholz zerkleinern. Honig, Sahne und Gewürze unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
2. Weiche Butter ca. 20 Sekunden mit dem Handrührer unterrühren, so dass alles gleichmäßig vermengt ist.
3. In ein Glas, das vorher mit kochendem Wasser ausgespült wurde, füllen, verschließen und im Kühlschrank lagern. Die Creme sollte sich zwischen 7 und 14 Tagen halten.Zutaten (für ca. 25 kleine Würfel)

175 g Honig
300 g Zucker
2 EL Wasser
1 Eiweiß (unbedingt Größe M, nicht größer!)
je 100 g Mandeln und Haselnüsse

Zubereitung

1. Den Ofen auf 200 °C vorheizen und die Nüsse auf einem Backblech etwa 10 Minuten rösten, bis sie duften und leicht gebräunt sind. (Achtung: Nicht verbrennen lassen!)
2. Honig, Zucker und Wasser zusammen sanft erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist. Das Gemisch auf 140 °C erhitzen (in diesem Falle ist leider ein Zuckerthermometer erforderlich), währenddessen das Eiweiß in einer großen Schüssel steif schlagen.
3. Hat der Sirup die richtige Temperatur erreicht, diesen unter das Eiweiß rühren, dabei immer weiter schlagen. Die Masse wird cremiger und fester. Nun die Nüsse zugeben und unterrühren. Die Masse in rasantem Tempo auf ein großes Stück Backpapier streichen und mit einem weiteren Bogen Papier bedecken. Den Nougat fest werden lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.Zutaten (für 15 Stück)

200 g Zartbitterkuvertüre
50 g Cashewkerne (gerne auch gesalzen)
60 g Zucker

Zubereitung

1. Für den Krokant den Zucker in einer großen Pfanne goldbraun karamellisieren, vom Herd nehmen und schnell die Cashews einrühren. Noch schneller auf ein Stück Backpapier umkippen und fest werden lassen. Grob bis fein hacken, nach Wunsch.
2. Die Kuvertüre fein hacken und über dem heißen Wasserbad sanft schmelzen lassen. Von der Hitze nehmen und den Cashewkrokant einrühren. Diese Masse komplett in saubere Pralinenformen füllen (alternativ: Formen für Eiswürfel, die gibt’s auf alle Fälle in großen Supermärkten; ganz alternativ: Schokolade auf Backpapier streichen), ein, zweimal auf die Arbeitsplatte klopfen und die restliche Schokolade von der Form streichen. Pralinen kühlen und fest werden lassen, danach aus den Formen lösen. Wer keine Formen benutzt hat, kann die abgekühlte Schokoladenplatte dann in Stücke brechen und sie als „Bruchschokolade“ verschenken.

www.the-culinary-trial.de


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