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Neues Nutzungs- und Betreiberkonzept für die „Völkerfreundschaft“

Von Dezernate Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule

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    In der Dienstberatung des Oberbürgermeisters ist jetzt auf Vorschlag des Sozialbürgermeisters Thomas Fabian ein Nutzungs- und Betreiberkonzept für die "Völkerfreundschaft" beschlossen worden, um den Grünauer Gebäudekomplex "Völkerfreundschaft" zu einem zentralen, lebendigen, generationsübergreifenden und offenen Angebot für das Gemeinwesen zu entwickeln.

    Das neue Konzept soll die Nutzung durch die in der „Völkerfreundschaft“ etablierten Vereine und Angebote und durch weitere an der Objektnutzung interessierte Dritte zusammenführen. „Mit bedarfsorientierten Freizeitangeboten für junge Menschen sowie soziokulturellen, sport- und bewegungsorientierten Projekten soll die ‚Völkerfreundschaft‘ dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche, junge Familie und Ältere im Stadtteil gute Angebote für vielfältige Aktivitäten vorfinden“, erläutert der Fabian das Konzept.

    Folgende Eckpunkte umfasst das neue Nutzungs- und Betreiberkonzept:

    1. Das größte Entwicklungspotenzial im Gebäudekomplex der „Völkerfreundschaft“ wird in der Qualifizierung des Veranstaltungsmanagements im sog. „Großen Saal“ gesehen. Eine Nutzung des „Großen Saals“ als Veranstaltungssaal mit max. 199 Sitzplätzen für verschiedene Veranstaltungen wird angestrebt. Das Konzept des „Großen Saals“ baut darauf auf, die Nutzungsmöglichkeit des Raumes multifunktional, offen und flexibel zu halten.

    2. Die weitere Nutzung der „Völkerfreundschaft“ als Ort von Sport- und Gesundheitsangeboten wird ausdrücklich bestätigt. Der Übungs- und Trainingsbetrieb für die in der „Völkerfreundschaft“ ansässigen Vereine wird vollumfänglich gesichert und fortgeführt.

    3. In der „Völkerfreundschaft“ wird ein Büro für einen Koordinator für Veranstaltungsmanagement eingerichtet. Er ist für das Kultur- und Veranstaltungsmanagement im „Großen Saal“ sowie die Koordinierung der Mieter- und Nutzerangelegenheiten im Gebäudekomplex „Völkerfreundschaft“ selbst sowie als Schnittstelle zwischen Mieter- und Nutzerangelegenheiten/-anfragen verantwortlich.

    4. Es wird ein Büro für den Koordinator für Jugend und Bildung eingerichtet, um Leistungen der Kinder- und Jugendförderung gemeinsam mit den jeweiligen Leistungserbringern noch näher an den Bedarfen und Interessenlagen von Kindern und Jugendlichen auszurichten.

    Mit der Umsetzung des Konzeptes soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

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