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Polizeibericht, 28. August: Mysteriöser Unfall, Odyssee, Barackenbrand in der Südvorstadt

Schwer verletzt im Straßengraben - die Polizei sucht dringend Zeugen nach einem Unfall in Oschatz +++ Ein Mann wurde heute Nacht in einem Lokal in der Wurzner Straße geschlagen und ausgeraubt +++ In der Lößniger Straße brannte ein leerstehendes Gebäude vollständig aus +++ In einem Autohaus in Leipzig-Eutritzsch bauten Diebe an sechs Fahrzeugen die Xenonscheinwerfer aus.

Mysteriöser Unfall in Oschatz – Zeugen gesucht!

Die Polizei sucht dringend Zeugen nach einem Unfall in Oschatz. Was genau geschehen ist, liegt bisher noch im Dunkeln, weshalb Hilfe bei der Rekonstruktion des Unfallhergangs benötigt wird. Was ist bisher bekannt? Etwa gegen 20:40 Uhr entdeckte gestern ein unbeteiligter Pkw-Fahrer ein Fahrrad, einen Helm und einen Schuh am Straßenrand der Hermann-Scheibe-Straße/Ecke Forststraße. Er hielt an, um nachzusehen und erblickte dabei im Straßengraben einen schwer verletzten Mann (50). Hierauf alarmierte er sofort den Notarzt und die Polizei. Der 50-Jährige indes war so schwer verletzt, dass er kaum ansprechbar war.

Er konnte gegenüber der Polizei nur andeuten, dass er die Hermann-Scheibe-Straße in nördlicher Richtung gefahren war, als er an der Einmündung der Forststraße einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen musste. Nach dieser Begegnung musste der Fahrradfahrer wohl die Kontrolle verloren haben und stieß gegen einen Lichtmast am Straßenrand. Mit dem Verdacht auf ein Polytrauma wurde der 50-Jährige dann mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Leipzig gebracht.

Wie lang der Fahrradfahrer nach seinem Unfall im Straßengraben lag, ist der Polizei ebenfalls nicht bekannt! Eins steht jedoch fest: Der Mann muss einen Schutzengel gehabt haben, der einerseits dafür sorgte, dass er gefunden wurde und andererseits erhinderte, dass er nicht in den direkt neben ihm fließenden Wassergraben gefallen war.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Unfalls und weiterhin nach dem Fahrzeug, das die Hermann-Scheibe-Straße vor 20:40 Uhr in südlicher Richtung befahren hatte. Zeugen werden gebeten, sich bei der VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2847.

Odyssee

Die Ausgangslage an sich ist schon schlimm genug: Ein Mann wurde heute Nacht in einem Lokal in der Wurzner Straße geschlagen und ausgeraubt. Die unbekannten Täter klauten sein Handy, Bargeld und die Schuhe. Mit einer blutigen Kopfplatzwunde lassen sie ihn zurück und flüchten. Der Mann selbst stand wieder auf und begann nun – barfuß – umherzuirren. Das erste Mal erfolgte gegen 03:20 Uhr der Anruf eines Hinweisgebers, der einen älteren Mann mit blutender Wunde am Kopf gesehen hatte. Ein Krankenwagen wurde zum Ort geschickt und suchte etwa eine halbe Stunde nach dem Verletzten – leider ohne Erfolg! 04:28 Uhr erfolgte dann ein erneuter Anruf. Diesmal informierte ein Taxifahrer die Polizei, der einen verletzten Mann ohne Schuhe an der Eisenbahnstraße, Höhe Hermann-Liebmann-Straße gesehen hat. Die Polizei schickte einen Wagen, der etwa 20 Minuten lang nach dem Mann suchte – erneut vergeblich! 05:10 Uhr dann die letzte und endlich erfolgreiche Meldung: Ein Hinweisgeber meldete, dass er soeben von einem etwa 50-Jährigen angesprochen wurde, der erzählte, dass er ausgeraubt worden war. Die Polizei fuhr zum Ort und konnte den Verletzten endlich an der Hermann-Liebmann, Ecke Wurzner Straße aufgreifen. Sofort wurde ein Rettungswagen alarmiert, der den Verletzten umgehend in die Notaufnahme eines Krankenhauses brachte. Die Polizei ermittelt wegen Raubes.

Containerbrand in Connewitz

Insgesamt 2 Restmülltonnen à 240 Liter setzten Zündler kurz nach Mitternacht in Brand. Trotz umgehend begonnener Löscharbeiten durch die Feuerwache Süd, konnte eine Beschädigung nicht verhindert werden. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Barackenbrand in der Südvorstadt

In der letzten Nacht meldete eine Hinweisgeberin, dass es in der Lößniger Straße, zwischen Arndtstraße und Alfred-Kästner-Straße brennen würde. Schnell waren Feuerwehr und Polizei vor Ort. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem brennenden Gebäude um ein leerstehendes, zwei-etagiges Objekt handelte. Dieses hatte eine Länge von etwa 30 Metern und brannte vollständig bis auf die Grundmauern aus. Gegen 05:30 Uhr erhielt die Polizei einen weiteren Anruf, dass das Gebäude erneut brennen solle. Hier zeigte sich, dass es wohl zum Aufglimmen eines Glutnestes gekommen war, was ein erneutes Feuer nach sich zog. Die Straße musste komplett gesperrt werden und nachdem die Gefahr bestand, dass eine der Wände einstürzen könnte, wurde ein roter Skoda mit Berliner Kennzeichen vorsichtshalber durch das Ordnungsamt umgesetzt. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung.

Xenonscheinwerfer gestohlen

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde in ein Autohaus in Leipzig-Eutritzsch eingebrochen. Die unbekannten Täter hatten es jedoch nicht auf Geld oder auf Fahrzeuge abgesehen. Nein, ihr Augenmerk richtete sich im Speziellen auf die in den Pkws verbauten Xenonscheinwerfer. An insgesamt sechs Fahrzeugen entriegelten die Täter die Motorhaube und entwendeten von zwei Pkws beide Frontscheinwerfer. Der Schaden wird auf ca. 4.000 Euro geschätzt.

Herrchen und Hund mit Glück im Unglück

Aufgrund einer Vorerkrankung sind die optische und akustische Wahrnehmung des Geschädigten eingeschränkt, worin wohl nicht zuletzt der Grund für einen glücklicherweise glimpflichen Verkehrsunfall zu suchen ist. Der 38-Jährige querte gestern Nachmittag mit seinem Hund die Gleisanlagen der Zentralhaltestelle vor dem Leipziger Hauptbahnhof und bemerkte dabei eine langsam einfahrende Bahn leider nicht. Deren Fahrer (60) konnte eine Kollision nicht mehr vermeiden, in deren Folge der Geschädigte nach hinten stürzte und sich Schürfwunden zuzog. Er konnte nach kurzer Zeit aus dem Krankenhaus entlassen werden und seinen zwischenzeitlich in einem Polizeirevier untergebrachten Vierbeiner wieder in Empfang nehmen. Auch dieser kam mit dem Schrecken davon.

Schlagkräftiger Motorradfahrer

Der Fahrer (34) eines Nissan-Transporters war gestern Nachmittag stadtauswärts unterwegs, wurde an der Linkelstraße (Rathaus Wahren) von einem Kradfahrer überholt und durch dessen plötzliches Einscheren zu einer Gefahrenbremsung genötigt. Auf sein Hupen reagierte der Zweiradpilot jedoch nur mit dem ausgestreckten Mittelfinger. Kurz darauf mussten dann beide an einer Baustelleneinengung halten, wobei der Kradfahrer nunmehr zu verbalen Beleidigungen überging. Im Anschluss setzte er sich wieder vor den Transporter und bremste erneut stark ab – diesmal bis zum Stillstand. Er warf die Yamaha zu Boden, riss die Fahrertür des Nissans auf und schlug mit der behandschuhten Faust mehrfach auf den 34-Jährigen ein. Auch ein einschreitender Passant sah sich Aggressionen ausgesetzt, bevor der Täter wieder sein Zweirad bestieg und flüchtete. Sicherlich wird der nordsächsische Halter (38) die Ermittlungen zum bislang unbekannten Täter voranbringen können, der womöglich auch eine zweite Version des Hergangs liefern kann. Es bleibt aber definitiv ein Rätsel, warum diejenigen, die scheinbar in aller Eile unterwegs sind, mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und überholen, danach oftmals die Zeit finden, ihrem empfundenen Vorfahrtsrecht in ewiglangen Disputen Nachdruck zu verleihen.

Vollsperrung auf der Ratzelstraße

Der Fahrer (51) eines Chevrolet Captiva fuhr gestern Nachmittag die Brünner Straße in südliche Richtung und überholte linksseitig ein bereits an der Lichtanzeichenanlage bei gelb-rot haltendes Auto. Dazu fuhr er über die Sperrlinie. Ein entgegenkommender Motorradfahrer (33), der auf der Ratzelstraße bei Grün angefahren war, konnte nicht mehr ausweichen. So kam es zur frontalen Kollision, wobei der 33-Jährige schwer und der 51-Jährige leicht verletzt wurden. Mit einem Hubschrauber sollte er in ein umliegendes Klinikum geflogen werden, doch konnte der bereits herbeigerufene aufgrund technischer Probleme nicht starten. So wurde eine länger andauernde Vollsperrung der Ratzelstraße notwendig, die gegen 17:00 Uhr, nachdem der Hubschrauber wieder startklar war, aufgehoben werden konnte. Zwischenzeitlich beseitigte eine Firma die ausgelaufenen Betriebsstoffe und das Motorrad, eine Suzuki TL 1000 S, wurde abgeschleppt. Insgesamt entstand ein Schaden von 50.000 Euro. Gegen den 51-Jährigen ermittelt nun die Polizei wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

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