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Polizeibericht, 23. November: Fliegender Händler überfallen, Jugendlicher ausgeraubt, Sattelzug gestohlen

Auf dem Flohmarkt am Stadion wurde ein Fliegender Händler überfallen und mit einer Stange geschlagen +++ In Schönau wurde ein 17-Jähriger von vier Personen ausgeraubt +++ In Eutritzsch wurde eine Sattelzugmaschine mit Sattelauflieger samt Ladung im Wert von ca. 150.000 Euro gestohlen +++ In der August-Bebel-Straße konnte ein Einbrecher auf frischer Tat gestellt werden.

Fliegender Händler überfallen

Ein fliegender Händler (33), der am Samstag seinen Stand mit Haushaltswaren und Geschenkartikeln auf dem Flohmarkt am Stadion aufgebaut und tagsüber betrieben hatte, bekam noch kurz vor Marktschluss Besuch von zwei Interessenten. Mit angetrunkenem Mut und ehrrührigen Worten verlangten diese seine Tageseinnahmen. Sollte er nicht zahlen, bekäme er in den nächsten Tagen handfesten Besuch, so ihre Drohung. Doch so einfach wollte der 33-Jährige das sauer verdiente Geld nicht hergeben, so dass die Räuber mit einer Stange heftig auf den Verkäufer einschlugen. Erst als ein Zeuge zur Hilfe kam und ein anderer die Polizei rief, ließen sie von ihm ab und flüchteten.

Den inzwischen eingetroffenen Gesetzeshütern gegenüber beschrieb er die beiden folgendermaßen:

1. Täter:
– 35 bis 40 Jahre alt,
– ca. 175 cm groß,
– Drei-Tage-Bart,
– dunkle, kurze Haare,
– dunkle Jacke,
– dunkelgraue Jogginghose,
-Turnschuhe,
– dunkle Wintermütze

2. Täter:
– 35 bis 40 Jahre alt,
– 180 cm groß,
– dunkle Haare, etwas längere Haare
– Jeanshose

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen versuchten Raubes aufgenommen.

Jugendlicher ausgeraubt

Der 17-jährige Geschädigte wollte gestern Abend gerade nach Hause laufen als er an der Haltestelle Lützner Straße/Ecke Schönauer Ring durch vier Personen angesprochen wurde und diese die Herausgabe seines Handys forderten. Nachdem die Täter den Geschädigten schubsten und ihre Forderung noch mal wiederholten, kam der Geschädigte den Aufforderungen nach und überreichte sein Handy im Wert von 510 Euro. Die Täter verließen den Tatort dann unverzüglich, der Geschädigte rief im Beisein seines Vaters die Polizei. Die Fahndung wurde eingeleitet.

Jugendlicher angegriffen

Ganz aufgelöst erwarteten am Samstagabend vier Jugendliche (13) die Gesetzeshüter, die nach einem versuchten Raub zum Tatort gerufen worden waren, um ihnen Folgendes zu berichten: Sie waren durch die Gänge des Einkaufscenters geschlendert, später in Richtung Richard-Wagner-Straße. Dabei bemerkten sie drei Männer, die ihnen folgten und von denen einer einem ihrer Freunde auf die Schulter tippte. Der Fremde riss den 13-Jährigen plötzlich um, trat und schlug zu. Er griff nach dessen Rucksack und Smartphone, doch der Junge hielt sein Eigentum fest. So flüchteten die drei Unbekannten, als sie Passanten hinzukommen sahen, ohne Beute. Schürfwunden und eine blutige Nase waren das Ergebnis des Überfalls.

Zur Personenbeschreibung konnten die Jugendlichen Folgendes sagen:

– drei Jugendliche südländischen Typs
– einer ca. 1,80 Meter groß und 15 – 16 Jahre alt, die anderen beiden waren eher kleiner
– einer von kräftiger Statur und 12 – 13 Jahre alt, außerdem trug er rote, knöchelhohe Nike-Turnschuhe
– einer trug eine Brille und war auch 12 – 13 Jahre alt.

Auch in diesem Fall ermittelt die Kriminalpolizei wegen versuchten Raubes.

Sattelzug gestohlen

Unbekannte Täter stahlen zwischen Freitagabend und Sonntagnachmittag in Eutritzsch eine gesichert abgestellte Sattelzugmaschine mit Sattelauflieger samt Ladung im Wert von ca. 150.000 Euro. Auf dem Auflieger befand sich der mit ca. 19 Tonnen Plastikhandelswaren beladene Überseecontainer. Zudem befanden sich im Führerhaus noch persönliche Gegenstände des Fahrers, der den Diebstahl festgestellt und die Polizei informiert hatte. Die Fahndung nach dem gestohlenen Sattelzug läuft.

Zigarettenautomaten gesprengt

Fall 1
Die 24-jährige Mitarbeiterin eines Sicherheitsdienstes teilte am Sonntagmorgen der Polizei mit, dass sie einen aufgesprengten Zigarettenautomaten am Torgauer Platz festgestellt hat. Vor Ort konnten die Polizeibeamten nur noch Reste von Pyrotechnik und einen völlig zerstörten Automaten feststellen. Die Zigaretten und Münzen lagen um den Explosionsort verteilt. Zum jetzigen Zeitpunkt wird der Gesamtschaden auf 2.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren polizeilichen Ermittlungen übernommen.

Fall 2
Die 33-jährige Hinweisgeberin rief heute Nacht die Polizei, als sie in der Waldstraße eine Rauchwolke wahrnahm auf ihrem Weg zur Arbeit. Die beiden Täter sah sie auch noch, diese flüchteten jedoch vorm Eintreffen der Polizei. Der Zigarettenautomat wurde mittels Sprengstoffexplosion gewaltsam geöffnet. Der Gesamtschaden kann noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Fahrzeuge beschädigt

Unbekannte Täter traten in der Nacht zu Sonntag gegen den Außenspiegel, zerkratzten teilweise die Beifahrerseite und beschädigten die Frontschürze des grauen Maserati Quattroporte, der in Zschocherschen Straße abgestellt war. Der 43-jährigen Geschädigten entsteht ein erheblicher Sachschaden. Weiterhin wurde auch der vor dem Maserati geparkte graue Audi A6 angegriffen. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung dauern an, derzeit geht man von einem Gesamtschaden in Höhe von 10.000 Euro aus.

Einbrecher auf frischer Tat gestellt

Zwei Täter machten sich Sonntagnacht an der Eingangstür zu einer sozialen Einrichtung in der August-Bebel-Straße zu schaffen. Sie hebelten diese sowie noch eine weitere Tür auf und durchsuchten alles. Zunächst stahlen sie vier Schlüssel zu Firmenfahrzeugen. Danach entwendeten sie noch Bargeld, diverse Lebensmittel sowie Verbandmaterial. Das Personal bemerkte dann die Einbrecher und konnte einen der Täter festhalten, während seinem Komplizen die Flucht gelang. Die Mitarbeiter riefen die Polizei. Beamte nahmen den 28-jährigen Täter vorläufig fest. Dieser ist einschlägig vorbestraft und wurde Mitte April 2015 letztmalig aus der Haft entlassen. Er wurde in den Zentralen Polizeigewahrsam gebracht. Nach dem Mittäter, der 30 bis 35 Jahre alt, ca. 1,90 m groß und schlank ist, dunkle Haare und einen Drei-Tage-Bart hat und eine dunkle Jacke trug sowie einen dunklen Rucksack bei sich hatte, wird noch gesucht. Die Ermittlungen dauern an.

Fußgängerin angefahren

Der 25-jährige PKW-Fahrer fuhr Sonntagnacht mit seinem Ford Focus auf der Riemannstraße und erfasste auf Höhe der Karl-Liebknecht-Straße eine 26-jährige Fußgängerin, die gerade die Fahrbahn überqueren wollte. Dabei gab die Fußgängerin erst an, keine Schmerzen zu verspüren, so dass die Unfallbeteiligten die Personalien selbst austauschten. Kurze Zeit später rief die Fußgängerin doch einen Rettungswagen und die Polizei, da ihr Bein schmerzte. Der Unfallfahrer hatte sich da jedoch schon vom Unfallort entfernt.

Kontrolle entzogen – Unfall verursacht

Ohne Licht stand der Fahrer (25) eines Citroen heute Nacht auf der Ratzelstraße, Höhe Krakauer Straße, und wollte gerade losfahren. Polizeibeamte entschlossen sich, den Mann einer Kontrolle zu unterziehen. Doch anstatt auf das eingeschaltete Blaulicht zu reagieren, entzog er sich der Kontrolle durch Flucht. Er beschleunigte stark, fuhr auf der Ratzelstraße stadtauswärts, bog nach rechts in die Straße An der Kotsche ab und stieß frontal mit einem entgegenkommenden VW Golf (Fahrer: 26) zusammen. Der Fahrer und seine gleichaltrige Beifahrerin wurden leicht verletzt und ambulant behandelt.

Polizeibeamte nahmen den Unfallverursacher, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, vorläufig fest. Gegen ihn wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

PolizeiMelder
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Foto: Jörg Farys, Oekom Verlag

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