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Polizeibericht, 3. November: Dreister Diebstahl, Gefährliche Körperverletzung, Stall brannte

In einer Tankstelle im Zentrum-Südost gab sich ein Mann als Mitarbeiter einer Autovermietung aus und brachte so einen schwarzen BMW 335d in seinen Besitz +++ In Grünau kam es auf einem Parkplatz zunächst zu einer verbalen, anschließend zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 39- und 64-Jährigen +++ Eine als Stall und Geräteschuppen genutzte Hütte geriet gestern Abend in Markkleeberg in Brand - Flügeltiere gerettet.

Dreister Diebstahl

Der Täter musste für diese dreiste Tat über Insiderwissen verfügen. Er betrat Sonntagabend eine Tankstelle im Zentrum-Südost und gab sich als Mitarbeiter einer Autovermietung aus. Fakt ist, dass diese Autovermietung geschäftliche Beziehung zu der Tankstelle unterhält. Konkret sieht diese so aus, dass Kunden der Autovermietung die Möglichkeit haben, nach Geschäftsschluss bei der Autovermietung die gemieteten Fahrzeuge an der Tankstelle abzustellen und den Schlüssel den Angestellten zu übergeben. Die Fahrzeuge werden dann von den Mitarbeitern abgeholt und quittiert. In dem konkreten Fall trat der unbekannte Täter sehr selbstbewusst auf und täuschte die Angestellte. Er fragte konkret nach dem Kennzeichen und den Schlüssel eines schwarzen BMW 335d, der tatsächlich hier abgeben wurde. Anschließend „übernahm“ er das Fahrzeug und „quittierte“ dies. Erst am nächsten Tag fiel der Schwindel auf, als ein echter Mitarbeiter der Autovermietung das Fahrzeug abholen wollte. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 57.000 Euro.

Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:

– ca. 30 – 40 Jahre
– 180 – 185 cm groß
– trug dunkle Kopfbedeckung
– Brillenträger
– schwarze Soft-Shell-Jacke.

Wegen gefährlicher Körperverletzung …

… haben Polizeibeamte die Ermittlungen gegen einen Leipziger (64) aufgenommen. Zwei Hausbewohner (39, 64) trafen sich gestern Abend vor bzw. nach dem Einkaufen auf dem Parkplatz vor einem Einkaufsmarkt in der Dahlienstraße. Dort kam es zunächst zu einer verbalen, anschließend zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Passanten riefen dann die Polizei. Zur Verbalattacke und zur Tätlichkeit gab es von den Kontrahenten unterschiedliche Versionen: Der Ältere gab an, vom 39-Jährigen geschlagen und getreten worden zu sein. Danach sei er gestürzt. Er habe dann CS-Gas aus seiner Hosentasche geholt und dies zur Abwehr verwendet. Während seiner Schilderungen gab sich der 64-Jährige ausfällig, unsachlich und konnte nur schwer von den Beamten beruhigt werden. Nach Aussagen des jüngeren Hausbewohners habe der ältere Mann vor ihm ausgespuckt, ihn beschimpft. Anschließend habe er das Spray herausgeholt und ihn besprüht. Aufgrund dessen habe er um sich geschlagen und ihn dabei am Kopf getroffen. Der 39-Jährige gab an, dass seine Augen und sein Gesicht brannten und er kurzzeitig nichts mehr sehen konnte. Letztendlich brachte ein Rettungswagen den 64-Jährigen, der eine kleine Platzwunde über einem Auge hatte, zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der 39-Jährige wollte keine ärztliche Versorgung.

Schuppen von Flügeltieren brannte

Eine als Stall und Geräteschuppen genutzte freistehende Hütte geriet gestern Abend auf einem Privatgrundstück in Markkleeberg in Brand. Daraufhin rückten die FFW Wachau und Markkleeberg-West aus, um die Flammen zu löschen. Die Anwohner (w: 50; m: 47). Die 50-Jährige, die gerade von der Arbeit heimkehrte, entdeckte den brennenden Schuppen, rief ihren Mann und der die Feuerwehr. Anschließend öffnete sie Tür und Tor des ca. 15 qm großen Schuppens, damit sich das darin gehaltene Flügelgetier ins Freie retten konnte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten schließlich den Brand und sicherten den Ort. Die Brandursachenermittler nahmen zu einem späteren Zeitpunkt die Arbeit auf. Die Ermittlungen wegen Brandstiftung dauern an, allerdings ist auch ein möglicher technischer Defekt derzeit nicht ausschließbar.

Auto blieb auf dem Dach liegen

Die Fahrerin (59) eines Mercedes befuhr gestern Morgen die Antonienstraße stadtauswärts. Auf der Antonienbrücke (Überführung Naumburger Straße) kam sie nach rechts von der Straße ab. Anschließend geriet sie auf eine abgeschrägte Stelle am Beginn einer Schutzplanke, welche am Fahrbahnrand aufgebaut ist. Der Mercedes drehte sich um seine Längsachse, fiel aufs Dach und rutschte noch auf den Gleiskörper der Straßenbahn. Die 59-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde im Rettungswagen ambulant behandelt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 9.000 Euro. Gegen die Autofahrerin wurde Verwarngeld in Höhe von 35 Euro verhängt.

Uneinsichtig

Die Fahrerin (32) eines Mazda war gestern Abend auf der Flughafenstraße unterwegs. In Höhe Grundstück Nr. 5 stieß sie mit einem entgegenkommenden VW Golf (Fahrer: 40) zusammen. Nach dem Unfall flüchtete sie. In der Merseburger Straße in Schkeuditz, Höhe Grundstück Nr. 24, fuhr die Frau gegen einen abgestellten Lancia. Anschließend hinderte sie ein Maschendrahtzaun am erneuten Weiterfahren. Eine couragierte Zeugin nahm der leicht verletzten 32-Jährigen den Fahrzeugschlüssel ab, da sie wiederum die Unfallstelle verlassen wollte. Polizeibeamte nahmen sich der Autofahrerin an und stellten fest, dass sie unter Alkoholeinfluss stand – Vortest: 2,16 Promille. Die Blutentnahme wurde durchgeführt; der Führerschein sichergestellt. Die Verkehrsteilnehmerin, die sich erst einmal als Fußgängerin einreihen darf, hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Alkoholeinfluss zu verantworten. An den Fahrzeugen und dem Zaun entstand Schaden in Höhe von etwa 8.000 Euro.

„Rechts vor links“

Die Fahrerin (43) eines Alfa-Romeos befuhr gestern Nachmittag in Delitzsch die Lindenstraße in Richtung Eilenburger Straße. An der Kreuzung zum Schäfergraben beachtete sie den von rechts kommenden Fahrradfahrer (60, m) nicht, der nach links in die Lindenstraße abbiegen wollte. Es kam im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß zwischen dem Fahrzeug und dem Fahrradfahrer. Der 60-jährige Fahrradfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 300 Euro.

Zeugenaufruf – Auto beschädigt

Der Fahrer (48) eines schwarzen Volvo hatte sein Fahrzeug auf dem Parkplatz vor einem Einkaufsmarkt in der Eisenbahnstraße (Delitzsch) ordnungsgemäß abgestellt. Als er etwa nach einer Stunde wieder wegfahren wollte, musste er feststellen, dass der hintere Stoßfänger beschädigt und rotbrauner Lack auf ca. 80 cm Länge sichtbar war. Er rief die Polizei. Gegenüber den Beamten gab er an, dass er vor dem Betreten des Marktes bemerkt hatte, dass eine ältere Dame mit einem rotbraunen Renault Twingo rückwärts ausgeparkt hatte. Nach seinen Angaben ist die Frau 65 bis 70 Jahre alt, klein und schlank und hat kurze graue Haare. Polizeibeamte haben die Ermittlungen wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort aufgenommen.

Wer hat Freitagnachmittag Beobachtungen gemacht und kann Hinweise zum Verursacher/zur Verursacherin und dessen/deren Fahrzeug geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58, Telefon 034202 66-0.

PolizeiMelder
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