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Polizeibericht, 10. Dezember: Einkaufsmarkt überfallen, Dieb gestellt, Fahrkartenautomaten gesprengt

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    Zu einem merkwürdigen Überfall in einen Einkaufsmarkt in Geithain kam es am gestrigen Abend - Zeugen gesucht +++ In Grünau konnte ein Dieb gestellt werden +++ In der Miltitzer Allee und der Prager Straße wurden heute Nacht zwei Fahrkartenautomaten gesprengt ++ In der Schomburgkstraße brannte ein Pkw komplett aus.

    Überfall auf einen Einkaufsmarkt in Geithain

    Zu einem merkwürdigen Überfall in einen Einkaufsmarkt in der Niedergräfenhainer Weg kam es am gestrigen Abend. Eine männliche Person betrat den Markt gegen 19:40 Uhr und lief zielgerichtet zu der einzigen besetzten Kasse. Dort schrie er die Kassiererin mit unflätigen Worten zunächst an und forderte sie auf, ihm das Geld aus der Kasse zu übergeben. Die Kassiererin gab an, dass sie die Kasse nicht so schnell öffnen könnte. Daraufhin schlug der unbekannte Täter zweimal mit einem mitgebrachten Holzstock gegen die Wand hinter der Kassiererin. Aus der Kasse wurde ein hoher dreistelliger Bargelbetrag entwendet. Dann ging er wieder in Richtung Ausgang und entfernte sich in unbekannte Richtung. Die Kassiererin wurde an der Schulter verletzt, erlitt einen Schock und wurde ambulant durch das Rettungswesen behandelt.

    Zur Personenbeschreibung konnten folgende Angaben erlangt werden:
    – männlich
    – dunklen Pullover oder Jacke
    – graue Jogginghose
    – dunkelblaue Skimütze

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Grimma, Köhlerstraße 3 in 04668 Grimma, Tel. (03437) 708925-100 zu melden.

    Aufmerksame Zeugin – Täter gestellt

    Eine 69-jährige Zeugin hörte in der Nacht in der Potschkaustraße einen lauten Knall und begab sich daraufhin zum Fenster. Hier sah sie eine männliche Person mit einer auffallenden Bommelmütze, die sich an einem abgestellten Fahrzeug zu schaffen machte. Die Zeugin rief umgehend die Polizei. Anschließend sah sie aus dem Fenster und musste feststellen, dass die Person zunächst verschwunden war. Nach einigen Augenblicken erschien jedoch diese unbekannte männliche Person wieder am Fahrzeug, lehnte sich hinein und nahm daraus zwei große Taschen. Dann lief sie in Richtung Durchgang Karlsruher Straße, in diesem Augenblick trafen die Polizeibeamten ein.

    Die Zeugin erläuterte kurz die Personenbeschreibung, was er mitgenommen hatte und die Fluchtrichtung. Die Polizeibeamten waren gut zu Fuß unterwegs und hatten keinen „Ballast“ mit sich zu schleppen. Deshalb gelang es ihnen schnell den Täter mit dem Diebesgut habhaft zu werden. Der Besitzer des Fahrzeuges (46) konnte auch ausfindig gemacht werden. Dieser bestätigte, dass aus dem Fahrzeug, die Heckscheibe war eingeschlagen, eine schwarze Werkzeugtasche mit diversen Werkzeugen entwendet wurde. Der 35-Jährige hatte außer dem Diebesgut noch andere Einbruchswerkzeuge bei sich. Die Ermittlungen dauern an.

    Fahrkartenautomaten im Visier von Dieben

    1. Fall
    An einem der Fahrkartenautomaten der S-Bahnhaltestelle Miltitzer Allee machte sich heute Nacht ein Unbekannter zu schaffen. Im Fahrkartenausgabeschacht brachte er einen bislang unbekannten Bastelsatz aus Pyrotechnik und Zusatzstoffen zur Explosion. Der Automat wurde dadurch beschädigt, gab aber seinen Inhalt nicht preis. Später wurde der stark beschädigte Automat durch die Bundespolizei entdeckt. Die Ermittlungen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion laufen.

    2. Fall
    Einen weiteren Fahrkartenautomaten beschädigten Unbekannte an einer Straßenbahnhaltestelle der Prager Straße. Auch an dieser Stelle setzten sie einen Böller im Ausgabeschacht des Automaten ein und zerstörten ihn dadurch völlig. Auch dieser Automat gab seinen Inhalt nicht preis. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht abschließend beziffert. In diesem Fall laufen ebenso die Ermittlungen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

    Fahrzeug ausgebrannt

    Das Motiv, das Unbekannte gestern Abend dazu bewegte, den auf dem Parkplatz eines ehemaligen Baumarktes in der Schomburgkstraße parkenden Daimler-Chrysler R500 anzuzünden, liegt noch im Dunkeln. Jedenfalls brannte der Kombi, der einer 41-Jährigen gehörte, komplett aus. Ein Verkehrsteilnehmer (28), der das Feuer bemerkte, informierte über die Rettungsleitstelle Feuerwehr und Polizei. Doch konnten diese das Fahrzeug nicht mehr retten, das bei ihrem Eintreffen bereits lichterloh brannte. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der Daimler-Chrysler sichergestellt, um in den nächsten Tagen auf Spuren untersucht werden zu können. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

    Pkw versus Motorrad

    Ein 81-Jähriger der gestern Vormittag mit seinem Mercedes Daimler-Benz C 180 die Wiederitzscher Straße in Richtung Georg-Schumann-Straße fuhr, um später auf diese abzubiegen, beachtete dabei einen Krad-Fahrer (38) nicht. Der Mercedesfahrer bog bei Lichtzeichen „Rot“ aber grünem Pfeil nach rechts ein und stieß mit dem von links kommenden Dnepr-Fahrer zusammen. Der 38-Jährige stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von je 500 Euro.

    „Hier ist Wunderland“

    Wenige Wochen nach dem Tag der Sachsen in Wurzen ereignete sich gestern genau dort eines der Ereignisse, welches die unrühmlichen Tage symbolisiert, die derzeit in Sachsen und andernorts angebrochen sind. Seit knapp einem Monat besuchen mehrere Kinder, deren Eltern in Deutschland Asyl beantragt haben, eine DAZ-Klasse („Deutsch als zweite Fremdsprache“). Innerhalb dieses kurzen Zeitraums ereigneten sich bereits fünf verbale und körperliche Übergriffe seitens deutscher Mitschüler, wobei diese wohl immer aus dem gleichen Personenkreis einiger Siebtklässler heraus erfolgten.

    Jene drangsalierten auch in der gestrigen Mittagspause fünf Kinder durch Bespucken, Steinbewurf, Schubsen und durch Einklemmen in einer Tür. Das jüngste Mädchen (11) erlitt hierdurch eine Knochenabsplitterung im rechten Arm und trägt nunmehr Gips; ein zweites Mädchen (14) musste ihre Quetschungen am Arm ebenfalls notärztlich behandeln lassen. Drei weitere Kinder blieben zum Glück unverletzt. Die Ermittlungen laufen wegen gefährlicher Körperverletzung.

    Es muss nachdenklich stimmen, wenn Lehrer und Schulleitung aufgrund ihrer Erfahrungen zur Einschätzung gelangen, Gespräche mit den Eltern der Angreifer teilweise für nicht zielführend und zweckmäßig zu halten. Nicht minder ernüchternd ist der Fakt, dass die betroffenen Kinder durch ihre Eltern vorerst nicht mehr zur Schule geschickt werden, weil dort ihre Sicherheit in Frage steht.

    Schule ist jedoch kein Ort, wo eine mögliche rechtspolitische Gesinnung die Norm bestimmt. Dies wird auch daran deutlich, dass sächsische Bildungsagentur, Schulleitung und Polizeidirektion Leipzig nicht gewillt sind, dem Heranwachsen einer neuen Generation dumpfer Jungnationaler tatenlos zuzusehen, nur weil die Eltern es möglicherweise tolerieren oder gar honorieren. Die Schule wird zeitnah über mögliche Konsequenzen entscheiden; gegenwärtig wird geprüft, in welcher Form der Schulbesuch und die Unversehrtheit der Kinder gesichert werden kann. Notfalls wird der Grundsatz, wonach nicht das Recht dem Unrecht weicht, durch konkrete Schulstrafen umgesetzt.

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