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Polizeibericht, 20. Januar: Warnung vor Trickbetrügern, 19-Jährige mit Böller beworfen, Straßenbahnen beschädigt

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    Die Polizei warnt vor einer neuen Trickbetrüger-Masche mit angeblichen Rauchmelder-Prüfern +++ Am Silvesterabend wurde auf dem Augustusplatz ein Böller gezielt in eine Gruppe geworfen und dabei eine 19-Jährige am Auge und Arm verletzt - Die Polizei sucht nach Zeugen +++ Drei Straßenbahnzüge der Linie 3 konnten gestern Abend aufgrund eingeworfener Scheiben ihre Fahrt nicht mehr fortsetzen.

    Achtung! Falsche Rauchmelder-Prüfer unterwegs

    Über eine neue Masche mit angeblichen Rauchmelder-Prüfern gingen aktuell im Ordnungsamt der Stadt Grimma und Polizeistandort Brandis Hinweise ein. Die unbekannten Personen sollen sich bei den Hausbewohnern melden und erklären, dass sie für die Prüfung der zu installierenden Rauchmelder zuständig seien.

    Rauchmelder sind zwar seit 2016 in Sachsen Pflicht, allerdings nur bei Neubauten. Es wird vermutet, dass sich Fremde Zugang zur Wohnung verschaffen wollen. Die Feuerwehren weisen darauf hin, dass es keine Überprüfungspflicht für Rauchmelder im privaten Bereich gibt. Wenn jemand klingelt, um Rauchmelder abzulesen, sollte man sich daher auf jeden Fall nach einem Dienstausweis oder einen Auftrag erkundigen. Auf keinen Fall ist es ratsam, Unbekannte in das Haus oder die Wohnung zu lassen!

    Personen, die von der Masche betroffen wurden, wenden sich bitte an den Polizeistandort Brandis, Tel.: 034292-658-330 oder das Polizeirevier Grimma, Tel.: 034293-7089-0. Sollten Fälle auch an anderen Orten im Kreis Leipzig oder direkt in der Stadt auffallen, so kann man sich natürlich auch an jede andere Polizeidienststelle wenden!

    Zeugen gesucht – Frau zu Silvester mit Böller beworfen

    Zu Silvester befand sich eine junge Frau (19) mit Freunden auf dem Augustusplatz, um dort gemeinsam den Jahreswechsel zu feiern. Die Gruppe stand auf der Seite der Oper auf dem Fußweg zwischen Ring und Augustusplatz. Plötzlich landete gegen 23:30 Uhr ein Böller zwischen den Beinen der Menschen und die junge Frau ging zu Boden. Benommen bemerkte sie, dass sie am rechten Auge blutete und auch nichts mehr sehen konnte. Freunde und umstehende Passanten eilten ihr zu Hilfe und ein Rettungswagen brachte sie sofort ins Krankenhaus. Dort wurde sie bis zum 11. Januar stationär behandelt.

    Doch was war eigentlich genau geschehen? Ein Splitter des Böllers hatte sie am Auge getroffen, der wiederum eine Augenschwellung mit Brandwunde und einer Hornhauttrübung hervorgerufen hatte. Höchstwahrscheinlich wird die 19-Jährige davon bleibende Schäden zurückbehalten. Genauer kann das jedoch erst in einigen Wochen diagnostiziert werden. Derzeit ermittelt die Polizei in diesem Fall wegen einer gefährlichen Körperverletzung gegen einen unbekannten Täter.

    Der Vorgang gelangte erst am 2. Januar als Anzeige zur Polizei, so dass in der Nacht nicht nach den Tätern gesucht werden konnte. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass der Silvesterknaller aus einer Gruppe von etwa drei jungen Männern gezielt in die Menge geworfen worden war, in der sich auch die 19-Jährige befunden hatte. Die drei liefen von der Grimmaischen Straße in Richtung Augustusplatz.

    Durch eine Zeugin (42) wurde einer der Täter wie folgt beschrieben:
    – ca. Mitte 20 Jahre alt
    – etwa 1,80 – 1,90 m groß
    – muskulöse Gestalt
    runder Kopf
    – helle Haut
    – bekleidet mit einer hellen, längeren Jacke
    – sprach Deutsch ohne Akzent.

    Seine beiden Begleiter liefen jeweils links und rechts von ihm und waren kleiner als er, hatten eine schlanke Gestalt und waren dunkel gekleidet.

    Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die in der Nacht jenen Vorfall ebenfalls beobachtet haben. Weiterhin werden Hinweisgeber gesucht, die die Täter kennen und identifizieren können. Diese werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105 – 0 zu melden.

    Beschädigte Straßenbahnen mussten einrücken

    Drei Straßenbahnzüge der Linie 3 konnten gestern Abend ihre Fahrt nicht mehr fortsetzen und mussten stattdessen in Betriebshöfe einrücken. Was war passiert? Unbekannte hatten die Straßenbahnen beschädigt, indem sie offenbar mit Steinen oder anderen Gegenständen jeweils eine Scheibe des Anhängers einwarfen, während die Bahnen an ihnen vorbeifuhren. Die jeweiligen Fahrer hatten dies während ihrer Kontrollen an den Endstellen bemerkt und die Leitstelle der LVB informiert. Diese wiederum verständigten die Polizei von den Straftaten. Die erste Scheibe wurde gegen 19:30 Uhr zerstört; die zweite Straftat passierte etwa eine dreiviertel Stunde später und die Scheibe des Anhängers der dritten Bahn wurde gegen 23:00 Uhr eingeschlagen. Die Höhe des Gesamtschadens befindet sich im oberen vierstelligen Bereich. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

    Kinderwagen verselbständigte sich

    Ein knapp drei Monate altes Baby schlief selig weiter – gerade so als wäre nichts geschehen – nachdem es aus dem Kinderwagen gefallen war. Wie konnte das geschehen? Seine Mutter (19) fuhr gestern Mittag mit dem Bus der Linie 60 von der Haltestelle Holsteinstraße in Richtung Dr.-H.-Junker-Straße. Plötzlich bremste der Busfahrer zwischen Schulze-Boysen-Straße und Oststraße heftig, woraufhin sich der Kinderwagen trotz angezogener Bremse verselbstständigte. Dieser schlitterte ca. einen Meter in Fahrtrichtung und kippte um. So fiel das kleine Mädchen, das im Wagen lag, heraus und stürzte aufs Gesicht.

    Als es durch seine Mutter aufgehoben und wieder in den Wagen zurückgelegt worden war, schlief es friedlich weiter. Der Busfahrer, der nun von der Frau bezüglich des Sturzes angesprochen wurde, reagierte frech: Sie solle eine Schulung machen und lernen, wie ein Kinderwagen richtig hinzustellen ist. So erzählte es die 19-Jährige später bei der Polizei. Außerdem verlangte er von der Frau den Ausweis. Seinen Namen selbst wollte er nicht bekanntgeben, verwies an die Zentrale. Jedenfalls suchte die Frau mit dem Mädchen später einen Arzt auf, der keine Verletzungen feststellen konnte; kurz: großes Glück für alle Beteiligten.

    Nach einem Tänzchen – Festnahme!

    An der Zentralhaltestelle am Willy-Brandt-Platz erwarteten gestern Abend zwei Männer die bereits herbeigerufenen Gesetzeshüter, um ihnen anschließend Folgendes zu berichten: Sie sahen, wie eine junge Frau von einem Mann fest umarmt wurde, obwohl sie das nicht wollte. Der Fremde, der mit zwei weiteren Männern an der Haltestelle stand, ließ nicht ab. Erst als ein Passant zur Hilfe eilte, ließen die „Raufbolde“ los und „trollten“ sich Richtung mittlerer Gleise – aber nicht ohne Verzicht auf aggressive Wortschwalle. Wie sich später herausstellte, kannte die junge Frau (15) die Männer – eine Freundin hatte sie begleitet.

    So folgten die Gesetzeshüter samt Hinweisgeber den Fremden in Richtung Mittelgleis und entdeckten tatsächlich zwei der Beschriebenen. Sie beobachteten, wie einer der beiden nach einem Rucksack griff, den dessen Besitzer (27) an der Haltestelle abgestellt hatte. Er schulterte die Beute und wollte sich zum Gehen umdrehen, als er die Polizisten erblickte. Zu spät – diese hatten den Dieb und dessen Komplizen bereits ins Visier und anschließend festgenommen. Bei den beiden Dieben fanden sich schließlich noch eine Geldbörse samt dreistelligem Geldbetrag und ein Smartphone, das bereits zur Fahndung ausgeschrieben war, an.

    Der 27-Jährige indes erzählte gegenüber den Gesetzeshütern, dass er nicht mitbekam, wie sich der Mann seinen Rucksack schnappte. Dessen Spannemann hätte ihn abgelenkt – ihn immer wieder an der Schulter berührt und versucht, in ein Gespräch zu verwickeln.

    Nun werden sich beide Langfinger wegen versuchten Diebstahls verantworten müssen und werden derzeit dem Ermittlungsrichter wegen Haftprüfung vorgeführt.

    Erst in Wohnung eingebrochen, …

    … dann Auto geklaut und damit Tankbetrug begangen. Ein Unbekannter war vorgestern in die Wohnung der Geschädigten in der Toskastraße eingedrungen, hatte alles durchsucht und einen Laptop sowie die Schlüssel zu einem abgestellten Ford Focus im Wert von ca. 5.700 Euro gestohlen. Damit verschwand der Dieb. Mit dem Auto war er am gleichen Tag im Leipziger Land unterwegs. Dort machte er Halt an einer Tankstelle in Pegau, Leipziger Vorstadt, und bediente sich auch gleich noch kostenlos – Schaden: 45 Euro. Eine Mitarbeiterin (34) der Tankstelle rief die Polizei. Die Fahndung nach dem gestohlenen Fahrzeug läuft. Die Ermittlungen dauern an.

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