Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 23. Februar: Tresor gestohlen, Supermarkt ausgeraubt, „Nicht der richtige Mann“

In einer Pizzeria in der Lindenthaler Straße rissen Einbrecher einen Tresor aus der Verankerung und entwendeten diesen +++ In der Nacht auf Dienstag schlugen Diebe die Schaufensterscheibe eines Supermarkts in der Dahlienstraße nahezu komplett ein und entwendeten Tabakwaren und Mulitmedia +++ Vier junge Männer verweigerten heute Nacht aufgrund der Nationalität des Fahrers eine Taxifahrt +++ Gestern war kein guter Tag für Zweiradfahrer.

Tresor aus Pizzeria entwendet

Unbekannte Täter brachen in der Nacht auf Montag in eine Pizzeria in der Lindenthaler Straße ein. Die Täter öffneten gewaltsam die Zugangstür und begaben sich zu dem Stahltresor (50 cm x 50 cm), der sich im Umkleideraum der Pizzeria befand. Der Tresor wurde aus seiner Verankerung gerissen und entwendet. Ein kleinerer Tresor (15 cm x 10 cm), der sich im Kassenbereich der Pizzeria befand, fehlt ebenfalls. Zudem erbeuteten die Täter eine hochwertige Mikrowelle, einen Computer, Tankkarten, einen Fahrzeugschein und zwei Packungen Speiseeis. Der Gesamtstehlschaden wird auf 8.500 Euro geschätzt, der Stehlschaden auf etwa 1.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahl im besonders schweren Fall.

Supermarkt ausgeraubt

Unbekannte Täter schlugen in der Nacht auf Dienstag die Schaufensterscheibe eines Supermarkts in der Dahlienstraße nahezu komplett ein. Über das zerbrochene Fenster drangen die Täter ein und entwendeten zunächst zehn Tabakdosen und 16 Zigarettenpackungen aus dem Warenträger an der Kasse. Zudem fehlen diverse DVDs und CDs aus dem benachbarten Multimediaregal, wie auch einzelne Packungen verschiedener Süßigkeiten. Anschließend flüchteten die Einbrecher samt Diebesgut unerkannt. Nun ermittelt die Polizei auch in diesem Fall wegen Diebstahl im besonders schweren Fall.

Ladendieb zog Spritze

Ein Ladendetektiv (53) beobachtete gestern Nachmittag einen Kunden, der offenbar ziellos im Supermarkt in der Ludwigsburger Straße umherlief. In der Spirituosen-Abteilung angekommen, nahm er fünf Flaschen Hochprozentigen im Wert von ca. 70 Euro aus einem Warenregal und steckte diese in seinen Rucksack. Danach wollte er aus dem Geschäft verschwinden. Doch seine „Rechnung“ ging nicht auf: Der Angestellte sprach ihn an und konfrontierte ihn mit dem begangenen Diebstahl. Nun zog der Täter eine benutzte Spritze ohne Kappe hervor, bedrohte ihn damit und sagte noch, dass er Aids habe. Doch der Detektiv ließ sich nicht beirren und verlangte seinen Ausweis. Der Mann steckte die Spritze wieder ein und übergab das verlangte Dokument. Der 53-Jährige führte ihn daraufhin in sein Büro und verständigte die Polizei. Hier äußerte der Ladendieb, dass ihm alles leid tue. Beim Durchsuchen des Rucksacks fanden die Beamten neben den fünf gestohlenen Flaschen Alkohol noch zahlreiches Spritzbesteck. Das Diebesgut wurde sicherstellt. Gegen den Leipziger (39) wird strafrechtlich ermittelt. Zudem erhielt er Hausverbot für 24 Monate.

„Nicht der richtige Mann“

Unglaublich, aber wahr: Vier junge Männer (25, 26, 27, 29) bestellten sich heute Nacht nach einem Gaststättenbesuch ein Taxi zum Thomaskirchhof. Als sie den Taxifahrer (50) sahen und bemerkten, dass es sich bei dem Mann um einen Ausländer (Iraner) handelt, wollten sie aufgrund dessen Nationalität auf die Taxifahrt verzichten. Es kam zu einer Diskussion, die darin endete, dass einer (27) des Quartetts den Taxifahrer mit einem gezielten Faustschlag ins Gesicht am linken Auge verletzte. Danach verschwanden die Vier. Der Verletzte rief die Polizei und gab eine gute Personenbeschreibung der Männer. Danach wurde der Mann mit einem Rettungsfahrzeug in eine Klinik zur ambulanten Behandlung gebracht. Polizeibeamte konnten das Quartett aufgrund der Beschreibung dann im Hauptbahnhof feststellen und nach kurzer Flucht vorläufig festnehmen. Alle vier waren alkoholisiert: Der Schläger hatte 2,16 Promille, seine Komplizen zwischen 0,78 und 1,60 Promille. Gegen den 27-Jährigen wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Vom Pech verfolgt

Noch am späten Abend kam der 31-Jährige, der kurz zuvor das Krankenhaus verlassen konnte, zur Polizei und zeigte den Diebstahl seines Motorrades an. Was war geschehen? Noch am frühen Abend war alles in Ordnung, außer dass es in Strömen regnete. Er fuhr mit seiner KTM Enduro 690 R auf der Arthur-Hoffmann-Straße in Richtung Bayrischer Platz. Dort rutschte er dann jedoch auf der nassen Fahrbahn und den Straßenbahngleisen weg, so dass er das Gleichgewicht verlor und stürzte. Er kugelte sich die rechte Schulter aus und erlitt mehrfache Prellungen, so dass eine Behandlung im Krankenhaus unausweichlich war. Als er abends nach der Behandlung sein Motorrad wieder von der Unfallstelle abholen wollte, war dieses spurlos verschwunden. Daraufhin prüft die Polizei den Verbleib des orange-schwarzen Zweirades mit dem amtlichen Kennzeichen L – B 348 und schrieb es schließlich zur Fahndung aus.

Kleintransporter erfasste Radfahrerin

Der Fahrer (53) eines Opel Vivaro befuhr gestern Mittag die Stephanstraße in Richtung Prager Straße. Dort beachtete er beim Rechtsabbiegen die Vorfahrt einer Fahrradfahrerin (28) nicht, welche den Radweg nutzte. Er erfasste die junge Frau, die mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. An Rad und Kleintransporter entstand Schaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Der 53-Jährige hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Jeep erfasste Radfahrer

Ein Fahrradfahrer (37) war gestern Vormittag auf der Gustav-Adolf-Straße stadteinwärts unterwegs. In Höhe Leibnizstraße musste er verkehrsbedingt aufgrund von rechts kommender Fahrzeuge halten. Der Fahrer (43) eines Jeep Nissan, der von der Leibnizstraße in Richtung Gustav-Adolf-Straße stadtauswärts fuhr, „schnitt“ die Kurve und erfasste den haltenden Radfahrer. Dieser musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Pickup und Rad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Gegen den 43-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Klassisch ausgeparkt

Während ein 27-Jähriger mit seinem Motorrad gestern Mittag die Kohlgartenstraße Richtung Total-Tankstelle rollte, fuhr plötzlich eine 33-Jährige vom Fahrbahnrand mit ihrem Mercedes Smart los. Der überraschte Motorradfahrer versuchte zwar noch auszuweichen, doch gelang es ihm nicht. So berührten sich beide. Auch der Versuch, das Motorrad abzufangen, misslang: Er verlor das Gleichgewicht, stürzte und rutschte einige Meter über die Fahrbahn. Erst als er gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Golf stieß, endete die Fahrt. Dabei zog er sich so schwere Prellungen an Bein und Hüfte zu, dass eine ambulante Behandlung in einer Leipziger Klinik notwendig wurde. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 3.000 Euro.

Fußgängerin schwer verletzt

Eine 77-jährige Fußgängerin wurde gestern Vormittag beim Überqueren der Fahrbahn von einem grauen Audi A 6 (Fahrer: 79) erfasst und dabei schwer verletzt. Die Geschädigte überquerte die Fahrbahn der Zweinaundorfer Straße, ohne auf die rote Fußgängerampel zu achten. So kam es zum Unfall mit dem Pkw, der auf der Zweinaundorfer Straße bei grünem Ampelzeichen auf den Täubchenweg wechseln wollte. Der Fahrer des Audi konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und verletzte die Fußgängerin, die mit Kopf- und Beckenverletzungen in eine Klinik gebracht wurde. Am Fahrzeug entstand kein Schaden. Gegen den Autofahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

PolizeiMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Veranstaltungen der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ im Januar 2020
Leibniz-Gemeinschaft fördert Forschung am Leipziger Dubnow-Institut
Streik in der Adventszeit bei Amazon in Leipzig
Um die Artenvielfalt zu retten, sollten die großen globalen Probleme jetzt angegangen werden
Klazz Brothers & Cuba Percussion spielen in Dresden drei Sonderkonzerte im Advent
„Endlich Wieder Party“ im Felsenkeller zu Leipzig mit 2. Floor
Wahnsinnige Mannschaftsleistung beschert 10 Punkte zu Weihnachten…
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Veranstaltungen der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ im Januar 2020
Die „Runde Ecke“ am Dittrichring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die im September 2019 begonnene Filmreihe „Zeitgeschichte auf der Leinwand im Stasi-Kinosaal“ geht am Donnerstag, 9. Januar 2020, um 19.00 Uhr mit der Vorführung des Films „Der Ballon“ weiter. Darin geht es um eine der spektakulärsten DDR-Fluchtgeschichten: Regisseur Michael Bully Herbig erzählt im Film mit viel Spannung, Dramatik und Menschlichkeit, wie die Familien Strelzyk und Wetzel im Jahr 1979 mit einem selbst gebauten Heißluftballon die Flucht aus der SED-Diktatur in den Westen antreten.
Klazz Brothers & Cuba Percussion spielen in Dresden drei Sonderkonzerte im Advent
Klazz Brothers & Cuba Percussion PR

Klazz Brothers & Cuba Percussion PR

Eine Biene macht sich auf die Reise nach Kuba und stimmt mit Salsa tanzenden Vögeln in ein schwungvolles „Summ Summ Salsa“ ein. Was nach einer herrlich bunten Kinderfantasie klingt, ist genau das: ein Konzert der Klazz Brothers & Cuba Percussion für die jüngsten Musikfreunde.
Museum der bildenden Künste zeigt, was Leipziger Künstler zwischen 1900 und 1945 schufen
Walter Arnold, Mädchen mit Kopftuch (Bildnis M. K.), 1938. Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Für alle LeserWährend das Stadtgeschichtliche Museum die große Ausstellung mit Fotoarbeiten aus dem Atelier Hermann Walter 1913 bis 1935 zeigt, zeigt das Museum der bildenden Künste seit Donnerstag, 12. Dezember, quasi eine Zwillingsaustellung, denn sie zeigt, was Leipziger Künstler genau in der Zeit schufen, als Karl Walter und Bernhard Müller mit ihrer Kamera die großen Baustellen fotografierten. Sie setzt mit dem Jahr 1900 sogar etwas früher an.
„Endlich Wieder Party“ im Felsenkeller zu Leipzig mit 2. Floor
Quelle: Felsenkeller

Quelle: Felsenkeller

Am Samstag, den 11. Januar ab 22 Uhr ist es wieder soweit; die "Endlich wieder Party"-Party im Felsenkeller startet wieder durch! Diesmal wird es wieder parallel dazu, im Kleinen Saal ("NAUMANNs"), einen zweiten Floor mit Schlagern aus fünf Jahrzenten geben.
UFZ-Umweltökonom erklärt das Klimapaket für heiße Luft
Erik Gawels Beitrag im neuen Heft „Umweltperspektiven“. Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

Für alle LeserDie Leopoldina hat schon im November reagiert und das von der Bundesregierung angekündigte Klimapaket für völlig unzureichend erklärt. Das Umweltforschungszentrum (UFZ) in Leipzig hat sich das Thema für sein neues Magazin „Umweltperspektiven“ aufgehoben. Aber das Urteil des Leipziger Umweltökonomen Prof. Erik Gawel zur Sinnhaftigkeit des Klimapakets fällt vernichtend aus.
2000: Die Schatten der Vergangenheit in Möbeln aus entsorgten Jahren
Henrike Naumann, Traueraltar Deutsche Einheit, 2018, mixed media installation, exhibition view Museum Abteiberg. Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf, Courtesy the artist and KOW Berlin

Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf, Courtesy the artist and KOW Berlin

Für alle LeserTapfer bleibt die Leipziger Volkszeitung dabei, regelmäßig ihren Kunstpreis an talentierte Nachwuchskünstler zu vergeben. Den ersten gab es 1995, quasi zum 100. Geburtstag der Zeitung ein Jahr zuvor. Am Donnerstag, 12. Dezember, wurde die Ausstellung für die neue Preisträgerin im Museum der bildenden Künste eröffnet, für die in Zwickau geborene Installationskünstlerin Henrike Naumann (*1984).
Unterstützung für ein 365-Euro-Ticket vom Bund?
Straßenbahnhaltestelle Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 20. September stellte die Bundesregierung ihr Eckpunktepapier zum Klimaschutzprogramm vor, in dem sich auch zum Sektor Verkehr folgender Passus findet: „Modellprojekte für ÖPNV-Jahrestickets: Die Bundesregierung wird zusätzlich 10 Modellprojekte zur Stärkung der ÖPNV unterstützen, zum Beispiel die Einführung von 365-Euro-Jahrestickets.“ Ein Satz, der die SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat elektrisierte: Wäre das nichts für Leipzig? Wir wollen doch …
Energiewende einfach durchsetzen: In zehn Jahren könnte Deutschland den Komplettausstieg aus der Fossilwirtschaft hinkriegen
Axel Berg: Energiewende einfach durchsetzen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserBei der Klimakonferenz in Madrid feilschten sie am Samstag immer noch über eine Konkretisierung des Pariser Klimaabkommens, als wenn man über Klimaanstrengungen überhaupt noch kuhhandeln könnte. Als wenn nicht endlich Zeit für Taten wäre. Ausgerechnet Deutschland steckt derzeit in einer ganz blamablen Rolle, denn im Jahr 2000 war Deutschland mal das erste Land, das die Energiewende einleitete. Und Axel Berg war dabei.
Am 17. April 2020 im Täubchenthal: Die Art & Freunde der Italienischen Oper
Die Art. Quelle: T-Gastro-Verwaltungs GmbH

Quelle: T-Gastro-Verwaltungs GmbH

Zwei Legenden gemeinsam auf Tour. Zwei der so genannten „anderen bands“, geboren Ausgangs der Achtziger im brodelnden Ground Zero eines agonierenden Systems.
Fortuna Düsseldorf vs. RB Leipzig 0:3 – Für mindestens eine Nacht an der Spitze
Werner erzielte in der 58. Minute das 2:0 für RBL. Foto: Gepa Pictures

Foto: Gepa Pictures

Für alle LeserRB Leipzig hat am Samstagabend, den 14. Dezember, mit einem 2:0-Sieg bei Fortuna Düsseldorf die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga übernommen. Schick erzielte bereits nach 65 Sekunden die Führung. Danach hatten die Rasenballer die Partie fest im Griff. Am kommenden Dienstag folgt das Topspiel bei Borussia Dortmund.
Oper Leipzig will zum falschen Masur-Zitat noch eine Richtigstellung bringen
Leipzigs Opernhaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 7. Dezember berichteten wir unter der Überschrift „Wie konnte Kurt Masur zum Verkünder der sozialen Marktwirtschaft werden?“ über ein falsches Zitat im Leipziger Opernmagazin „Dreiklang“. In einem Beitrag der einstigen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth war der legendäre „Aufruf der Sechs“ vom 9. Oktober 1989 falsch zitiert worden. Wie konnte das passieren?
Keine Grüne Welle für die AfD
Prager Straße, kurz nach der Kreuzung Riebeckstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Dezernat Stadtentwicklung und Bau hätte ja der AfD-Fraktion nur zu gern geholfen, richtig schnell mit Grüner Welle auf der Prager Straße aus der Stadt zu kommen. Nicht unbedingt, weil es die AfD beantragt hat, sondern weil so ziemlich alle Autofahrer solche Träume haben. Aber der Antrag der AfD-Fraktion macht nur zu deutlich, wie sehr Autofahrer im Tunnel leben, immer nur ihre Fahrtrichtung sehen und meinen, alle anderen müssten sich nach ihnen richten.
Kunstprojekt „Selfie, Me!“ am 16. Dezember im Cineplex Leipzig
Ausschnitt Plakat. Quelle: Cineplex

Quelle: Cineplex

Das künstlerisch partizipatorische Projekt „Selfie Me!“basiert auf einer Form des Aktivismus, die in den 60er Jahren in Europa und den USA vor allem im feministischen Feld angesiedelt war. Kernidee ist es, Akteuren die Möglichkeit zu geben aus ihrer eigenen Erfahrung zu sprechen - eine Form, die im Theater Anfang der 1990er Jahre in Deutschland eine weitere Auseinandersetzung erfuhr und unter dem Begriff des postdramatischen Theaters retrospektiv benannt wird.
Am 18. Dezember: Die Reihe Screening Religion zeigt The Children of Vank
Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Die Kolleg-Forschungsgruppe „Multiple Secularities – Beyond the West, Beyond Modernities“ der Universität Leipzig präsentiert einmal monatlich die Filmreihe Screening Religion in der Cinémathèque Leipzig. Gezeigt werden Dokumentar- und Spielfilme, die bisher selten zu sehen waren, immer mit anschließender Diskussion.
Bis 2030 sollen die Dauerausstellungen der Leipziger Museen entgeltfrei werden
Das Stadtmodell in der Ausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFrüher waren Museen heilige Kammern, in denen man andächtig auf heilige Vitrinen schaute und sich nicht traute zu hüsteln. Das hat sich geändert. Und soll sich auch in Leipzig noch mehr ändern. Die städtischen Museen sollen zu richtigen Erlebnisorten werden, sogenannten „third places“ in denen sich auch die Leipziger gern aufhalten, diskutieren oder neue digitale Angebote nutzen, um sich zu informieren. Und die Dauerausstellungen sollen entgeltfrei werden.