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Polizeibericht, 2. Dezember: Unfallflucht, Geldautomat beschädigt, Kellerbrand

In der Seifertshainer Straße in Richtung Holzhausen musste ein Fahrer eines VW Golf einem, auf seiner Fahrbahn entgegenkommenden, BMW ausweichen und krachte gegen einen Baum. Mit schweren Verletzungen wurde er stationär in einer Klinik aufgenommen +++ In einem Bankhaus am Markt in Groitzsch machte sich ein Langfinger an einem Geldautomaten zu schaffen – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ In der Geraer Straße kam es zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhauses, das in der Folge nun nicht mehr bewohnbar ist.

Unerlaubt vom Unfallort entfernt  

Der Fahrer (32) eines VW Golf war am 28.11.2016, gegen 18:45 Uhr, auf der Seifertshainer Straße in Richtung Holzhausen unterwegs. Kurz vor dem Ortseingang kam ihm auf seiner Fahrbahn ein dunkler BMW entgegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der 32-Jährige nach rechts aus und krachte gegen einen Baum. Mit schweren Verletzungen wurde er stationär in einer Klinik aufgenommen. An seinem Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 8.000 Euro. Der Fahrer oder die Fahrerin des BMW setzte seine/ihre Fahrt pflichtwidrig fort.

Zu diesem Unfall sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zum genauen Unfallhergang und zum/zur flüchtigen Fahrer/in des BMW geben können. Diese melden sich bitte beim Verkehrsunfalldienst, Telefon 0341/255 2910.

Diebe legten Hand an Geldautomaten

Durch die IT-Abteilung eines Bankhauses erhielt eine Mitarbeiterin der Filiale am Markt in Groitzsch die Information, dass die Tür zum Ein- und Auszahlautomaten offen stehe. Umgehend prüfte sie diesen Umstand und entdeckte, dass das Schloss in der Rückwand vom Automaten fehlte und dieser in Höhe des Bedienfeldes geöffnet war. Das Gehäuse selbst war aufgewölbt. Sonst war alles in Ordnung. Sofort rief sie in der IT-Abteilung. Diese rief umgehend die Polizei, welche die Ermittlungen wegen versuchten Diebstahls aufnahm, denn noch ist unbekannt, ob und in welcher Höhe der Dieb Bargeld erbeutete.

Nun sucht die Polizei nach dem Langfinger, der eine schwarze Kapuzenjacke, eine graue Arbeitshose mit verstärkten Knien und eine blaue Stofftasche trug.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt und/oder auf den unbekannten Täter oder ein vor der Bank abgestelltes Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Kellerbrand

Eine Passantin war mit ihrem Kind unterwegs und bemerkte gestern Nachmittag eine starke Rauchentwicklung im Keller des Mehrfamilienhauses in der Geraer Straße. Sofort rief sie die Feuerwehr und sagte den Hausbewohnern Bescheid. Die Rettungsleitstelle informierte die Polizei. Im Einsatz waren Kameraden der Feuerwehr von der Haupt- und Westwache, Polizeibeamte und Mitarbeiter des Rettungsdienstes sowie ein Notarzt. Die Feuerwehrleute löschten die Flammen, hatten das Feuer innerhalb einer halben Stunde unter Kontrolle. Aufgrund der Hitzeeinwirkung wurden Versorgungsleitungen beschädigt und das Treppenhaus verrußt. Zehn im Haus wohnende Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. Sie kamen bei Verwandten unter, da das Haus nicht mehr bewohnbar ist. Zudem wurden ein Kind (w.: 10) und zwei Jugendliche (w.: 15, m.: 17) mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Spezialisten der Kriminalpolizei waren heute auf der Suche nach der Brandursache. Nach ersten Erkenntnissen liegt fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung vor. Dazu laufen jedoch noch weitere Ermittlungen. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

Smartphone geraubt

Auf der Suche nach dem richtigen Weg zum Hotel wurde gestern Nachmittag eine 33-Jährige plötzlich von einem Unbekannten überfallen. Sie war gegen 14:00 Uhr an der Annaberger Straße aus der Straßenbahn Linie 10 ausgestiegen und navigierte sich mit Smartphone Richtung Hotel. Als sie die Georg-Schumann-Straße überquerte, bemerkte sie einen Unbekannten, der ihr folgte. Just in dem Moment, als sie einen Blick über ihre Schulter riskierte, griff jener zu und versuchte ihr das Smartphone zu entreißen. Doch die 33-Jährige wollte sich dieses nicht nehmen lassen, wehrte sich, hielt das Telefon fest. Doch dann zwang der Räuber sie in die Knie und entriss ihr mit roher Gewalt das Telefon. Als er seine Beute hatte, flüchtete er in die Annaberger Straße und ließ die Frau leicht verletzt zurück. Sie rief die Polizei, erstattete Anzeige wegen Raubes und beschrieb den Täter folgendermaßen:

– schlank,
– 24 – 26 Jahre alt,
– ca. 1.60 m groß,
– arabischer Abstammung,
– trug Mütze, dunkle Jeanshose

Die Kripo Leipzig ermittelt.

Tatort: Fichtestraße

Mitten in der Nacht wurde heute ein 26-Jähriger aus dem Schlaf gerissen. Was war passiert? Ein Unbekannter hatte Steine gegen seine Balkontür im Erdgeschoss geworfen, zwei lagen auf dem Balkon und sein Schlafzimmerfenster wies ein Loch in der Größe von ca. 30 cm Durchmesser auf. Allerdings war nur die äußere der Doppelverglasung betroffen. Der junge Mann setzte darüber die Polizei in Kenntnis. Beamte prüften das Wohnhaus und stellten noch ein kleines Loch in der Hausfassade sowie am Rahmen der Balkontür und braune Flecken an der Fassade fest. Diese waren beim Betreten des Hauses gegen 19:00 Uhr noch nicht dort gewesen. Eine Funkstreifenwagenbesatzung suchte in der näheren Umgebung nach Tatverdächtigen. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung laufen.

Ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk

Polizeibeamte waren heute Nacht auf der Prager Straße stadtauswärts unterwegs. Auf der Mittelinsel in Höhe Güntzstraße liefen zwei Männer. Beim Erblicken des Funkstreifenwagens bekam einer mit einer Jacke und einer Tasche unterm Arm plötzlich flinke Füße. Er rannte auf die Güntzstraße. Den Beamten kam dies natürlich verdächtig vor und folgten dem Mann. Sie nahmen ihn wenige Meter später vorläufig fest. Während seiner Flucht hatte er Jacke und Tasche weggeworfen. Beides stellten die Gesetzeshüter sicher. Und siehe da – hier lag der Grund für seine Flucht: Sorgfältig eingewickelt in der Jacke war ein Verkehrszeichen: VZ 274-55 – Höchstgeschwindigkeit 50 km/h. Der Tatverdächtige (21) wies sich mit einem Studentenausweis aus. Ihm wurde der Tatvorwurf des besonders schweren Diebstahls eröffnet. Der junge Mann mit offensichtlich schlechtem Gewissen gab an, das Verkehrszeichen als Geschenk für seine Mutter anlässlich ihres bevorstehenden Geburtstages gestohlen zu haben. Er hatte es an einer Tankstelle An der Tabaksmühle abgeschraubt. Die Beamten stellten das „Geschenk“ sicher und überzeugten sich von der Richtigkeit der Angabe des Tatortes. Das Verkehrszeichen wird unverzüglich an Ort und Stelle wieder angebracht.

Scheinwerfer gestohlen

Mit Schraubendreher und roher Gewalt rückten gestern Nacht zwei Langfinger (m: 40, 47) in der Waldstraße einem hochwertigen Sportwagen eines renommierten deutschen Herstellers zu Leibe. Sie öffneten die Motorhaube und versuchten, dessen Scheinwerfer zu demontieren. Dabei wurden sie jedoch von einem Anwohner (30) beobachtet, der umgehend die Polizei rief. Die Gesetzeshüter, die wenig später eintrafen, ertappten zwei Männer in einem silberfarbenen Mercedes, der nicht weit vom Tatort entfernt parkte und die des versuchten Diebstahls dringend tatverdächtig sind. Noch während der Identitätsfeststellung kamen aus den Fächern der Fahrertür und Beifahrertür jeweils Wollhandschuhe zum Vorschein, aber auch ein Schraubendreher fand sich an. Zufall oder nicht?

Wenige Stunden zuvor wurden auch von drei weiteren Geländewagen gleichen Fabrikats die Scheinwerfer gestohlen – große Verluste für deren Besitzer, denn pro Scheinwerferpaar schätzten diese den Stehlschaden zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl im besonders schweren Fall ist gegen die Diebe eröffnet.

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