Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 11. Oktober: Einbruch in eine Gärtnerei, Autoeinbrecher festgenommen, Sprayer gestellt

In Holzhausen drang ein Einbrecher in ein Gewächshaus ein und stahl Bargeld aus der Geldkassette – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ In der Schenkendorfstraße wurde heute Nacht ein Autoeinbrecher beobachtet als er mit einem Gullydeckel die Scheibe eines geparkten Mercedes einwarf +++ Heute Nacht wurde Am Sportforum eine Gruppierung von Sprayern ertappt.

Einbruch in eine Gärtnerei

Unbekannter Täter drang in der Nacht zum Dienstag gewaltsam in das Gewächshaus in der Händelstraße ein. Im Verkaufsbereich im Gewächshaus wurde die dort abgestellte Geldkassette geöffnet und daraus ein niedriger zweistelliger Bargeldbetrag entwendet. Bei den ersten geführten Ermittlungen vor Ort wurde weiterhin bekannt, dass in der Stötteritzer Landstraße, in einer ebenfalls dort befindlichen Gärtnerei versucht wurde, in das Gewächshaus gewaltsam einzudringen. Das misslang aber.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann- Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 -100 zu melden.

Polizei nahm Tatverdächtigen vorläufig fest

Eine junge Frau (24) beobachtete heute Nacht in der Schenkendorfstraße einen Autoeinbrecher. Dieser hatte kurzerhand einen Gullydeckel aus dem Fußweg entfernt und warf damit die hintere linke Scheibe eines geparkten Mercedes ein. Danach stahl er aus dem Fahrzeug eine Kapuzenjacke der 26-jährigen Geschädigten und flüchtete. Die Zeugin hatte sofort zum Mobiltelefon gegriffen und die Polizei gerufen. Die Beamten konnten während einer Tatortbereichsfahndung den Tatverdächtigen (36) dingfest machen und das Diebesgut im Wert von ca. 200 Euro sicherstellen. Der Sachschaden wurde mit ca. 1.500 Euro beziffert. Der Halter (67) des Fahrzeuges wurde verständigt. Außerdem wurde der Gullydeckel wieder eingesetzt.

Während ihrer Tatortarbeit wurde den Polizisten bekannt, dass in dieser Nacht noch von zwei anderen Fahrzeugen die Scheiben mit einem Gullydeckel zerstört worden waren. So von einem abgestellten VW Caddy des 67-jährigen Geschädigten, aus dessen Auto ein Messschieber und verschiedene Unterlagen gestohlen wurden. Ihm entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.600 Euro. Im anderen Fall betraf es einen auf der Schenkendorfstraße geparkten BMW Kombi des 28-jährigen Besitzers. Ob aus dem Auto etwas fehlt, konnte noch nicht ermittelt werden. Zum Gesamtschaden liegen noch keine Angaben vor. Ob der vorläufig Festgenommene auch für diese Taten in Frage kommt, ist derzeit Gegenstand weiterer Ermittlungen durch Kripobeamte.

Sprayer gestellt

Heute Nacht wurde durch mehrere telefonische Zeugenhinweise der Polizei bekannt, dass eine Gruppierung am westlichen Eingang der Festwiese Graffiti sprühen. Durch eingesetzte Polizeikräfte konnten eine Gruppierung von sechs jungen Männern am westlichen Durchgang (Verbindung Elsterflutbecken-Festwiese) neben angebrachten Graffiti festgestellt werden. Die Einsatzkräfte konnten den frischen Lackgeruch am Feststellort der Gruppe wahrnehmen, zudem passten die Zeugenhinweise zu der angetroffenen Gruppierung, so dass die Beamten die sechs jungen Männer einer Personenkontrolle unterzogen. Dabei wurde bei einem Verdächtigen im Rucksack ein Messer mit feststehender Klinge aufgefunden und bei zwei weiteren betäubungsmittelverdächtige Substanzen beschlagnahmt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird gegen alle angetroffenen Personen eingeleitet, gegen die drei anderen jungen Männer müssen sich zusätzlich wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und illegalen Besitzes von Betäubungsmittel verantworten.

Unbekannte drangen in Firmengelände ein

Unbekannte verschafften sich am späten Dienstagabend unberechtigt Zutritt zu einem Firmengelände in der Knautnaundorfer Straße. Durch das Einschlagen einer Fensterscheibe gelangten sie auch in eines der vielen Firmengebäude. Bei der Tatortbesichtigung musste durch die Einsatzkräfte der Polizei festgestellt werden, dass auch zwei Container aufgehebelt und alles darin durchsucht wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann noch nicht gesagt werden, was durch die Einbrecher vom Firmengelände entwendet worden ist. Am Tatort konnten jedoch zwei Gegenstände als Spurenträger sichergestellt werden.

Motorräder weg

Fall 1

Am frühen Dienstagmorgen musste der Halter (19) eines Krades in der Karl-Blechen-Straße den Verlust seines ordnungsgemäß geparkten Zweirades Hyosung XRS 125 feststellen. Er informierte die Polizei. Der Zeitwert der Maschine wurde mit ca. 1.000 Euro angegeben.

Fall 2

In diesem Fall verschwand gestern in der Lutherstraße ein gesichert abgestelltes blau-weißes Motorrad BMW G 650 GS Sertao im Wert von etwa 5.000 Euro. Der Halter (56) erstattete Anzeige.

Die Soko „Kfz“ des Landeskriminalamtes ermittelt in beiden Fällen.

Straßenbahnunfall mit erheblichem Sachschaden

Der Fahrer eines Alfa Romeo überquerte am Dienstagmorgen die Torgauer Straße in Richtung eines nahe gelegenen Autohauses. Im selben Moment fuhr eine Straßenbahn stadtauswärts. Es kam zum Zusammenstoß. Durch die Kollision wurde der Pkw gegen einen Betonmast am Straßenrand geschleudert. An diesem war eine Lichtzeichenanlage befestigt, die durch den Aufprall ausfiel. Der gesamte Mast musste ausgewechselt werden. Am Fahrzeug entstand schwerer Sachschaden. Der Gesamtschaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Personen wurden durch den Unfall nicht verletzt. Es kam aber zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in den umliegenden Straßen. Zur Unfallursache ermittelt die Polizei.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Naziaktionen und ein Angriff in Schildau auf RSL
Vorstellung des Buches „Das Spiel mit den Anderen“ und Präsentation der Aktions-Sporttasche zu „Juller“ am 24. Oktober am TdJW
Verkehrseinschränkungen rund um Champions-League-Spiel
Louise-Otto-Peters-Gesellschaft stellt die Gretchenfrage
Sonderausstellung und Podiumsgespräch in der „Runden Ecke“
Engagement im Zoo und im Freiland
Architekturpreis 2017 der Stadt Leipzig wird verliehen
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Immer ist der Fahrer schuld … ?
Georg-Schumann-/ Kreuzung Lützowstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für Freikäufer Oh ja, die Welt ist voller Ärsche. Man könnte heulen ... :( oder ;( usw ... Jüngst schrieb ich hier über einen sehr beeindruckenden Vorfall in einer Leipziger Straßenbahn. Eigentlich könnte ich jeden Tag Straßenbahnerlebnisse aufschreiben. Auch solche, die vom Gegenteil erzählen und in Frustration und Beleidigung münden. Und in die Frage, was es tatsächlich bringt, Menschen einen Arsch zu nennen.
Ohne Ersatz seiner umstrittenen Minister wird Stanislaw Tillich nicht weiterregieren können
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Foto: Laurence Chaperon

Foto: Laurence Chaperon

Für alle LeserSo ein bisschen hat Rico Gebhardt, Vorsitzender der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, wohl verkannt, was da am Samstag, 14. Oktober, passiert ist, als die neun sächsischen Landräte der CDU in die Staatskanzlei von Ministerpräsident Stanislaw Tillich spaziert sind. Er hielt das wieder für eine der üblichen CDU-Partys, zu denen andere nicht eingeladen werden. War es auch in gewisser Weise. Aber ein bisschen anders als vermutet.
UBS will noch eine Berufung versuchen, das KWL-Geduldsspiel ist noch nicht ganz zu Ende
Der Turm des UBS-Hauptquartiers im Frankfurter Bankenviertel. Foto: Sebastian Beyer

Foto: Sebastian Beyer

Für alle LeserDie Kuh ist noch nicht ganz vom Eis. Eigentlich hätte am Montag, 14. Oktober, der riesige Schatten endlich verschwinden können, der über den Leipziger Wasserwerken und der Stadt Leipzig seit nunmehr sieben Jahren hängt. Aber die Schweizer Großbank UBS, die Leipzigs Wasserwerke nach dem Auffliegen des Heininger-Skandals verklagt hatte, will nicht klein beigeben. Und wird noch einen Berufungsversuch beim Supreme Court machen.
Hells-Angels-Prozess: Kampf dem Videobeweis
Der Angeklagte Stefan S. (32) wird in Handschellen hereingeführt. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle Leser Nach knapp zwei Wochen Pause ist am Montag der Mordprozess gegen vier Mitglieder der Leipziger Hells Angels fortgesetzt worden. Im Saal ist mittlerweile Tristesse eingekehrt. Einer kleinteiligen Zeugenvernehmung folgt die nächste, um aufzuklären, was am 25. Juni 2017 in der Eisenbahnstraße passiert ist. Am Montag nahmen nur einige „Brüder“ der Angeklagten und eine kleine Delegation der „United Tribuns“ auf den Zuschauerbänken Platz. Das Gericht hatte sich mit einem kuriosen Antrag der Verteidigung zu beschäftigen.
RB Leipzig gegen Porto: Ein Sieg ist Pflicht
Die RBL-Spieler bejubeln das Traumtor von Keita in Hamburg. Gegen Monaco wird er möglicherweise fehlen. Foto: GEPA Pictures

Foto: GEPA Pictures

Für alle LeserKurz nach dem starken 3:2-Sieg bei Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund steht RB Leipzig schon wieder vor der nächsten Herausforderung. Am Dienstagabend ist im Heimspiel gegen den FC Porto ein Sieg quasi Pflicht, wenn man das Achtelfinale der Champions League erreichen möchte. Der Gegner aus Portugal gehört zu den namhaftesten Mannschaften in der europäischen Königsklasse.
Warum hat Leipzig so wenig Bedarf an Sozialwohnungen nach Dresden gemeldet?
Wohnungsbau in Gohlis. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn die Sachsen alle so standorttreu wären, wie sich das die regierende CDU immer wünscht, gäbe es natürlich kein Wohnungsproblem. Der Zuzug in die Großstädte wäre geringer. Preiswerter Wohnraum würde nicht zur Mangelware. Aber dann wäre Sachsen auch ein kleines Agrarland, das von irgendeiner Art Fortschritt nicht mal träumen könnte. Dass heute Sozialwohnungen in Leipzig und Dresden fehlen, ist eigentlich ein positives Zeichen. Das der zuständige Innenminister bis 2016 konsequent ignoriert hat.
KWL verteidigt sich auch in der Berufungsinstanz erfolgreich gegen Schweizer Großbank UBS
Sitz der Wasserwerke Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn einer richtungsweisenden Entscheidung hat der Londoner Court of Appeal am Montag, 16. Oktober, die Berufung der UBS gegen das Urteil des High Court of Justice aus dem Jahr 2014 zurückgewiesen, teilt Leipzigs Verwaltung mit. Schon das erstinstanzliche Gericht hatte im Anschluss an eine 14 Wochen dauernde Verhandlung zugunsten von KWL sowie den beiden Banken LBBW und Depfa entschieden.
Sächsische SPD will Chancengleichheit und Respekt zu zentralen Themen ihrer Politik machen
Martin Dulig bei der Wahl von Daniela Kolbe zur Generalsekretärin der Sachsen-SPD. Foto: SPD Sachsen/Julian Hoffmann

Foto: SPD Sachsen/Julian Hoffmann

Für alle LeserDie Bundestagswahl am 24. September war auch eine heftige Klatsche für die sächsische Landespolitik. Nirgendwo hat die CDU so viele Punkte verloren und ist die AfD derart stark aus der Wahl hervorgegangen. Das muss Gründe haben. CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich glaubt, die CDU müsse nun weiter nach rechts rücken. Die sächsische SPD hält das für Quatsch. Sie setzt jetzt das Thema Respekt auf ihre politische Agenda.
Ganz so einfach ist es mit den Eingriffen des Stadtordnungsdienstes in den (rollenden) Radverkehr überhaupt nicht
Radfahrer auf dem Burgplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer sich erinnert: Anfang September kochte in Leipzig mal wieder die Diskussion um den Einsatz des Leipziger Stadtordnungsdienstes als Stadtpolizei hoch. Ein Thema, das auch die LVZ immer wieder spielt, wenn der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) in die Kritik gerät, weil die durch ihn verantwortete Personalsituation bei der Polizei für unhaltbare Zustände sorgt im Land. Dann wird auch gern behauptet, der Ordnungsdienst müsse die Arbeit der Polizei unterstützen oder gar stellenweise ersetzen.
Ein kleines Büchlein mit allem Wichtigen zu Stollen und Striezel
Maria Kirbach: Kleine Stollenbäckerei. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferSchon durchgedreht? Schon in Panik? Im Weihnachtsvorstress? Süßigkeiten bunkern? Kaufhäuser plündern? Kaufrausch? Selber schuld. Da sind Sie auf den falschen Weihnachtsmann reingefallen – den Komsumtrottel aus Amerika. Wem sein Leben und seine Lieben lieb sind, der kann sich so ein kleines Büchlein holen. Denn eigentlich geht es ums Schenken. Von Herzen. Und mit Liebe.
BSG Chemie: Drei Punkte gegen den Abstieg erkämpft
Freudentanz in Leutzsch - Chemie feiert den dritten Saisonsieg. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserSpielerisch war die Partie im Alfred-Kunze-Sportpark zwischen der BSG Chemie Leipzig und der Viktoria Berlin kein Augenschmaus. Die ersten 25 Minuten spielten beide Mannschaften nur abwartend, selten einmal tauchte ein Spieler vor dem - geschweige denn im - gegnerischen Strafraum auf. Das Siegtor fiel nach einem Freistoß in der 33. Minute. Viktoria versuchte in der zweiten Halbzeit energisch das Ergebnis zu drehen, doch die Leutzscher hielten mit aller Kraft dagegen.
Auf die Buchfresse!
Karikatur: Schwarwel

Karikatur: Schwarwel

Für alle LeserAch kommt Leute. Das kennen wir doch nun von der Buchmesse Leipzig seit Jahren. Erst werden Verlage in die Hallen und Lesungen ins Programm gelassen, in deren Umfeld sich vom Verfassungsschutz beobachtete Identitäre und andere Neonazis tummeln und dann ist die Überraschung wieder groß. Von links kommt der Protest, von rechts die Opferrolle und in der Mitte steht dieses Mal die Frankfurter Buchmesse, die sich gegen all das verwahrt, was sie eingerührt hat. Und argumentiert, man könne ja Verlage nicht ausladen, wegen der freien Meinung! Ok, dieses Mal gabs was aufs Maul. Da sage noch einer, Messen würden keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und rechte Meinungsverteidiger hätten nicht wenigstens zwei Argumente. Ich hab hingegen mal so eine Idee zur Güte …
Gemkow-Prozess: Zweite Runde vor dem Landgericht
Der Angeklagte Thomas K. (30) verbarg im ersten Prozess sein Gesicht vor der Presse und präsentierte dabei seine Sicht der Dinge. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserLetztlich war es nach dem deutlichen Strafmaß zu erwarten gewesen, dass eine zweite Runde des Prozesses vor dem Landgericht Leipzig folgen würde. Der Beschuldigte Thomas K. war immerhin am 18. September 2017 vor dem Amtsgericht zu zwei Jahren und vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Eine Strafe für den Vorwurf einer Attacke mit Buttersäure und Steinen auf die damalige Wohnung von Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) im Leipziger Süden, welche Staatsanwaltschaft und Verteidigung nicht gefiel. Beide Seiten haben nun Berufung gegen das Urteil eingelegt.
SPD-Fraktion beantragt klare Richtlinien für öffentlich geförderte Beschäftigung in Leipzig
Arbeitsagentur Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDass in Leipzig die Zahl der Sanktionen gegen ALG-II-Empfänger trotz guter Konjunkturentwicklung nach wie vor so hoch ist, hat natürlich auch damit zu tun, dass es für einige tausend Betroffene überhaupt keine sinnvollen Angebote gibt. Sie werden in oft in völlig sinnlose Maßnahmen gestopft, obwohl es eigentlich genug öffentliche Träger gibt, die dringend nach Leuten suchen. Das braucht einen Plan, findet die SPD-Fraktion.
Für „Hier kommt keiner durch!“ gab es jetzt schon die zweite wichtige Auszeichnung
Aufgeblättert: Hier kommt keiner durch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserErst gab es den Gustav-Heinemann-Friedenspreis. Jetzt konnte der in Leipzig heimische Klett Kinderbuch Verlag eine weitere wichtige Auszeichnung für ein Buch verzeichnen, das vor einem Jahr erschienen ist und mit spielerischer Leichtigkeit die Unmenschlichkeit und Unsinnigkeit von Grenzen zeigt. So gesehen ist der jetzt verliehene Jugendliteraturpreis auch wieder ein politischer Preis. Aber welcher Politiker liest schon Kinderbücher?