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Polizeibericht, 7. November: Einbruch in einen Transporter, Hausfassade besprüht, Fanschal geraubt

Auf dem Heimweg nach dem RB-Spiel am 26. Oktober wurde am Ostplatz einem 21-Jährigen der RB-Schal geraubt – die Polizei bittet erneut einen Radfahrer, sich dringend zu melden +++ In der Rinckartstraße wurde die Beifahrerscheibe eines Transporters eingeschlagen und ein Rucksack entwendet +++ In Torgau wurde das Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten Wendt mit schwarzer Farbe besprüht – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht.

Einbruch in einen Transporter

Unbekannter Täter drang gestern Nachmittag zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr gewaltsam in den vor einem Mehrfamilienhaus in der Rinckartstraße abgestellten Firmenwagen, einen VW Caddy ein, indem er die Beifahrerscheibe einschlug und entwendete aus dem Beifahrer-Fußraum eines 41-jährigen Mitarbeiters dessen blauen Sportrucksack. In diesen befanden sich diverse Papiere und Unterlagen des Fahrzeuges, eine E-Zigarette mit integriertem Akku und weiteres Zubehör für E-Zigaretten. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 180 Euro. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

Hausfassade besprüht

Unbekannter Täter sprühte in Torgau in der Zeit von 03.11.2017, 16:00 Uhr bis 06.11.2017, 08:00 Uhr an die Hausfassade, in dessen Gebäude in der Rosa-Luxemburg-Straße sich das Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten, Herrn Wendt befindet, in einer Länge von ca. 6 m x 0,70 m, mittels schwarzer Farbe die Buchstaben „SCO“. An einer sich nebenan befindlichen weiteren Hausfassade, in dem sich eine Versicherungsagentur befindet, wurden ebenfalls Graffitischmierereien durchgeführt.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756 – 100 zu melden.

Nicht nur das Elfmeterschießen verloren …

… sondern auf dem Heimweg noch den RB-Schal geraubt. Die Polizei sucht dringend Zeugen. Einem 21-jährigen Fan eines Leipziger Fußballvereins wurde übel mitgespielt. Er fuhr am 26.10.2017 nach dem Spiel mit der Straßenbahnlinie 15 bis zum Ostplatz. Hier stieg er aus. Auf Höhe der Bushaltestelle bemerkte er kurz nach Mitternacht, dass er verfolgt wurde. Die unbekannte männliche Person rempelte den 21-Jährigen an, drückte diesen anschließend gegen eine Mauer, nahm ihm den Schal von der Schulter, schlug auf ihn ein und bemerkte, er solle sich einen anderen Verein suchen. Dann ging er ganz gelassen weiter. Ein Radfahrer kam vorbei und fragte den Geschädigten, was los sei. Nachdem der Geschädigte den Sachverhalt schilderte, fuhr der Radfahrer dem unbekannten Täter hinterher. Der Geschädigte ging nach Hause und informierte erst später die Polizei; verletzt wurde er nicht.

Zur Personenbeschreibung konnten folgende Angaben erlangt werden:

  • – Männlich
  • – ca. 20 Jahre
  • – ca. 180 – 185 cm groß
  • – dunkelblonde kurze Haare
  • – schwarze Jacke mit einer Kapuze

Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die Hinweise oder Anhaltspunkte zum Sachverhalt oder dem unbekannten Täter geben können insbesondere sucht die Polizei den Radfahrer und eventuelle Zeugen einer gegenüberliegenden Gaststätte am Ostplatz. Diese werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

„Brandstifter“ sitzt in Untersuchungshaft

Nach einem Wohnungsbrand am Sonntag, den 29. Oktober 2017, in Grünau-Nord sitzt nun seit vergangenem Freitag ein 22-jähriger Leipziger in Untersuchungshaft.

Die Leipziger Pressestelle berichtete bereits am 30. Oktober 2017 „Brand in Erdgeschosswohnung“, wonach ein Anwohner (75) die Feuerwehr und Polizei nach Ausbruch eines Feuers in einem Mehrfamilienhaus zur Jupiterstraße gerufen hatte. Infolge des Brandes mussten einst 24 Mieter evakuiert werden, die allesamt unversehrt blieben. Die Wohnungsinhaberin (30) weilte zu jener Zeit außerhalb von Leipzig. Einen technischen Defekt konnte die Leipziger Kriminalpolizei sehr schnell ausschließen. Intensive Ermittlungen führten schließlich auf die Fährte eines 22-Jährigen.

Der junge Mann steht im dringenden Verdacht, gewaltsam in die Erdgeschosswohnung seiner Ex-Lebensgefährtin (30) eingedrungen zu sein. Er legte mittels einem Brandbeschleuniger an mehreren Stellen Feuer, wodurch es zu einer Explosion und einem Vollbrand kam. Die Wohnung wurde infolgedessen so stark beschädigt, dass sie nicht mehr bewohnbar war. Nachdem sich der Verdacht um den 22-Jährigen manifestierte, wurde er am Freitagvormittag in Grünau festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Beim Haftrichter räumte er die Tat ein. Dieser vollstreckte umgehend den Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung.

Radlerin verfolgte Rucksackdieb

Eine 51-jährige Leipzigerin war gestern Nachmittag mit ihrem Fahrrad unterwegs und fuhr dabei auch durch den Müllerpark. Ihr Rucksack befand sich im Korb auf dem Gepäckträger. Die Frau passierte einige Personen, die sich an einer Bank aufhielten. Als sie vorbeigefahren war, drehte sie sich um und bemerkte, dass ihr Rucksack den Besitzer gewechselt hatte: Eine Mann hatte diesen aus dem Fahrradkorb gestohlen und rannte weg. Die Frau drehte um, fuhr dem Dieb hinterher und rief, dass er ihr den Rucksack wiedergeben solle. Die Personen, die noch an der Bank standen, riefen der Frau zu, dass der Täter den Rucksack in ein Gebüsch geworfen hat. Die 51-Jährige bat die Männer, auf ihr Eigentum aufzupassen und verfolgte den Dieb in Richtung Innenstadt. Allerdings konnte sie ihn nicht einholen, aber später gut beschreiben. Die Radlerin fuhr zurück und schaute in ihren Rucksack, aus dem aber nichts fehlte. Sie erstattete Anzeige. Bei dem Dieb handelte es sich um einen 1,75 m bis 1,80 m großen Mann nordafrikanischen Typs mit schmalem Gesicht und dunklen Augen. Er ist sehr schlank, trug eine hellgraue Filzjacke mit Kapuze und hatte einen orangefarbenen Rucksack bei sich. Polizeibeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Kind erfasst und schwer verletzt

Eine 22-jährige Fahrradfahrerin war gestern Nachmittag auf der Straße des 18. Oktober unterwegs und fuhr bei „Gelb“ über die Kreuzung Johannisallee. Sie erfasste dort einen 10-jährigen Jungen, der bei „Grün“ der Fußgängerampel über die Straße ging. Das Kind stürzte, verletzte sich schwer und musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Die junge Frau hat sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Vorfahrt nicht beachtet!

Eine 42-jährige Fahrerin eines Pkw Mercedes fuhr gestern Abend die Richard-Lehmann-Straße in stadteinwärtige Richtung von der Tabaksmühle aus. Ein 20-jähriger Fahrer eines VW Polo und seine 20-jährige Beifahrerin fuhren die Richard-Lehmann-Straße in stadtauswärtige Richtung. An der Kreuzung Richard-Lehmann-Straße/Zwickauer Straße hatte die 42-jährige Fahrerin vor, nach links in die Zwickauer Straße abzubiegen. Dabei beachtete sie den von der Richard-Lehmann-Straße kommenden VW Polo nicht, der in Richtung Tabaksmühle, stadtauswärts, fahren wollte. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die Insassen des VW Polo wurden verletzt und ambulant behandelt. Die 20-jährige Beifahrerin wurde zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Die 42-jährige Verursacherin erlitt keine Verletzungen. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen beträgt ca. 12.000 Euro.

Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

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