Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 20. März: Streit um „EVA“, Eisstück zertrümmerte Windschutzscheibe, Schwerer Verkehrsunfall

In Volkmarsdorf entbrannte Montagabend nahe einer Shisha-Bar ein heftiger Streit, der letztlich in einer ausgedehnten Prügelei gipfelte +++ In Parthenstein schlug ein riesiges Eisstück, welches vom Dach eines Kleintransporters gerutscht war, in die Windschutzscheine eines entgegenkommenden Audi ein und verletzte den Fahrer schwer +++ Ein brauner VW-Kleinbus löste gestern Nachmittag auf der B 2 einen schweren Verkehrsunfall aus und verschwand – In allen Fällen sowie zu einem weiteren Unfall und einem Motorraddiebstahl sucht die Polizei nach Zeugen.

Streit um „EVA“

Ort: Leipzig; OT Volkmarsdorf, Eisenbahnstraße, Zeit: 19.03.2018, 22:00 Uhr – 22:20 Uhr

Nahe einer Shisha-Bar entbrannte Montagabend ein heftiger Streit, der letztlich in einer ausgedehnten Prügelei gipfelte. Ein 30-Jähriger, der Zeuge des Übergriffs geworden war, rief die Polizei und diese wiederum hellte alsbald den tatsächlichen Grund des Konfliktes auf. Dieser war so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst und kreiste um eine Frau. Nun hatte sich folgendes zugetragen: Der 49-Jährige traf sich wohl in der Nähe der Bar mit einem der späteren Schläger, um ein für alle Mal Klarheit in die Beziehungsbelange zu bringen. Kaum aber, dass er die Sache für geklärt hielt, wurde er plötzlich von dem Kontrahenten (54) mit Pfefferspray und drei weiteren Männern angegriffen. Diese schlugen und traten auf den inzwischen am Boden Liegenden ein. Erst als sie die von Zeugen herbeigerufenen Gesetzeshüter kommen sahen, verschwanden sie und mit ihnen verstreute sich eine Vielzahl weiterer Personen in alle Winde. Diese hatten vor der Shisha-Bar gestanden und waren Zeugen der Tat geworden. Nur zwei von ihnen kamen den Polizisten entgegen gelaufen, um auf drei Personen zu zeigen, die die Eisenbahnstraße stadtauswärts flüchteten.

Diese erklärten sie zu den Schlägern. Wo der vierte abgeblieben war, konnte nicht geklärt werden. Sogleich setzten die Gesetzeshüter dem Trio (m: 31, 47, 54) nach und hielten es an der Kreuzung Eisenbahnstraße/Elisabethstraße an. Sie stellten deren Identität fest und suchten in deren Sachen nach dem Pfefferspray und möglichen Waffen. Dabei kam neben einem Einhandmesser aber auch das Portemonnaie des 49-Jährigen samt Bargeld in dreistelliger Höhe zum Vorschein. Das Pfefferspray tauchte indes wenige Meter entfernt auf dem Gehweg auf. Daraufhin wurden die drei Männer wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung vorläufig festgenommen, später aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 49-Jährige erlitt bei der „Behandlung“, die ihm die Vier angedeihen ließen, Prellungen und Gesichtsverletzungen.

Die Leipziger Kripo ermittelt auf Hochtouren und bittet diejenigen, die Zeugen der Tat geworden sind, sich bei der Kripo Leipzig in der Dimitroffstraße 1 oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 zu melden.

Eisstück zertrümmerte Windschutzscheibe

Ort: Parthenstein, Otterwischer Straße bei Kilometer 1,233, Zeit: 19.03.2018, 07:45 Uhr

Mit einem lauten Krachen schlug ein riesiges Eisstück, welches vom Dach eines Kleintransporters gerutscht war, in die Windschutzscheine eines entgegenkommenden Audi Avant ein. Die schwere Scholle zerschlug die Scheibe, wodurch der Audi-Fahrer (39) so schwere Gesichtsverletzungen davontrug, dass er stationär in einer nahe gelegenen Klinik aufgenommen werden musste. Der Fahrer des Mercedes Sprinter indes, der die Staatsstraße 49 Richtung Pomßen gefahren war, hielt nicht an, sondern setzte seine Fahrt in fort.

Nun ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht Zeugen zu dem Verkehrsunfall. Wer kann Angaben zum Transporter (Mercedes Sprinter) und/oder dessen Fahrer machen? Wer kennt seinen Aufenthaltsort? Hinweise nimmt die VPI Leipzig in der Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 255-2851 (tagsüber) sonst 255-2910 entgegen.

Schwerer Verkehrsunfall auf B 2 – Unfallverursacher verließ Unfallstelle

Ort: Leipzig (Seehausen), B 2 Maximilianallee/Dübener Landstraße Zeit: 19.03.2018, 16:52 Uhr

Ein brauner VW-Kleinbus befuhr am gestrigen Nachmittag die B 2 aus Richtung Krostitz kommend und beabsichtigte, an der B 184 nach links in Richtung Leipzig abzubiegen. Aus Richtung Leipzig kam in diesem Moment ein weißer Sattelschlepper, gefolgt von einem weiteren Lkw und einem Pkw in Richtung Delitzsch. Nach ersten Angaben beachtete der Fahrer des braunen Volkswagens den vorfahrtsberechtigten Sattelschlepper nicht und bog in den Kreuzungsbereich ein. Infolgedessen und womöglich aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens aus Richtung Delitzsch hielt der Volkswagen in der Mitte der Einmündung an und zwang damit auch den Sattelschlepper zum abrupten Anhalten.

Dabei fuhr der Lkw auf den haltenden Sattelschlepper und die Fahrerin (41) eines schwarzen Seat auf den Anhänger des plötzlich haltenden Lkw-Zuges vor ihr. Bei dem Unfall verletzte sich die Fahrerin des Seat schwer und muss aufgrund ihrer Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht werden. Weitere Fahrzeugführer wurden nicht verletzt, jedoch entstand an allen beteiligten Fahrzeugen ein Gesamtsachschaden im fünfstelligen Bereich. Besonders pikant bei diesem Verkehrsunfall ist, dass der Unfallverursacher im braunen VW T 6 sich unberechtigt vom Unfallort in Richtung Leipzig entfernte. Die Polizei sucht Zeugen zum Unfallgeschehen.

Wer hat den Unfall gesehen?

Ort: Leipzig, OT Wahren, Georg-Schumann-Straße/Pittlerstraße, Zeit: 19.03.2018, 11:40 Uhr

Ein Lkw eines Abfallunternehmens hielt gestern Vormittag im Kreuzungsbereich Georg-Schumann-Straße/Pittlerstraße. Der 37-jährige Fahrer verließ das Fahrzeug und ging auf der linken Seite zum Heck des Fahrzeugs. Eine 45-jährige Fahrerin eines Peugeot fuhr hinter dem Lkw und wollte diesen links überholen. Beim Überholvorgang hielt sie vermutlich nicht genügend Abstand, so dass es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem 37-jährigen Fahrer kam. Dabei wurde er leicht verletzt und ambulant behandelt.

Die Verkehrspolizei sucht Zeugen, die Angaben zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.  

Motorrad entwendet

Ort: Leipzig, OT Schleußig, Blümnerstraße, Zeit: 18.03.2018, 16:00 Uhr – 19.03.2018, 07:00 Uhr

Unbekannte Täter entwendeten auf bisher unbekannte Art und Weise das auf einem Parkplatz gesichert abgestellte blaufarbene, mit einigen schwarzen Farbelementen versehene Motorrad Suzuki des 36-jährigen Halters in einem Wert von ca. 7.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

Firmengelände von Einbrecher heimgesucht

Ort: Leipzig, OT Lützschena-Stahmeln, Seilerweg, Zeit: 19.03.2018, 17:30 Uhr bis 20.03.2018, 03:20 Uhr

Der Täter überstieg einen etwa zwei Meter hohen Zaun, gelangte so aufs Firmengelände und brach anschließend das Fenster eines Bürocontainers auf. Dort durchsuchte er die Räumlichkeiten. In einem der Büros hatte er es auf eine Geldkassette, in der sich ein niedriger zweistelliger Betrag befand, abgesehen. Zudem nahm er noch eine Geldtasche mit den Einnahmen in Höhe einer niedrigen vierstelligen Summe mit. Der Einbrecher „schaute“ sich noch weiter um und interessierte sich dann für eine Lagerhalle, zu welcher er eine Tür gewaltsam öffnete. Drinnen fand er nichts, was ihm gefiel, drehte aber einen Wasserhahn auf. Wenig später standen dann sowohl die Lagerhalle als auch ein Teil des Betriebshofes unter Wasser. Ein Mitarbeiter (55) hatte am frühen Morgen seinen Dienst angetreten und rief sogleich die Polizei. Die Höhe des Stehlschadens liegt im unteren vierstelligen Bereich; der Sachschaden hingegen ist noch unklar. Kripobeamte ermitteln wegen besonders schweren Diebstahls

Einbruchsserie in Büro- und Praxisräume

Fall 1

Ort: Leipzig (Zentrum), Richard-Wagner-Straße, Zeit: 16.03.2018, 17:00 Uhr – 19.03.2018, 07:30 Uhr

Aus bislang unbekannter Ursache gelangten unbekannte Personen in die Büroräume fünf verschiedener Firmen im Leipziger Zentrum. Die Täter hinterließen in den einzelnen Büros Spuren der Verwüstung, denn es wurden nicht nur alle verschlossenen Räume gewaltsam aufgebrochen, sondern auch nach gewinnbringender Beute durchwühlt. Der verursachte Schaden kann bislang noch nicht einklassifiziert werden.

Fall 2

Ort: Leipzig (Zentrum), Richard-Wagner-Straße, Zeit: 16.03.2018, 16:55 Uhr – 18.03.2018, 17:25 Uhr

Unbekannten Tätern gelang es, in der Nacht in einen Bürokomplex einzusteigen. Nachfolgend knackten sie einen in der dritten Etage befindlichen Schlüsselkasten. Mit den widerrechtlich erlangten Schlüsseln gelang es wiederum, in die Räume einer Firma, Arztpraxis und eines Sanitätshauses einzudringen. In allen drei Firmen wurden verschiedene Bürobereiche geknackt und nach Wertgegenständen durchwühlt. Der Stehl- und Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden.

Fall 3

Ort: Leipzig (Zentrum), Richard-Wagner-Straße, Zeit: 16.03.2018, 15:30 Uhr – 19.03.2018, 08:15 Uhr

Durch die Mitarbeiterin (47) einer Arztpraxis wurde festgestellt, dass sich in die Büroräume in der siebten Etage unberechtigt Zutritt verschafft wurde. In einem der Praxisräume stellte die 47-Jährige einen aufgerissenen Rollschrank fest, in dem sich eine aufgebrochene Geldkassette befand, in welcher vormals unterschiedliche Wertgegenstände aufbewahrt wurden. Auch eine weitere Kassette im Büro fiel den unbekannten Dieben zum Opfer. So erbeuteten die unbekannten Täter einen mittleren dreistelligen Geldbetrag. Abschließend konnte jedoch der entstandene Gesamtsachschaden durch die Mitarbeiterin nicht beziffert werden.

Tresor geklaut

Ort: Leipzig (Neulindenau), Brünner Straße, Zeit: 16.03.2018,17:00 Uhr – 19.03.2018, 05:30 Uhr

Wie jeden Montagfrüh betrat ein 37-Jähriger gegen 05:30 Uhr gemeinsam mit zwei seiner Kollegen eine Leipziger Produktionsfirma. Jedoch sollte der Arbeitsbeginn anders sein als erwartet, denn nach kurzer Zeit fiel einem der drei Männer auf, dass ein Fenster offen stand und auch die sonst verschlossene Bürotür geöffnet war. Schnell war den Männern klar, dass hier jemand eingebrochen sein musste. Als dann kurze Zeit später die Polizeibeamten am Tatort eintrafen, stellten sie sowohl an dem Fenster, als auch an der Tür Hebelspuren fest. Aber nicht nur das, die unbekannten Eindringlinge versuchten sich auch an einem Tresor, mit Erfolg, wie sich herausstellte. Denn die zwei darin gelagerten Geldkassetten waren spurlos verschwunden. Demnach konnten die unbekannten Täter einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag erbeuten. Welchen Sachschaden sie durch ihre Vorgehensweise verursachten, ist derzeit noch nicht bekannt.

Mülltonnenbrand

Ort: Leipzig; OT Kleinzschocher, Windorfer Straße, Zeit: 19.03.2018, 09:00 Uhr

Lichterloh brannte der Unterstand für Mülltonnen im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses, nachdem ein Zündler eine dort aufbewahrte Abfalltonne in Brand gesetzt hatte. Zwar rückte die Feuerwehr nach der Alarmierung durch eine Anwohnerin (52) sofort aus, doch retten konnte sie weder die Tonne noch den Unterstand. Beides beschädigten die Flammen erheblich. Zwar hatten Anwohner noch mit Wassereimern den Brand zu löschen versucht, doch vergebens. Erst die Feuerwehr konnte diesen endgültig den „Garaus“ machen. Nun ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Corona-Infos für Delitzsch, 9. Juli 2020
Alte Straße in Kitzscher kann ausgebaut werden
Bundeswettbewerb HolzbauPlus: Bewerbung bis 1. September
Integriertes Schutzkonzept für das Klima – Landkreis und Kommunen arbeiten zusammen
Liquiditätshilfe für sächsische Kinos in Zeiten von Corona
Schadensrisiko für Kulturgut aufgrund zu geringer relativer Luftfeuchte in Innenräumen von national wertvollen Kulturgütern
Digitalpakt: Kultusminister Piwarz übergibt Fördermittelbescheid an Ebersbach-Neugersdorf
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Leipzig verschiebt die Klimarettung um eine Woche + Video
Der Druck von außen wächst freundlich aber bestimmt. Die Omas for Future und die Parents bei der Übergabe der Klimawünsche an OB Jung. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserLeipzig war im vergangenen Oktober dem Beispiel vieler Städte gefolgt und hat den „Klimanotstand“ ausgerufen. Nun soll ein Sofortmaßnahmenprogramm folgen. Die Abstimmung darüber war eigentlich für Donnerstag, den 9. Juli, geplant. Doch weil kurzfristig noch einige Änderungsanträge hinzukamen, entschied sich die Mehrheit des Stadtrates, die Abstimmung um eine Woche zu verschieben.
Der Stadtrat tagt: Konzept für die Umweltbibliothek geplant, aber kurzfristig nicht mehr Geld
Stadtrat Michael Neuhaus (Die Linke). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Umweltbibliothek hat einen hohen Stellenwert für vergangene und aktuelle Kämpfe der Umweltbewegung. Darüber herrschte im Stadtrat weitgehend Einigkeit. Kurzfristig mehr Geld bekommt sie dennoch nicht. Stattdessen soll die Verwaltung bis September ein langfristiges Konzept für den Erhalt der Einrichtung erarbeiten. Denkbar wäre, dass die Stadtbibliothek die Trägerschaft übernimmt.
Der Stadtrat tagte: Verwaltung hat jetzt aller zwei Jahre Berichtspflicht zum Ausbau des Radnetzes in Leipzig + Video
Die Baudezernentin Dorothee Dubrau (Parteilos) bei einer ihrer letzten Ratsversammlungen. Foto: L-IZ.de

Die Baudezernentin Dorothee Dubrau (Parteilos) bei einer ihrer letzten Ratsversammlungen. Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEigentlich war es eher eine Informationsvorlage, die der Stadtrat zur Kenntnis nehmen sollte: Nach Jahren des Wartens hat das Dezernat Stadtplanung und Bau endlich ein neues Konzept „HauptnetzRad und Wegweisung SachsenNetz Rad“ erarbeitet, das das veraltete Konzept aus dem Radverkehrsentwicklungsplan von 2010 ersetzen soll. Was nicht nur die SPD zu der drängenden Frage brachte: Und wann kommt endlich der neue Radverkehrsentwicklungsplan?
Pfarrer Andreas Dohrn im Interview: „In kirchlichen Konflikten klare Kante zu zeigen, hat sich bewährt.“
Andreas Dohrn hat eine Meinung. Er ist aktiv und mischt sich in die Diskussion zu aktuellen Themen ein, so wie hier bei der Demo am 16. Mai gegen das unsolidarische Bündnis Widerstand2020. © Michael Freitag

© Michael Freitag

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit Freitag, 26. Juni im HandelEr ist engagiert und streitbar. Pfarrer Andreas Dohrn mischt sich ein und bringt sich ein. Zuletzt stritt er sich mit Finanzbürgermeister Torsten Bonew und beide blockierten sich gegenseitig auf Facebook, beim Rücktritt des Sächsischen Landesbischofs Carsten Renzing bohrte Dohrn so lange, bis sich etwas tat. Aber haben nun die Konflikte in der Gesellschaft zugenommen oder mischt er sich gern ein? Was hat Corona mit der hiesigen Kirche gemacht und warum hat die Peterskirche die Toiletten tagsüber nun immer geöffnet?
Der Stadtrat tagt: Feuerwerk soll reduziert werden – Verwaltung zweifelt Rechtmäßigkeit an
Stadtrat Jürgen Kasek (B 90/Die Grünen) am 20. Mai 2020 in der Kongresshalle zur Ratsversammlung. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSilvesterfeuerwerk spaltet nicht nur die Meinungen jener, die es lieben oder hassen, sondern auch den Leipziger Stadtrat. Kaum eine Fraktion war sich am Donnerstag, den 9. Juli, einig, wie sie sich zu einem Antrag der Grünen verhalten soll, der auf eine deutliche Einschränkung des Feuerwerks abzielte. Am Ende gab es mehrheitlich Zustimmung. Die Verwaltung hat jedoch bereits erklärt, dass viele Maßnahmen rechtswidrig wären.
Der Stadtrat tagt: Die erste Fortsetzung der Juli-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung
Der Stadtrat tagt in der Kongresshalle am Zoo. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenEinen neuen Baubürgermeister gewählt, ein Statement gegen Islamfeindlichkeit beschlossen, die Termine für den Doppelhaushalt 2021/22 bestimmt und einiges mehr – das war der erste Teil der Ratsversammlung. Am heutigen Donnerstag geht es gleich weiter, unter anderem mit einer „klimapolitischen Stunde“. Die L-IZ wird darüber und über weitere Themen berichten. Ab circa 14 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.
Endlich wieder vor Publikum: TheaterBundT freut sich aufs Freilufttheater mit „Don Quijote“
TheaterBundT: Don Qhijote. Foto: Clemens Albert

Foto: Clemens Albert

Für alle LeserDarf gespielt werden? Lange haben Theaterfreunde gezittert – jetzt gibt es auch von TheaterBundT die gute Nachricht: Ab Samstag, 18. Juli, gibt es wieder Sommertheater in Leipzig. In der Open-Air-Saison 2020 lockt der Cervantes-Klassiker „Don Quijote“ in einer denkbar kuriosen Inszenierung … Und das auch noch in Connewitz: auf der Freiluftbühne im „Willsons“ in der Bornaischen Straße 3.
Auch die Mitstreiter/-innen von „health for future Leipzig“ wenden sich mit einem dringenden Appell an die Ratsfraktionen
Melanie Gerhards mit einer Corona-Karikatur von Jörg Schwulst, die alles sagt. Foto: health for future Leipzig

Foto: health for future Leipzig

Für alle LeserAm heutigen Donnerstag, 9. Juli, hat der Stadtrat seine klimapolitische Stunde angesetzt. Ab 16 Uhr wollen sich Stadträtinnen und Stadträte intensiv mit den klimapolitischen Folgen für Leipzig beschäftigen. Initiativen wie „Fridays for Future“, „Parents for Future“ oder der BUND werden die Brisanz des Themas vor der Kongresshalle sichtbar machen, Und auch „health for future Leipzig“ meldet sich zu Wort. Denn viel zu oft wird vergessen, dass die Klimaerhitzung gravierende gesundheitliche Folgen haben wird.
Leipzigs Verkehrs- und Tiefbauamt arbeitet derzeit an acht Projekten zur Radwegmarkierung
Dittrichring: Hier soll jetzt endlich ein Radstreifen auf die Fahrbahn. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGibt es eine Stagnation beim Leipziger Radwegebau? „In den letzten Monaten wurden trotz Freigabe und Anordnung kaum neue Radwege markiert“, stellte die Linksfraktion trocken in ihrer Anfrage für die Ratsversammlung fest. Schon am 10. März, noch vor dem Corona-Lockdown, veröffentlichte ja der ADFC seine Auswertung zum Leipziger Radverkehrsentwicklungsplan, der in diesem Jahr ausläuft. Die Bilanz war ernüchternd. Drei Viertel der geplanten Radfahrstreifen wurden nicht gebaut.
Was passiert eigentlich, wenn sich das Kraftwerk Lippendorf schon lange vor 2035 nicht mehr rentabel betreiben lässt?
Kohlerevier Vereinigtes Schleenhain Tagebau Peres. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle Leser„EnBW stellt sich beim Kohleausstieg quer“ titelte das „Handelsblatt“ am 30. Juni. EnBW sei nicht zufrieden mit den Details zum Ende der Kohleverstromung „und will den Vertrag zur Braunkohle vorerst nicht unterschreiben“, hieß es weiter. EnBW gehört der Kraftwerksblock S im Kohlekraftwerk Lippendorf im Leipziger Südraum. EnBW wäre durchaus bereit gewesen, den Block früher vom Netz zu nehmen. Deswegen erstaunte die Nachricht auf den ersten Blick.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #36

Foto: David Mark / Pixabay

Für alle LeserHeiraten bedeutet, seine Rechte zu halbieren und seine Pflichten zu verdoppeln. In Washington D.C. zu leben bedeutet, keine Rechte zu haben, aber seinen Pflichten voll nachkommen zu müssen. Klingt komisch, ist aber so. Zumindest was gewisse Wahl- und Repräsentationsrechte betrifft.
Mittwoch, der 8. Juli 2020: Abschiebungen, Regenbogenfahnen, Sexarbeit und Corona
Neues Rathaus in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenWährend der Stadtrat heute zur ersten von insgesamt drei Sitzungen innerhalb einer Woche zusammenkam, war die Nachrichtenlage außerhalb der Kongresshalle eher überschaubar. In der Zusammenfassung beschäftigen wir uns daher heute mit Ausblicken: auf ein Jahr Abschiebung in der Eisenbahnstraße, auf den diesjährigen Christopher-Street-Day und auf Warnungen vor Corona-Dynamiken. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 8. Juli 2020, in Leipzig wichtig war.
Der Stadtrat tagt: Leipzig verurteilt antimuslimischen Rassismus und Islamfeindlichkeit + Video
Kanwal Sethi - seit 2015 Vorsitzender des Migrantenbeirat Leipzig - brachte den Antrag ein. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserBereits im Februar – kurz nach dem rassistisch motivierten Massenmord in Hanau – stand der Antrag auf der Tagesordnung der Ratsversammlung. Rund fünf Monate später hat der Stadtrat nun beschlossen, antimuslimischen Rassismus und Islamfeindlichkeit zu verurteilen. Zudem beschlossen die Stadträt/-innen, Geld in Bildungsarbeit zu investieren.
Filmprogramm zum Christopher Street Day Leipzig in der Cinémathèque
Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Cinémathèque Leipzig mit einem Filmprogramm am Christopher Street Day Leipzig, der vom 10. bis 18. Juli stattfindet. Unter dem Titel „Let’s talk about ***“ erkundet unser moderiertes Kurzfilmprogramm, wie sich unterschiedliche Animationsfilme mit dem Thema Sexualität auseinandersetzen.
Der Stadtrat tagt: Doppelhaushalt kommt später als geplant und früher als gewünscht + Video

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEigentlich wollte die Verwaltung den nächsten Doppelhaushalt im September in den Stadtrat einbringen. Doch die Coronakrise durchkreuzte diese Pläne. Deshalb sollte sich die Einbringung auf Mitte Dezember verschieben. Doch das war einigen Fraktionen zu spät. Der neue Termin ist deshalb der 24. November. Der Beschluss ist für den 31. März 2021 geplant. Allerdings ist momentan noch offen, ob der Haushalt für 2022 erst später beschlossen wird.