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Polizeibericht, 7. November: Auffahrunfall, Radfahrerin tödlich verletzt, Raubüberfall

In der Zschocherschen Straße hielt die Fahrerin eines roten Skoda Fabia an der roten Ampel an, da fuhr ein unbekanntes Fahrzeug auf. An dem Auto, das sich pflichtwidrig entfernte, befand sich ein ausländisches Kennzeichen „LQD“ mit vier unbekannten Zahlen +++ Auf der B 6 in Richtung Machern wurde etwa 500 Meter vor dem Ortseingang eine Radfahrerin von einem Opel Meriva-A erfasst und tödlich verletzt – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ In der Goethestraße wurde ein 26-Jähriger von Unbekannten von hinten angegriffen, zu Boden gebracht und beraubt.

Auffahrunfall

Ort: Leipzig (Plagwitz), Zschochersche Straße, Höhe Grundstück Nr. 26, Zeit: 06.11.2019, gegen 19:15 Uhr

Am Mittwochabend befuhr die Fahrerin (34) eines roten Skoda Fabia die Zschochersche Straße. Als sie verkehrsbedingt an einer roten Ampel anhalten musste, fuhr ein unbekanntes Fahrzeug auf. In diesem saßen sich zwei Männer südländischen Aussehens. An dem Auto befand sich ein ausländisches Kennzeichen „LQD“ mit vier unbekannten Zahlen. Die Geschädigte versuchte, Kontakt mit dem Unfallverursacher aufzunehmen. Dieser wollte keine Polizei und entfernte sich pflichtwidrig vom Unfallort.

Die Frau, die beim Unfall verletzt wurde und in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste, erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Beamten ermitteln jetzt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung.

Wer hat zur Unfallzeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum Fahrzeug, zu dessen Fahrer und/oder dessen Insassen geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Leipzig-Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0.

Radfahrerin tödlich verletzt

Ort: Machern (Altenbach), B 6, ca. 500 m vor Ortseingang Machern, Zeit: 04.11.2019, gegen 12:10 Uhr

Am Montagmittag waren eine Radfahrerin und ein Autofahrer auf der B 6 in Richtung Machern unterwegs. Etwa 500 Meter vor dem Ortseingang erfasste der graue Opel Meriva-A (Fahrer: 81) die Fahrradfahrerin (60), welche auf einem schwarzen Rad fuhr. Aufgrund des Zusammenpralls erlitt die Frau schwerste Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Der Opel-Fahrer wurde leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt. An Rad und Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 4.000 Euro. Gegen den 81-Jährigen wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Zu diesem Unfall sucht die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Verkehrsunfalldienst, dringend Zeugen, die Angaben zum genauen Unfallhergang sowie zum Verhalten beider am Unfall Beteiligten machen können. Diese wenden sich bitte an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Verkehrsunfalldienst, Schongauerstraße 13, Tel. (0341) 255-2851 (tagsüber) sonst 255-2910.

Raubüberfall

Ort: Leipzig (Zentrum), Goethestraße/Müllerpark, Zeit: 06.11.2019, gegen 18:30 Uhr

Gestern Abend waren zwei junge Männer (23, 26) im Müllerpark unterwegs und setzten dann ihren Weg in Richtung Schwanenteich fort. Dort wurde der 26-Jährige von Unbekannten von hinten angegriffen, zu Boden gebracht und seiner Geldbörse mit einer dreistelligen Summe sowie Ausweisen und seines Handys beraubt. Er wehrte sich, es kam zu einer Rangelei auf dem Boden. Es gelang ihm, sein Handy wieder zu erlangen. Als er wieder stand, sprang ihn plötzlich einer an. Danach flüchteten zwei Unbekannte in Richtung Georgiring. Nach seinen Angaben soll es sich bei einem der Männer um einen Tunesier handeln.

Polizeibeamte erhielten Kenntnis von der Raubstraftat und trafen wenig später am Tatort ein. Sowohl der Geschädigte als auch dessen Begleiter verhielten sich gegenüber den Beamten sehr unkooperativ, beleidigten zudem die Polizisten und schrien sie an. Außerdem wählte der 26-Jährige mehrfach den Notruf ohne ersichtlichen Grund. Die Gesetzeshüter bemerkten sofort, dass beide unter Alkoholeinfluss standen. Nur der 26-Jährige war zu einem freiwilligen Atemalkoholtest bereit: Vortest – 1,58 Promille. Gegen ihn wird wegen Beleidigung und Notrufmissbrauch ermittelt.

Aggressiver Tankstellenkunde – zweiter Akt

Ort: Leipzig (Miltitz), Straße am See, Zeit: 07.11.2019, gegen 04:15 Uhr

Ein 38-Jähriger betrat trotz eines bestehenden Hausverbots das Gelände einer Tankstelle. Anschließend trat er mehrfach gegen die gläserne Schiebetür im Eingangsbereich, wodurch an dieser ein Sachschaden in bisher unbekannter Höhe entstand. Der aggressive Mann hatte die Tankstelle bereits am Montag und Mittwoch heimgesucht, dabei gegen ein Hausverbot verstoßen und ähnlich gewütet. Dieses Mal wurde er erneut aufgrund des Verstoßes gegen einen bereits erteilten Platzverweis von vor Ort gekommenen Polizeibeamten in polizeiliches Gewahrsam genommen. Zudem wird gegen ihn wegen Hausfriedensbruch und Diebstahl ermittelt.

Steinwurf gegen polizeiliches Einsatzfahrzeug

Ort: Leipzig (Connewitz), Bornaische Straße/Stockartstraße, Zeit: 07.11.2019, gegen 01:15 Uhr

Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit wurden Einsatzbeamte der Bereitschaftspolizei durch einen Zeugen darauf hingewiesen, dass eine Warnbake quer auf der Straße liegen soll. Für die Beamten bestätigte sich der Sachverhalt. Außerdem stellten die Beamten an der Bake frische Brandspuren fest. Eine Personengruppierung von vier Personen hielt sich ebenfalls in der Nähe auf. Daraufhin entschlossen sich die Beamten, diese als Zeugen zu befragen. In diesem Moment tauchte plötzlich eine männliche Person auf und warf einen Pflasterstein gegen die Schiebetür des Einsatzfahrzeugs, sodass dieses beschädigt wurde.

Bei der Identitätsfeststellung kam es zu Widerstandshandlungen, sodass die Beamten gezwungen waren, dem Mann (38) Handfesseln anzulegen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,7 Promille. Auch ein Drogentest wurde durchgeführt. Hierbei reagierte der 38-Jährige positiv auf Methamphetamine. Zur Beweissicherung und zur Durchführung weiterer Maßnahmen wurde er vorläufig festgenommen und zu einer polizeilichen Dienststelle gebracht. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Wenn Herr Reuter vom BKA anruft

Ort: Leipzig (Wiederitzsch), Möckernscher Weg, Zeit: 06.11.2019, gegen 15:30 Uhr

Ort: Leipzig; OT Schönefeld-Ost, Zeit: 06.11.2019, gegen 15:00 Uhr

Ort: Leipzig (Möckern), Zeit: 06.11.2019, gegen 15:00 Uhr

Ort: Leipzig (Gohlis-Mitte), Zeit: 06.11.2019, gegen 15:15 Uhr

Ort: Leipzig (Sellerhausen-Stünz), Zeit: 06.11.2019, gegen 11:30 Uhr

Am Mittwochnachmittag meldete sich ein Herr Reuter bei einer 91-Jährigen in Wiederitzsch. Am Telefon behauptete er, Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) zu sein, zwei Täter gestellt zu haben, die die Daten der Anschlussinhaberin herausbekommen hätten. Auch Kontodaten wären dabei. Hier wäre Handlungsbedarf, da das Bankkonto nicht mehr sicher wäre. Der Angerufenen kam das komisch vor. Sie hinterfragte die Angaben des Anrufers, der dann das Gespräch beendete. Ein Anruf bei der Bank stellte sicher, dass alles mit dem Konto in Ordnung sei. Ein weiterer beim BKA selbst schaffte Gewissheit, dass es sich um einen betrügerischen Anruf handelte. Sie erstattete Anzeige.

In Schönefeld klingelte das Telefon bei einer 75-Jährigen. Der Anrufer, ein Herr Reuter, angeblicher BKA-Beamter, gab an, dass zwei Tatverdächtige gestellt wurden, welche eine Liste mit sieben Namen und Kontonummern bei sich führten. Ihre wäre auch dabei. Er sprach akzentfrei und deutlich. Als die Angerufene sagte, sie wolle sich über den Sachverhalt bei der Polizei vergewissern, beendete er das Gespräch.

In Möckern erhielt eine 81-Jährige einen Anruf von einem Manfred Reuter, angeblich vom Bundeskriminalamt. Da ihr Geld auf der Bank nicht sicher wäre, sollte sie es abholen und ihr Konto sperren. Im Laufe des Gesprächs wurde die Angerufene misstrauisch – der Anrufer legte auf.

Bei einer 83-Jährigen in Gohlis hatte der vermeintliche Herr Reuter keinen Erfolg. Schon nach der Vorstellung des Anrufers legte die Angerufene auf.

Ohne Namen, aber mit der gleichen Geschichte meldete sich ein angeblicher Polizeibeamter bei einer 70-Jährigen in Sellerhausen-Stünz. In der Nachbarstraße hätte es Einbrüche gegeben. Es wurde ganz viel Geld und Schmuck geklaut. Polizei wäre vor Ort. Zwei Tatverdächtige hätte man geschnappt und zwei weitere wären entkommen. Diese hätten in einem Koffer Pistolen. Als Räuberpistolen hatte die Angerufene das Ganze eingeordnet und das Gespräch beendet.

Fahrradfahrer umgefahren

Ort: Leipzig (Südvorstadt), Bernhard-Göring-Straße/Kurt-Eisner-Straße, Zeit: 06.11.2019, gegen 12:00 Uhr

Gestern Mittag gab es einen Crash an einer Kreuzung in der Südvorstadt. Der Fahrer (51) eines VW Caddy war auf der Bernhard-Göring-Straße in Richtung Kurt-Eisner-Straße unterwegs und erfasste dort einen Fahrradfahrer (23), der auf dem Radfahrstreifen der Kurt-Eisner-Straße, aus Richtung Karl-Liebknecht-Straße kommend, fuhr. Der Autofahrer missachtete die Vorfahrt des Radfahrers, beide stießen zusammen. Der 23-Jährige verletzte sich leicht, musste ambulant behandelt werden. An Rad und Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.200 Euro. Der 51-Jährige hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Bei „Rot“ gefahren, zwei Schwerverletzte

Ort: Leipzig, B 87, Einmündung BAB 14 aus Richtung Dresden, Zeit: 07.11.2019, gegen 05:00 Uhr

Heute Früh ereignete sich ein Unfall zwischen zwei Pkw, bei denen zwei Personen schwer verletzt wurden. Die Fahrerin (58) eines VW Golf befuhr die B 87 von Leipzig nach Taucha. An der Einmündung zur BAB 14 beachtete sie das Lichtzeichen „Rot“ nicht und stieß mit dem von rechts kommenden und bei „Grün“ fahrenden Ford C-MAX (Fahrer: 62) zusammen. Beide Autofahrer verletzten sich schwer und wurden stationär in Krankenhäusern aufgenommen. An den Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 30.000 Euro. Die 58-Jährige hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

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