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Einsatzgeschehen im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, 22. April

Von Polizeidirektion Leipzig

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    Die Polizeidirektion Leipzig bilanziert: Im Zeitraum der letzten 24 Stunden (21. April 2020, 06:00 Uhr bis 22. April 2020, 06:00 Uhr) sind insgesamt 20 Einsätze mit Corona-Bezug im Direktionsbereich erfasst worden. Davon waren zwei Einsätze im Landkreis Nordsachsen, vier Einsätze im Landkreis Leipzig und 14 Einsätze in der Stadt zu registrieren.

    Die Mehrzahl der Mitteilungen bezogen sich auf das Nichteinhalten von Abstandsregeln oder Treffen kleiner Personengruppen in Wohnungen, Innenhöfen oder öffentlichen Parkanlagen.  Zumeist genügte der Hinweis auf die bestehenden Regelungen in der Corona-Schutz-Verordnung.

    Nur in einem Ausnahmefall musste ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet werden. Somit ist erneut festzustellen, dass die Bürgerinnen und Bürger die Regelungen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung einhalten.

    Einige ausgewählte Sachverhalte

    Lernen mit Musik   

    Laut schallende Musik, die weit nach 22:00 Uhr aus einer Wohnung in der Leipziger Etkar-André-Straße drang, veranlasste einen Anwohner die Polizei zu rufen. Er mutmaße, dass es sich um Partylärm handelt und bat um Abhilfe. Die laute Musik führte die Polizisten geradewegs zur Wohnung einer jungen Frau (22), die gemeinsam mit einem Freund und für die Abiturprüfungen lernte. Nach einem kurzen Hinweis stellte sie auf leise Klänge um und widmete sich anschließend wieder ihren Studien.

    Wohnen am Campingplatz

    In anderer Sache war gestern die Polizei zum Campingplatz am Markkleeberger See gebeten worden, um folgenden Umstand zu prüfen: Am Sonntag hatte der Hinweisgeber auf dem Platz vereinzelt Personen gesehen und nunmehr vermutet, dass der Betreiber den Campingbetrieb wieder aufgenommen habe.

    Die Polizisten prüften und stellten währenddessen fest, dass der Campingplatz zum einen im Internet als geschlossen ausgewiesen war und zum anderen sowohl der Campingplatz selbst als auch die Sanitäreinrichtungen und die Gaststätte verschlossen waren. Eine Rücksprache mit dem Betreiber brachte schließlich Licht ins Dunkel. Der Hausmeister und der Koch wohnten aus dienstlichen Gründen auf dem Grundstück, um die Gaststätte in den nächsten Tagen wieder mit einem To-Go-Angebot eröffnen zu können.

    „Stufenhocker“

    Gestern Abend, gegen 20:00 Uhr meldete eine Anwohnerin, dass wiederholt ein Personengrüppchen auf den Stufen zum Hauseingang sitzen und alkoholischen Getränken zusprechen würde. Dabei hielten sie nicht den vorgeschriebenen Mindestabstand ein. Angesichts dessen fuhren Polizisten zu dem Haus „An der Kotsche“ in Leipzig-Grünau und wiesen die Beteiligten auf die Regelungen in der Corona-Schutz-Verordnung hin.

    Sie erklärten zudem, dass damit ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz vorläge und stellten deshalb die Identität aller Beteiligten fest. Anschließend ging ein jeder der angeheiterten Gesellschaft seines Weges.

    Dienstag, der 21. April 2020: Klassik airleben und Lange Nacht der Wissenschaften abgesagt + Update Brand in Leipzig West

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