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Polizeibericht 18. Juni: Enkeltrick, Einbrüche in Geschäfte, Ladendieb wehrte sich

Nachdem Unbekannte die Eingangstür zu einem Friseurgeschäft aufgehebelt hatten, durchsuchten sie in allen Räumen das Mobiliar+++Unbekannte entwendeten am gestrigen Tag einen ordnungsgemäß gesicherten roten Pkw Mazda 3 Compact+++Ein 18-jähriger Tatverdächtiger entwendete gestern Nachmittag Waren aus einem Supermarkt.

Enkeltrick

Ort: Bad Lausick, Dr. – Schützhold- Platz/Badstraße, Zeit: 16.06.2020, gegen 11:30 Uhr bis gegen 20:45 Uhr

Am Dienstag um die Mittagszeit klingelte bei einer 83-Jährigen das Telefon. Eine männliche Stimme sagte: „Oma, hier ist dein Enkel“. Die Geschädigte glaubte, ihren Enkel Florian erkannt zu haben, was der Anrufer bestätigte. Jener gaukelte ihr dann vor, einen Unfall gehabt zu haben, wofür er dringend eine fünfstellige Summe benötige.

Die ältere Dame schenkte ihm Glauben und ging zu einer Bank. In der Filiale hegte eine Angestellte Zweifel und sagte dies auch der Geldabholerin. Doch diese ließ sich nicht beirren, hob die Summe ab und ging wieder nach Hause. Dort wartete sie auf den Anruf ihres „Enkels“, welcher am späten Nachmittag anrief und einen Geldübergabetermin am Abend vereinbarte. Allerdings könne er nicht kommen, sondern er würde einen Bekannten aus der Werkstatt schicken.

Zur vereinbarten Zeit verließ die 83-Jährige ihre Wohnung und traf sich mit dem Abholer, einem „Herrn Weiß“, auf der Straße. Sie übergab jenem das Geld, ging wieder nach Hause. Dort wartete sie vergeblich auf einen Anruf von „Florian“, der ihr den Erhalt der Summe bestätigen wollte.

Tags darauf telefonierte sie mit ihrem Enkel und schnell stellte sich heraus, dass dieser weder angerufen, noch einen Unfall und Geld gefordert hatte. Nun wusste das Opfer, dass es betrogen wurde und verständigte die Polizei. Folgende Personenbeschreibung des Unbekannten liegt vor:

  • etwa 40 Jahre alt, etwa 1,80 m groß, schlank
  • dunkle Haare, dunklere Haut, Dreitagebart
  • südländisches Aussehen
  • war bekleidet mit langer Hose und kurzärmligem weißen Hemd mit blauem Muster
  • gepflegtes Äußeres.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalaußenstelle Grimma, Köhlerstraße 3, 04668 Grimma, Tel. (03437) 7089-0 oder bei der Kripo Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

In weiteren sieben Fällen riefen am gestrigen Tag unbekannte Frauen und Männer bei sechs Seniorinnen (66 bis 88) und einem Senior (82) in Delitzsch und Leipzig an und tischten ihnen ähnliche Geschichten von Unfällen, hohen Werkstattkosten, Autokäufen und Gewinnversprechen mit vorherigem Überweisen einer bestimmten Summe auf. Doch die Geschädigten schenkten den Anruferinnen und Anrufern keinen Glauben, legten auf und setzten die Polizei in Kenntnis.

In allen Fällen haben Kripobeamte die Ermittlungen wegen des Betrugs aufgenommen.

Ladendieb wehrte sich

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Stötteritzer Straße, Zeit: 17.06.2020, 17:35 Uhr

Ein 18-jähriger Tatverdächtiger (deutsch) entwendete gestern Nachmittag Waren aus einem Supermarkt. Als er das Geschäft verlassen wollte, wurde er durch das Personal angesprochen. Er ergriff die Flucht. Vor dem Markt versuchte ein Passant, den jungen Mann aufzuhalten, woraufhin ihn der Tatverdächtige schlug und mit dem Diebesgut davonrannte.

Der Tatverdächtige konnte im Rahmen der Polizeiermittlungen bekannt gemacht werden. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des räuberischen Diebstahls, Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

Fahrkartenautomat gesprengt

Ort: Schkeuditz, Bierweg, Zeit: 18.06.2020, gegen 04:00 Uhr

In Schkeuditz sprengten Unbekannte am frühen Donnerstagmorgen einen Fahrkartenautomaten am Haltepunkt Schkeuditz West. Vermutlich hatten sie Pyrotechnik zur Detonation gebracht. Der Automat wurde stark beschädigt. Einzelne Teile waren in einem Umkreis von fünf Metern verteilt. Die Geldkassette und die mit den Fahrkarten blieben verschlossen. Die Unbekannten konnten nichts erbeuten. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Pkw Mazda entwendet

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Bennigsenstraße, Zeit: 17.06.2020, gegen 13:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Unbekannte entwendeten am gestrigen Tag einen ordnungsgemäß gesicherten roten Pkw Mazda 3 Compact mit dem amtlichen Kennzeichen ZE RO 92. Es entstand ein Stehlschaden in niedriger fünfstelliger Höhe. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls.

Einbrüche in Geschäfte

Ort: Leipzig (Gohlis), Franz-Mehring-Straße, Zeit: 16.06.2020, gegen 18:00 Uhr bis 17.06.2020, gegen 08:45 Uhr

Nachdem Unbekannte die Eingangstür zu einem Friseurgeschäft aufgehebelt hatten, durchsuchten sie in allen Räumen das Mobiliar. Neben diversen Pflegeprodukten, mehreren Rasierapparaten und einer Tasche stahlen sie auch noch das Bargeld aus einer Geldkassette. Während die Höhe des Stehlschadens mit einer dreistelligen Summe im mittleren Bereich angegeben wurde, beträgt der Sachschaden ungefähr 1.500 Euro.

Danach drangen die Unbekannten noch in die daneben liegenden Geschäfts- und Behandlungsräume einer Fußpflege ein und entwendeten auch dort Bargeld. Der Stehlschaden beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Betrag. Anschließend wurde versucht, in einen nahe gelegenen Steinmetzbetrieb einzudringen. Dies gelang jedoch nicht. Allerdings hinterließen sie  Sachschaden an der Tür in Höhe von ungefähr 500 Euro.

Mitarbeiter der jeweiligen Geschäfte hatten die Polizei gerufen. Beamte der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Mittwoch, der 17. Juni 2020: Entsetzen im Stadtrat und Demo wegen „Fahrradgate“

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Für alle LeserPetitionen sind ein nicht unwichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Mit ihnen können Bürger abseits der üblichen politischen Entscheidungsprozesse ihre Anliegen artikulieren – und die demokratisch gewählten Gremien müssen sich damit beschäftigen. Aber so, wie sich das derzeit eingebürgert hat, wirkt das eher wie eine Klatsche für die Petenten und die Unterstützer. Bürgerbeteiligung ist das auch in Leipzig nicht wirklich. Der Grünen-Stadtverband kritisiert das Verfahren.
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Motiv an der Turnhalle der 20. Oberschule. Foto: Wir für Schönefeld e.V.

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Querparker in der Krochsiedlung. Foto: Alexander John

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Für alle LeserÄrger um die zugeparkten engen Straßen in der Krochsiedlung in Gohlis-Nord gab es schon länger. Denn dafür waren diese Straßen ursprünglich nicht gebaut. Im Gegenteil: Die Siedlung war sogar so gebaut, dass in den ruhigen Innenbereichen überhaupt keine Autos fahren sollten. Doch in den letzten Jahren zogen immer mehr Familien hin, die auf das Auto nicht verzichten wollen. Ergebnis: ein selbst für Rettungsfahrzeuge völlig verstopftes Stadtquartier.