Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht 20. September: Tödlicher Verkehrsunfall, Brandstiftung, Kind ausgeraubt

Samstagabend wurde durch drei Unbekannte ein Zigarettenautomat mittels pyrotechnischer Gegenstände gesprengt+++In den frühen Morgenstunden setzten Unbekannte ein Baumhaus auf unbekannte Art und Weise in Brand+++Die Polizeidirektion Leipzig hat gestern mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei einen Polizeieinsatz zur Absicherung eines Versammlungsgeschehens durchgeführt.

Kind ausgeraubt

Ort: Borsdorf (Panitzsch), Panitzscher Straße/ Otto-von Goericke-Straße, Zeit: 19.09.2020, gegen 18:05 Uhr

Zwei unbekannte Jugendliche fuhren zu zweit auf einem Fahrrad an dem ebenfalls Rad fahrenden Kind (12) vorbei. Plötzlich stieg einer der Jugendlichen ab, griff dem 12-Jährigen in den Lenker und forderte ihn auf, abzusteigen. Als das Kind dies verweigerte, schubste ihn der Unbekannte vom Rad und entwendete selbiges.

Im Anschluss flüchteten sie in Richtung Panitzsch. Der 12-Jährige wurde nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht abschließend beziffert werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Raubes. Die Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

Person 1:

– rotes T-Shirt,
– blonde mittellange Haare,
– Sommersprossen im Gesicht,
– circa 14-15 Jahre,
– circa 1,60m-1,65m groß

Person 2:

– schwarzes T-Shirt,
– circa 1,60m-1,65m groß,
– circa 14-15 Jahre,
– braune mittellange Haare.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Raub in Altlindenau

Ort: Leipzig (Altlindenau), Luppenstraße, Zeit: 19.09.2020, gegen 20:45 Uhr bis 21:25 Uhr

Gestern Abend wurde ein 19-Jähriger von zwei Unbekannten angegriffen. Da die Versuche einer Schlichtung scheiterten, gab einer seiner Freunde (21) aus einer legal mitgeführten Schreckschusswaffe einen Schuss in die Luft ab. Die beiden Unbekannten flüchteten daraufhin, kehrten jedoch wenig später mit weiteren Unterstützern zurück und attackierten den Schützen sowie einen weiteren Begleiter (21). Nach mehrfachen Schlägen und Tritten wurden dem Schützen die Schreckschusswaffe und sein Mobiltelefon entwendet.

Dem 21-jährigen Begleiter wurde ebenfalls das Mobiltelefon entwendet. Beide Männer erlitten leichte Verletzungen. Es entstand ein Stehlschaden im unteren vierstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen einer Körperverletzung, eines Diebstahls und des Verdachts eines Raubdelikts aufgenommen. Die unbekannten Männer können wie folgt beschrieben werden:

Person 1:

– südländischer Phänotyp (nordafrikanisch),
– circa 1,80m,
– kräftige Statur,
– dunkle dichte Augenbrauen,
– schwarze kurze Haare,
– helle kurze Jeans,
– rotes T-Shirt mit einer weißen Aufschrift vorne

Person 2:

– südländischer Phänotyp (nordafrikanisch),
– circa 16 Jahre alt,
– schwarze Adidas Trainingsjacke,
– circa 1,70m,
– dunkle Augenfarbe,
– schwarze Jogginghose

Person 3:

– korpulente Gestalt,
– rotes T-Shirt,
– circa 1,80m,
– südländischer Phänotyp (arabisch)

Person 4:

– schwarzer Trainingsanzug,
– Umhängetasche,
– südländischer Phänotyp (arabisch),
– circa 1,70m.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Mehrere Versammlungen im Stadtgebiet Leipzig

Ort: Stadtgebiet Leipzig, Zeit: 19.09.2020, gegen 15:00 Uhr bis 19:05 Uhr

Die Polizeidirektion Leipzig hat gestern mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei einen Polizeieinsatz zur Absicherung eines Versammlungsgeschehens durchgeführt.

Die Versammlungen und Infostände, die für den 19. September angezeigt und genehmigt wurden, sind ohne größere Vorkommnisse in der Zeit von 15:00 Uhr bis 19:05 Uhr zu Ende gegangen.

Am Connewitzer Kreuz begann gegen 14:30 Uhr die Versammlung „Leipzig nimmt Platz“ mit etwa 120 Teilnehmern. Nach dem Verlesen der Auflagen setzte sich der Aufzug um 15:07 Uhr in Bewegung und erreichte den Abschlussort (Markt) um 15:52 Uhr. Nachfolgend schlossen sich die 120 Teilnehmer der Kundgebung „Querfront? Nein danke“ am Marktplatz an, sodass eine Gesamteilnehmerzahl von 220 Personen zu verzeichnen war. Die Versammlung fand in dem Zeitraum von 15:30 Uhr bis 18:45 Uhr statt.

Bei den Informationspunkten „Querfront? Nein danke“ in der Zeit von 15:30 Uhr bis 17:35 Uhr im Barfußgässchen, im Salzgässchen und am Markt waren Teilnehmerzahlen im unteren zweistelligen Bereich zu verzeichnen.

An der Kundgebung „Versammlung für die Freiheit“, die ebenfalls auf dem Marktplatz stattfand, nahmen circa 300 Personen teil. Während des stationären Teils der Versammlung kam es, mit Ausnahme eines Diebstahls einer Reichsflagge (Tatverdächtiger: m, 31, deutsch), zu keinen weiteren Störungen. Nach der Auftaktveranstaltung bewegte sich der Aufzug gegen 17:49 Uhr durch das Stadtgebiet. Gegen 18:50 Uhr erreichte der Aufzug wieder seinen Ausgangspunkt und wurde gegen 19:05 Uhr beendet.

Die Versammlung des ADFC „Kinder aufs Rad“ am Augustusplatz begann um 15:00 Uhr mit einem Teilnehmerkreis von etwa 100 Personen. Der Aufzug setzte sich gegen 15:15 Uhr in Bewegung und endete um 16:00 Uhr am Ausgangsort.

Tödlicher Verkehrsunfall

Ort: Leipzig (Zentrum-Süd), Riemannstraße / Karl – Liebknecht – Straße, Zeit: 19.09.2020, 22:32 Uhr

Der Fahrer (56, slowakisch) eines VW Caddy befuhr die Riemannstraße in Richtung Floßplatz und beabsichtigte die Karl-Liebknecht-Straße zu queren. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einer Straßenbahn, die stadteinwärts auf der Karl-Liebknecht-Straße fuhr. Durch den Zusammenstoß wurde der Pkw gegen einen am Fahrbahnrand stehenden Baum geschleudert. Ein parkender Pkw Ford Transit, wurde durch umherfliegende Teile beschädigt.

Der 56-Jährige sowie zwei Insassen (m, 20 u. 33) wurden schwerverletzt und in Krankenhäuser gebracht. Ein weiterer Insasse (43) erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 36.400 Euro. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und fahrlässigen Tötung.

Motorradfahrer schwer verletzt

Ort: Markkleeberg, Koburger Straße, Zeit: 18.09.2020, gegen 16:30Uhr

Aufgrund eines Verkehrsstaus auf der Koburger Straße setzte der Fahrer (38, deutsch) eines Pkw Audi zum Wenden an. Beim Wendevorgang übersah der 38-Jährige den links am Stau vorbeifahrenden Fahrer (46) eines Motorrads Suzuki.

Der Zweiradfahrer konnte einen Unfall nicht mehr verhindern, wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von circa 12.000 Euro. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Brandstiftung an Baumhaus

Ort: Leipzig (Leutzsch), Hasenholzweg, Zeit: 20.09.2020, gegen 03:35 Uhr

In den frühen Morgenstunden setzten Unbekannte ein Baumhaus auf unbekannte Art und Weise in Brand. In der weiteren Folge kam es zu einem Brand von Buschwerk und angrenzenden Bäumen. Das Baumhaus brannte vollständig ab.

Der entstandene Sachschaden kann noch nicht abschließend beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen einer Brandstiftung aufgenommen.

BMW entwendet

Ort: Brandis, Lerchenweg, Zeit: 19.09.2020, gegen 03:50 Uhr

Am frühen Samstagmorgen wurde durch Unbekannte ein ordnungsgemäß abgestellter brauner Pkw BMW X3 mit dem amtlichen Kennzeichen L-W 5257 entwendet. Es entstand ein Stehlschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Beim Diebstahl erwischt

Ort: Leipzig (Zentrum-Süd), Wilhelm-Leuschner-Platz, Zeit: 20.09.2020, gegen 01:50 Uhr

Als Polizeibeamte die Straße Martin-Luther-Ring bestreiften bemerkten sie, wie drei Männer am Wilhelm-Leuschner-Platz über die Umzäunung des umschlossenen Street Food Festivals kletterten. Die Männer wollten sogleich in unterschiedliche Richtungen fliehen, konnten aber durch die Polizeibeamten gestellt werden.

Die drei Tatverdächtigen (m, 22, 22, 26, deutsch) hielten insgesamt elf Flaschen Spirituosen in ihren Händen, die sie zuvor von einem Verkaufsstand entwendet hatten. Es wurden Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Jugendlicher bei versuchtem Diebstahl gestellt

Ort: Leipzig (Stötteritz), Glafeystraße, Zeit: 19.09.2020, gegen 00:10 Uhr

Als der Halter (46) eines Kleinkraftrads bemerkte, dass sich zwei Jugendliche an seinem Fahrzeug zu schaffen machten, wollte er sie ergreifen. Einer der Tatverdächtigen stieg sogleich auf ein weiteres Kleinkraftrad und flüchtete vom Ort. Der andere Jugendliche (14, deutsch) konnte durch den 46-Jährigen festgehalten werden.

Bei der Überprüfung seines mitgeführten Helmes konnte festgestellt werden, dass dieser aus einem Diebstahl vom 18. September 2020 stammte. An dem Kleinkraftrad entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Der Tatverdächtige wurde an seine Erziehungsberechtigten übergeben.

Zigarettenautomat gesprengt

Ort: Colditz (Zschadraß), Collmener Straße, Zeit: 19.09.2020, gegen 20:50 Uhr

Samstagabend wurde durch drei Unbekannte ein Zigarettenautomat mittels pyrotechnischer Gegenstände gesprengt. Im Anschluss entwendeten sie eine unbekannte Anzahl an Zigarettenschachteln und flüchteten mit einem Pkw in Richtung Collmen. Der Sachschaden wurde mit circa 5.000 Euro beziffert.

Die Höhe des Stehlschadens befindet sich im mittleren dreistelligen Bereich. Es wurden Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Einbruch in Bahnhofsgebäude

Ort: Wurzen, Am Bahnhof, Zeit: 18.09.2020, gegen 21:00 Uhr bis 19.09.2020, gegen 07:45 Uhr

Von Freitagabend zu Samstag drangen Unbekannte durch Aufhebeln einer Tür in ein Bahnhofsgebäude ein und hebelten im Inneren des Gebäudes mehrere Zwischentüren auf. Die Unbekannten durchsuchten die Räume und entwendeten Briefmarken, eine Videokamera und Bargeld.

Der Sachschaden kann noch nicht abschließend beziffert werden. Der Stehlschaden befindet sich im niedrigen vierstelligen Bereich. Es wurden Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Livebericht: „Querdenker“ treffen auf „Leipzig nimmt Platz“ + Videos

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> TDJW-Spielclubauftakt II am 29. Oktober um 18.30 Uhr
Pressestatement zur heutigen Abstimmung über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)
Science Slam goes digital: US-Wahl trifft Wissenschaft!
TuS Lintfort vs. HC Leipzig – Vorbericht
Umbau des Wertstoffhofes in der Ludwig-Hupfeld-Straße: Schließung ab 12. November 2020
Holzungen am Dobrabach in Mühlbach – Ersatzpflanzungen für 2021 geplant
Biodiversität trotz Landwirtschaft? Biodiversität und Landwirtschaft!
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Gastkommentar von Christian Wolff: Vom Elend des Fundamentalismus
Christian Wolff (beim Brückenfest 2018). Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDie grausame Enthauptung des französischen Geschichtslehrers Samuel Paty auf offener Straße im Pariser Vorort Conflans-Saint-Honorine durch einen Islamisten und der tödliche Messerangriff eines syrischen Islamisten auf zwei Touristen in Dresden am 4. Oktober 2020 legt schonungslos offen: Jede Form von Fundamentalismus ist nicht nur menschenfeindlich, Fundamentalismus ist der Vorhof des Terrorismus.
Alle Jahre wieder: Leipzig ringt um seine Erinnerungskultur für Todesopfer rechter Gewalt
Gedenkstein für Kamal Kilade, der am 24. Oktober 2010 im Park gegenüber vom Hauptbahnhof von zwei Neonazis ermordet wurde. © Michael Freitag

© Michael Freitag

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, ab 23. Oktober im HandelIn diesen Tagen jährt sich der Mord an Kamal Kilade zum zehnten Mal. Neonazis erstachen den 19-jährigen Iraker in der Nacht zum 24. Oktober 2010 im Park vor dem Leipziger Hauptbahnhof. Polizei und Staatsanwaltschaft erkannten damals kein rassistisches Tatmotiv; erst das Gericht sprach von einem „Mord aus niederen Beweggründen“. Im Urteil steht: „Wir sehen als einzigen Grund für den tödlichen Messerstich, dass Marcus E. das Opfer nicht als Menschen gesehen hat, sondern als Ausländer, dessen Leben nichts wert war.“
Umweltminister Wolfram Günther zum Start der Deichöffnung am Leipziger Ratsholz
Umweltminister Wolfram Günther im Gespräch mit Axel Bobbe von der Landestalsperrenverwaltung Sachsen. Foto: SMEKUL – Tom Schulze

Foto: SMEKUL – Tom Schulze

Für alle LeserEs schien sogar die Sonne, als Sachsens Umweltminister Wolfram Günther am Donnerstag, 22. Oktober, im Leipziger Ratsholz zusammen mit Axel Bobbe von der Landestalsperrenverwaltung Sachsen den Bau eines Durchlasses im Hochwasserschutzdeich startete. Über diesen soll der ökologisch enorm bedeutsame Leipziger Auwald künftig bei Hochwassern geflutet werden, die statistisch gesehen einmal in 25 Jahren vorkommen.
30 Jahre deutsch-deutsche Parallelwelt: Höchste Zeit, die betonierten Vorurteile zu demontieren
Die neue Leipiger Zeitung Nr. 84: 30 Jahre ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„30 Jahre ...“ steht einfach auf der Titelseite. Und natürlich geht es um 30 Jahre deutsche Unzufriedenheit. Auch vor unsanierten Häusern. Denn mittlerweile wirkt es einfach nur noch seltsam, wenn 30 Jahre nach der Deutschen Einheit hunderte Häuser in Leipzig unsaniert sind und leerstehen. Kann es sein, dass die schöne neue Dingwelt, über die einige unserer Autor/-innen in der neuen „Leipziger Zeitung“ Nr. 84 schreiben, einige ganz erhebliche Baufehler hat?
Jetzt kann eine Petition für ein Rauchverbot an LVB-Haltestellen und S-Bahn-Stationen mitgezeichnet werden
LVB-Haltestelle Hauptbahnhof. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm September gab es ja im Stadtrat eine klare Unterstützung für den Antrag des Jugendparlaments, mehr Rauchverbote an sensiblen Orten in der Stadt anzuordnen. „Die gesundheitlichen Schäden des Rauchens sollten allgemein bekannt und verständlich sein“, hatte das Jugendparlament argumentiert. Aber es ist mit den Raucher/-innen genauso wie mit anderen seltsamen Erwachsenen: Sie verhalten sich systematisch unvernünftig. Auch an Haltestellen zwischen lauter Nichtraucher/-innen. Dagegen hat Torsten Saro eine Petition eingereicht, die jetzt mitgezeichnet werden kann.
Ein Richtungswechsel beim Pestizideinsatz in der deutschen Landwirtschaft ist noch nicht zu sehen
Bericht „Absatz an Pflanzenschutzmitteln in der Bundesrepublik Deutschland“. Cover: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Cover: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Für alle LeserEs ist ja nicht nur Südtirol, wo über den massenhaften Einsatz von Pflanzenschutzmitteln diskutiert wird und wo jetzt die Agrarlobby versucht, den Autor des Buches „Das Wunder von Mals“ wegen Rufmord ins Gefängnis zu bringen. Das Thema betrifft die komplette europäische Landwirtschaft, die von riesigen Monokulturen dominiert wird, die ohne den Einsatz von Pestiziden gar nicht mehr funktionieren würden. Da hätten wir schon gern erfahren, wie viele Tonnen Pflanzenschutzmittel zum Beispiel auch in Sachsen jedes Jahr ausgebracht werden.
Grüne kritisieren: Stadtverwaltung hängt bei Maßnahmen zur Klimaanpassung schon wieder hinterher
Aktuell erfreuen sich die Marienkäfer am warmen Oktober in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzig muss sich ändern. Dass war zwar schon vor 2018 klar, als der erste von drei aufeinanderfolgenden Hitze- und Dürresommern die Stadt heimsuchte. Aber die drei Sommer, in denen Wiesen und Bäume vertrockneten und auch die Schäden im Auwald nicht mehr zu übersehen waren, haben richtig Druck auf die Kombüse gebracht. 2019 beschloss der Stadtrat zwar nicht das 10-Punkte-Programm der Grünen gegen Hitze im Stadtgebiet. Aber die Verwaltung bot an, einen Maßnahmeplan vorzulegen. Im Sommer 2020 sollte die Bestandsaufnahme fertig sein.
Corona zwingt zur Online-Variante: DreamHack Leipzig kehrt 2021 zu ihren Ursprüngen zurück
Dreamhack Leipzig 2020. Foto: Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze

Foto: Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze

Für alle LeserVor über 25 Jahren beschloss eine Gruppe von Freunden, in einer Grundschule im schwedischen Malung eine LAN-Party zu feiern. Was sie damals nicht wussten: Mit dem Namen DreamHack, den sie dieser Zusammenkunft aus Gaming-Enthusiasten ein paar Jahre später gaben, legten sie den Grundstein für das weltweit führende Gaming-Festival. Inzwischen finden Events in verschiedenen Kontinenten statt.
Wenn Freiheit Wüsten baut: Was Leipziger Schottergärten mit den Fehlern der menschlichen Vernunft zu tun haben
Ein völlig zugeschotterter Vorgarten. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEs sieht derzeit ganz so aus, als wäre die Menschheit nur ein Zwischenergebnis, ein leider missglückter Versuch der Natur, Intelligenz zu erschaffen. Denn es gibt kaum ein Gebiet, auf dem der Mensch derzeit nicht beweist, dass er unfähig ist, aus seinem Wissen auch die richtigen Handlungen abzuleiten, egal, ob es die Klimaaufheizung ist, die Vernichtung der Arten, die Corona-Pandemie ... Selbst beim Thema Vorgärten versagen diese seltsam lernunfähigen Geschöpfe.
Donnerstag, der 22. Oktober 2020: Neue Corona-Schutzverordnung regelt den Ernstfall in Sachsen
Sozialministerin Petra Köpping (SPD). Foto: Pawel Sosnowski

Foto: Pawel Sosnowski

Für alle LeserSchon jetzt gibt es Maßnahmen, die Landkreise und kreisfreie Städte in Sachsen treffen, wenn sie zum „Risikogebiet“ werden oder sich auf dem Weg dahin befinden. Die neue Corona-Schutzverordnung, die ab Samstag gelten soll, hat diese Regeln aufgenommen und erweitert. Außerdem: In Leipzig trifft sich der Krisenstab wieder regelmäßig; bald soll es eine Allgemeinverfügung geben. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 22. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
SC DHfK Leipzig vs. Göppingen 22:25 – Ohne Tempotore kein Sieg
Göppingen hat dem SC DHfK beide Punkte abgerungen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserVor der reduzierten Zuschauerzahl von 999 Menschen haben am Donnerstagabend die Leipziger Handballmänner ihre erste Heimniederlage der Saison eingesteckt. Damit gibt es nun keine ungeschlagenen Teams mehr in der Handball-Bundesliga. Entscheidend war die erste Hälfte, in der die Göppinger zu leicht zu ihren Torerfolgen kamen. Das Spiel hätte sonst auch für die an sich heimstarken Männer von André Haber ausgehen können.
Morlok (FDP): Zum Kitaplatz durch die ganze Stadt hat nun ein Ende! Kitaplatztauschbörse ist gestartet

Foto: L-IZ.de

Die Fraktion Freibeuter im Leipziger Stadtrat begrüßt den von ihr initiierten Launch der Tauschbörse für Kitaplätze auf www.meinkitaplatz-leipzig.de, dem Elternportal für die Platzsuche in Kitas und Tagespflege der Stadt Leipzig. „An dem Elternportal für Kitaplätze kommen Eltern auf der Suche nach einem Betreuungsplatz in Leipzig nicht vorbei. Der ideale Treffpunkt für tauschwillige Eltern.“
„Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ – Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt
Michaeliskirche. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Noch bis zum 29. Oktober ist die Ausstellung „Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ – Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt – in der Michaeliskirche am Nordplatz täglich von 15 bis 18 Uhr zu sehen.
Von Panik zur Ruhe: Wird ein Vertrauensverlust zum Problem in der zweiten Infektionswelle?
Die oft bemühte weltweite Corona-Diktatur hier auf einem Schild eines mehrfachen Redners bei „Bewegung Leipzig“. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDie Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung im August 2020 in Berlin können als Alarmsignal für die zweite Infektionswelle gesehen werden. Als die Protestierenden dicht gedrängt ohne Rücksicht auf die Virusverbreitung an den Reichstag klopften, kündigten sie jedoch nicht nur einen Anstieg von Corona-Erkrankungen, sondern auch Frustration und Misstrauen an.
Leipzig als Wirtschaftsmotor, Gutverdienerstadt und Schuldenhauptstadt in Sachsen
Schuldenstand der Gemeinden in Sachsen. Karte: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Karte: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Für alle LeserMehrere Karten in der neuen Veröffentlichung des Statistischen Landesamtes „Sachsen in Karten“ zeigen die Stadt Leipzig so ganz nebenbei in ihrer Funktion als Metropole. Die sie nicht ganz ausfüllt, weshalb meist der Begriff Metropole für die kleine große Stadt an der Pleiße vermieden wird. Aber sie erfüllt dennoch wichtige zentrale Aufgaben, die mit den Finanzzuweisungen in Sachsen nicht wirklich abgebildet sind.