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Polizeibericht 7. September: Schwerer Verkehrsunfall, Brand eines Pkw, Ultraleichtflugzeug verunglückt

Am frühen Montagmorgen ereignete sich auf der Autobahn 9, Richtungsfahrbahn Berlin ein schwerer Verkehrsunfall+++Am Sonntagmittag kam es bei der Landung eines Ultraleichtflugzeuges im Ortsteil Brodau zu einem Unfall+++Auf bisher unbekannte Art und Weise geriet ein VW Polo in Brand und wurde durch das Feuer schließlich vollständig zerstört.

Schwerer Verkehrsunfall – Zeugenaufruf

Ort: Wiedemar, BAB 9, in Richtung München, Zeit: 06.09.2020, gegen 19:00 Uhr

Am 06.09.2020 ereignete sich gegen 19:00 Uhr auf der Autobahn 9 in Fahrtrichtung München nach der Anschlussstelle Wiedemar ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei kam ein Pkw Mazda nach rechts von der Fahrbahn ab und im Grünbereich neben der Autobahn zum Stehen. Die Fahrerin (24), die im dritten von drei Fahrstreifen unterwegs war, wurde leicht verletzt. Ihre beiden Insassen (w, 47; m, 44) erlitten schwere Verletzungen.

Ein Autofahrer (44) hatte angehalten und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe geleistet. Die drei Verletzten wurden mit einem Rettungswagen bzw. mit einem Rettungshubschrauber in eine Hallenser Klinik gebracht. Neben Polizeibeamten und Mitarbeitern des Rettungswesens waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Roitzsch zum Bergen der Verletzten im Einsatz.

Der Mazda wurde durch eine Abschleppfirma geborgen und zwecks Spurensicherung sichergestellt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 6.000 Euro.

Die 24-jährige Mazda-Fahrerin gab an, durch ein unbekanntes Fahrzeug von der Autobahn abgedrängt worden zu sein. Nähere Angaben dazu sowie zum Fahrzeug selbst konnte sie nicht machen. Der unbekannte Fahrer hatte seine Fahrt pflichtwidrig fortgesetzt, ohne sich um die Verletzten zu kümmern.

Während der Bergung des Pkw war die rechte Fahrspur bis ca. 21:30 Uhr voll gesperrt. Im Mazda befand sich ein Hund. Dieser wurde später in der Nähe der Unfallstelle aufgefunden und nach Rücksprache einer Bekannten der Autofahrerin übergeben.

Zu diesem Verkehrsunfall sucht die Polizei dringend Zeugen, die Angaben zum genauen Unfallhergang, zum Verhalten der Unfallbeteiligten sowie zum flüchtigen Fahrzeug und/oder dessen Fahrer geben können. Die Zeugen werden gebeten, sich beim Autobahnpolizeirevier Leipzig, Schongauerstraße 13, Telefon (0341) 255 – 2910 zu melden.

Zigarettenautomaten stark beschädigt

Fall 1

Ort: Leipzig (Liebertwolkwitz), Jahnstraße, Zeit: 05.09.2020 bis 06.09.2020, gegen 09:30 Uhr

Während ihrer Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte des Reviers Südost einen stark beschädigten Zigarettenautomaten fest. Wahrscheinlich in der Zeit vom Samstag zum Sonntag hatte ein Unbekannter versucht, diesen zu sprengen, um an Geld und Zigaretten zu gelangen.

Dabei wurde der Automat zwar stark beschädigt, hielt jedoch stand, so dass der unbekannte Täter weder die von ihm begehrten Zigarettenschachteln noch das Bargeld in seinen Besitz bringen konnte. Nach der Tat verschwand er und hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.

Fall 2

Ort: Leipzig (Liebertwolkwitz), Großpösnaer Straße, Zeit: 05.09.2020, gegen 01:30 Uhr bis 07.09.2020, gegen 07:30 Uhr

Am Montagmorgen verständigte ein Anwohner (59) die Polizei, da er einen beschädigten Zigarettenautomaten festgestellt hatte. Polizeibeamte trafen wenig später am Tatort ein. Vermutlich hatte der unbekannte Täter versucht, mit Pyrotechnik an Zigaretten und Geld zu gelangen. Trotz des hohen Sachschadens in Höhe von etwa 5.000 Euro am Automaten gab dieser seinen Inhalt nicht preis. Der unbekannte Täter verschwand ohne Diebesgut.

In beiden Fällen sicherten Kripobeamte Spuren und ermitteln wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Wohnungsbrand

Ort: Leipzig (Schönefeld-Ost), Schwantesstraße, Zeit: 07.09.2020, zwischen 01:55 Uhr und 03:00 Uhr

Durch einen Zeugen wurde bekannt, dass es in einer Mietwohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Knall und in der weiteren Folge schließlich zu einem Brand kam. Daraufhin mussten 14 Personen aus dem Haus evakuiert werden. Einsatzkräfte der Leipziger Feuerwehr löschten den Brand.

Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Alle anderen Mietparteien des Hauses durften nach der Beendigung der Löscharbeiten zurück in ihre Wohnung. Glücklicherweise gab es keine verletzten Personen. Die Höhe des Sachschadens kann bisher noch nicht beziffert werden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet.

Brand eines Pkw

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Dessauer Straße, Zeit: 06.09.2020, gegen 17:45 Uhr

Auf bisher unbekannte Art und Weise geriet ein VW Polo in Brand und wurde durch das Feuer schließlich vollständig zerstört. Infolge der Brandentwicklung wurden zudem mehrere Plastik-Absperrungen sowie ein Verkehrszeichen beschädigt. Es entstand erheblicher Sachschaden in derzeit noch unbekannter Höhe. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Anzeichen für einen politischen Hintergrund.

Zwei Verdächtige im Zusammenhang mit Betrugsmasche gestellt

Ort: Borna, Angerstraße, Zeit: 04.09.2020, gegen 08:25 Uhr

Die Polizeidirektion Leipzig berichtete in ihrer Pressemitteilung (Nr. 422) von mehreren Fällen, in welchen sich Betrüger am 03.09.2020 telefonisch als Polizeibeamte ausgaben oder falsche Gewinnversprechen machten. Bereits einen Tag später konnten zwei männliche Tatverdächtige (türkisch, 47 und 49 Jahre) gestellt werden.

Obwohl die Betrüger mit mehreren Komplizen ein regelrechtes Rollenspiel veranstalteten und ihr vermeintliches Opfer (85, deutsch) zur Verschwiegenheit verpflichteten, vertraute sich die 85-Jährige einer Bekannten an, welche wiederum die (richtige) Polizei verständigte. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme bei der Seniorin fiel den Beamten dann ein verdächtiges Fahrzeug mit den oben genannten männlichen Insassen auf.

Das Fahrzeug wurde in der Folge durchsucht und die beiden Tatverdächtigen auf einem Polizeirevier vernommen. Die Ermittlungen dauern an, zu einer Geldübergabe kam es an diesem Tag nicht.

Mit Gullydeckel Scheibe eingeworfen

Ort: Leipzig (Altlindenau), Merseburger Straße, Zeit: 05.09.2020, gegen 14:30 Uhr bis 06.09.2020, gegen 08:30 Uhr

Am Sonntagvormittag entdeckte eine Mitarbeiterin (58) einer Gärtnerei zunächst ein offenstehendes Tor. Gleich darauf stellte sie fest, dass eine Fensterscheibe mit einem Gullydeckel zerstört worden war. Sie rief sofort die Polizei.

Ein Unbekannter hatte sich so Zutritt zum Verkaufsraum verschafft und dann alles durchsucht. Er stahl aus einer Kasse Bargeld in Höhe einer mittleren zweistelligen Summe und flüchtete. Der Sachschaden konnte bisher noch nicht  beziffert werden. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

Ultraleichtflugzeug bei Landung verunglückt

Ort: Delitzsch (Brodau), Flugplatz Brodau, Zeit: 06.09.2020, gegen 12:30 Uhr

Am Sonntagmittag kam es bei der Landung eines Ultraleichtflugzeuges im Ortsteil Brodau zu einem Unfall. Nach bisherigen Erkenntnissen driftete das Fluggerät möglicherweise aufgrund einer Windböe kurz vor dem Aufsetzen ab. In der Folge brach das Fahrwerk beim Aufsetzen neben der Landebahn. Auf einem benachbarten Rübenfeld konnte das Flugzeug schließlich zum Stehen gebracht werden.

Die beiden deutschen Piloten, bestehend aus Fluglehrer (70) und Flugschüler (49), blieben bei dem Vorfall unverletzt. Zur Höhe des Schadens, der an dem Ultraleichtflugzeug und an dem Rübenfeld entstanden ist, ist bisher noch nichts bekannt.

Verkehrsunfall mit schwer verletztem Kind

Ort: Wermsdorf (Calbitz), Flurstraße/Bergstraße, Zeit: 06.09.2020, gegen 16:45 Uhr

Am Sonntagnachmittag fuhr ein Junge (8, deutsch) mit seinem Fahrrad auf der abschüssigen Flurstraße und bog dann nach rechts auf die Bergstraße ab. Dabei fuhr das Kind gegen einen in entgegengesetzter Richtung fahrenden VW UP! (Fahrerin: 38). Der Achtjährige stürzte und verletzte sich schwer. Er wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus gebracht. Am Rad und am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 850 Euro.

Ein Schwerverletzter bei Zusammenstoß auf Autobahn

Ort: BAB 9, Anschlussstelle Wiedemar in Richtung Berlin, Zeit: 07.09.2020, gegen 04:45 Uhr

Am frühen Montagmorgen ereignete sich auf der Autobahn 9, Richtungsfahrbahn Berlin ein schwerer Verkehrsunfall. Der Fahrer (53, deutsch) eines VW Caddy fuhr zwischen den Anschlussstellen Wiedemar und Schkeuditzer Kreuz auf den vor ihm fahrenden Sattelschlepper auf. Durch die Kollision geriet der Volkswagen ins Schleudern, überschlug sich und blieb im linken Fahrstreifen auf dem Dach liegen.

Ein ebenfalls im linken Fahrstreifen fahrender Opel konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem bereits totalbeschädigten Fahrzeug. Während der 53-jährige Unfallverursacher mit schweren Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt werden musste, blieben der Fahrer des Sattelschleppers (48, deutsch) und der Opelfahrer (51, tschechisch) unverletzt.

Der Gesamtschaden wird auf ca. 20.000 Euro beziffert. Die Autobahn 9 musste in Fahrtrichtung Berlin kurzzeitig voll gesperrt werden. Während der Bergungsmaßnahmen wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die genaue Unfallursache wird noch durch Beamte der Autobahnpolizei geprüft.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 82: Große Anspannung und Bewegte Bürger

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