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Polizeibericht 21. Januar: Zeugenaufruf, Brand einer Gartenlaube, Betrugsversuche per Telefon

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    Am Mittwochabend ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einen Funkstreifenwagen VW Passat und einem Kleinbus Mercedes-Benz Vito+++Unbekannte brachen in eine Gartenlaube ein und nutzten diese als Wohngelegenheit+++Am späten Vormittag rief ein Unbekannter bei der 72-Jährigen an, stellte sich als Polizist vor und teilte der Frau mit, dass ihr Sohn einen Unfall mit Fahrerflucht verursacht hätte.

    Funkstreifenwagen und Kleinbus stießen zusammen – Zeugenaufruf

    Ort: Leipzig (Mölkau), Sommerfelder/Zweinaundorfer Straße, Zeit: 20.01.2021, gegen 18:25 Uhr

    Am Mittwochabend ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einen Funkstreifenwagen VW Passat und einem Kleinbus Mercedes-Benz Vito. Der Fahrer des Polizeifahrzeuges fuhr mit eingeschaltetem blauen Blinklicht und Signalhorn auf der Sommerfelder Straße in südwestliche Richtung. Beim Queren der Zweinaundorfer Straße stieß er mit einem Kleinbus zusammen.

    Bei dem Unfall wurden der Fahrer (30, deutsch) sowie die Beifahrerin (34) des Funkstreifenwagens leicht und der Fahrer (51) des Kleinbusses schwer verletzt. Während die beiden Leichtverletzten in eine Klinik zur ambulanten Behandlung gebracht wurden, musste der Schwerverletzte stationär aufgenommen werden.

    An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 35.000 Euro. Gegen den 30-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

    Zu diesem Unfall sucht die Polizei dringend Zeugen. Wer kann Hinweise zum Fahrverhalten der Beteiligten sowie zur Schaltung der Lichtzeichenanlage geben? Zeugen wenden sich bitte an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst (0341) 255 – 2910.

    Betrugsversuche per Telefon in mehreren Fällen

    Es kam im Bereich der Polizeidirektion Leipzig zu mehreren Anrufen von bislang unbekannten Tatverdächtigen, die sich jeweils gegenüber älteren Menschen, im Alter zwischen 64 und 91 Jahren, als Arzt eines Krankenhauses, als Polizeibeamte oder Enkel ausgaben.

    In keinem der bekannt gewordenen Fälle kam es zu Geldübergaben. Die jeweils Angerufenen durchschauten die betrügerische Absicht jedoch und meldeten sich anschließend bei der Polizei. Die Kriminalpolizei hat in allen Fällen die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.

    Einige der bekannt gewordenen Fälle sind hier beispielhaft aufgeführt:

    Unbekannte Anrufer täuschen medizinische Notlage vor

    Ort: Leipzig (Eutritzsch), Wittenberger Straße, Zeit: 20.01.2021, zwischen 12:00 Uhr und 12:20 Uhr

    Ein unbekannter Mann rief auf dem Festnetztelefon einer älteren Frau (80) an, stellte sich als ein „Herr Dr. Weber“ vom Universitätsklinikum Leipzig vor und teilte mit, dass ihre Tochter auf der Intensivstation läge und ein Medikament für etwa 56.000 Euro benötige, was jedoch weder durch die Krankenkasse noch durch Tochter selbst bezahlt werden könne.

    Die 80-Jährige gab an, dies nicht bezahlen zu können, woraufhin der Anrufer entgegnete, dass die Tochter dann sterben müsse. Die 80-Jährige bat darum, mit ihrer Tochter zu sprechen, woraufhin eine weibliche Person mit Akzent über das Telefon jammerte und weinte.

    Dabei erkannte die Geschädigte sofort, dass es sich nicht um ihre Tochter handelte. Das Gespräch wurde, nachdem die männliche Person nochmals äußerte, dass die Tochter sterben müsse, beendet.

    Weitere Fälle mit derselben Masche ereigneten sich unter anderem in Leipzig (Connewitz), Leipzig (Schönefeld-Ost), Brandis, Schkeuditz und Markranstädt. Auch hier gaben sich unbekannte Anrufer als Ärzte aus und schilderten die gleiche Notlage. Auch in diesen Fällen kam es zu keinen Vermögensschäden

    Unbekannte Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus

    Ort: Leipzig (Schönefeld), Zeit: 20.01.2021, gegen 11:00 Uhr

    Am späten Vormittag rief ein Unbekannter bei der 72-Jährigen an, stellte sich als Polizist vor und teilte der Frau mit, dass ihr Sohn einen Unfall mit Fahrerflucht verursacht hätte. Dabei wäre ein neunjähriges Mädchen lebensgefährlich verletzt worden. Sie wurde aufgefordert, eine Kaution von 10.000 bis 30.000 Euro zu zahlen, damit ihr Sohn aus der U-Haft entlassen würde.

    Da die 72-Jährige angab, nicht über so viel Geld zu verfügen, wurde sie nach dem Besitz von Gold gefragt, was sie bejahte. Der Anrufer beendete daraufhin das Gespräch und teilte ihr mit, dass er sich nochmals melden würde. Das Opfer vertraute sich dann ihrem Sohn an, der ihr riet, sofort die Polizei in Kenntnis zu setzen.

    Auch bei dieser Betrugsvariante ereigneten sich zwei weitere Fälle. Beide erfolgten in Brandis. Hierbei wurden in einem Fall eine 91-Jährige und in einem zweiten Fall ein 63-Jähriger von falschen Polizeibeamten kontaktiert.

    In allen drei Fällen haben Beamte der Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Missbrauchs von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen in Tateinheit mit Betrug aufgenommen.

    Brand einer Gartenlaube

    Ort: Bad Düben, Schalmweg, Zeit: 20.01.2021, 15:40 Uhr

    Unbekannte brachen in eine Gartenlaube ein und nutzten diese als Wohngelegenheit. Aus bisher unbekannter Ursache kam es zu einem Feuer, bei dem die Laube komplett niederbrannte. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude konnte durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Düben und Tiefensee verhindert werden.

    Es entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Brandstiftung und Hausfriedensbruchs eingeleitet.

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