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Polizeibericht 15. April: Verkehrsunfall, Schockanrufe, Weltkriegsbombe

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    Am Mittwochvormittag stahl ein Unbekannter mindestens sechs Impfdosen gegen das Corona-Virus aus der Impfstation eines Pflegeheimes+++Gestern wurde bei Aufräumarbeiten in einem Waldstück durch Mitarbeiter eines Bauhofes der Gemeindeverwaltung Großpösna ein stark verrosteter metallischer Gegenstand entdeckt+++Der Fußgänger (67), der am Mittwochmorgen bei einem Unfall schwer verletzt wurde, ist noch am gleichen Tag in der Klinik verstorben.

    Diebstahl von zwei Anhängern aus Obstanbaubetrieb

    Ort: Mügeln (Ablaß), Zeit: 01.03.2021 bis 13.04.2021

    Unbekannte zerschnitten die Kette eines Metallzugangstores und verschafften sich somit Zutritt zum umzäunten Firmengelände eines Obstanbaubetriebs. Dort entwendeten die Unbekannten in der Folge zwei miteinander gekoppelte Traktorenanhänger (Spezialanfertigungen) mit den amtlichen Kennzeichen OZ-GA 300 und OZ-GA 400. Letztmalig wurden die Anhänger am 1. März 2021 genutzt und das Fehlen dieser am 13. April 2021 festgestellt.

    Der Stehlschaden liegt im hohen fünfstelligen Bereich, der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 100 Euro. Die Polizei hat Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

    Diebstahl von Impfserum

    Ort: Leipzig (Neulindenau), Zeit: 14.04.2021, zwischen 09:30 Uhr und 11:00 Uhr

    Am Mittwochvormittag stahl ein Unbekannter mindestens sechs Impfdosen gegen das Corona-Virus aus der Impfstation eines Pflegeheimes. Das Serum war während der Tatzeit kurze Zeit unbeaufsichtigt. Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor. Polizeibeamte des Reviers Südwest haben die Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen.

    Geld und Tabakwaren an Tankstelle erbeutet

    Ort: Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf), Rackwitzer Straße, Zeit: 14.04.2021, gegen 01:10 Uhr

    Ein vermummter Unbekannter begab sich an den Nachtschalter einer Tankstelle, drohte mit einem Handzeichen und sagte zu dem Mitarbeiter, dass es sich hierbei um einen Überfall handele. Der Unbekannte forderte Geld und Zigaretten. Der Mitarbeiter fühlte sich bedroht und händigte sowohl Geld als auch eine geringe Menge Tabakwaren aus.

    Polizeibeamte führten eine Tatortbereichsfahndung durch, konnten jedoch keine Person feststellen, auf die die Beschreibung passte. Der entstandene Stehlschaden liegt im mittleren dreistelligen Bereich. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

    Fund von alter Weltkriegsbombe

    Ort: Großpösna (Störmthal), Langer Weg, Zeit: 14.04.2021, gegen 14:30 Uhr bis gegen 19:00 Uhr

    Gestern wurde bei Aufräumarbeiten in einem Waldstück durch Mitarbeiter eines Bauhofes der Gemeindeverwaltung Großpösna ein stark verrosteter metallischer Gegenstand entdeckt. Dieser hatte eine Größe circa 50 x 12 Zentimetern. Es wurde umgehend die Polizei alarmiert.

    Die Beamten sperrten den betreffenden Bereich ab und leiteten den Kampfmittelbeseitigungsdienst ein. Von diesem wurde der Gegenstand als Phosphor-Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. Vor Ort machte sich eine Sprengung erforderlich. Diese wurde auf einem nahegelegenen Feld durchgeführt und verlief ohne Vorkommnisse.

    Die Polizei warnt und hat folgende Hinweise beim Fund von Munition und Sprengkörpern:

    – Fundmunition ist in jedem Fall gefährlich und das Risiko nicht abschätzbar

    – auch alte Munitionsteile verlieren ihre Sprengkraft nicht

    – Deformationen infolge eines Aufschlages, Verwitterungserscheinungen und die chemische Zersetzung der Zündmittel erhöhen die Empfindlichkeit zusätzlich

    – berühren Sie das das Kampfmittel nicht und verändern Sie die Lage nicht

    – verlassen Sie den Gefahrenbereich und warnen Sie andere Personen, die sich in der Nähe aufhalten

    – verständigen Sie unverzüglich die Polizei über den Notruf 110 (db)

    Pkw-Fahrer verursacht Verkehrsunfall unter Drogeneinfluss

    Ort: Leipzig (Kleinzschocher), Diezmannstraße, Zeit: 14.04.2021, gegen 13:20 Uhr

    Der Fahrer (44, deutsch) eines Peugeot Partner fuhr auf der Diezmannstraße in nördlicher Richtung. Im weiteren Verlauf fuhr er auf einen Audi A3 auf, dessen Fahrerin (30) nach rechts in ein Grundstück abbiegen wollte. Infolge des Zusammenstoßes fuhr der 44-Jährige gegen eine Grundstücksmauer, an der Sachschaden entstand.

    Ein mit dem Peugeot-Fahrer durchgeführter Drogentest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis und Amphetamine an. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet und diese in einem Krankenhaus durchgeführt. Der Führerschein wurde sichergestellt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

    Die Fahrerin des Audi sowie eine Insassin wurden leicht verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Gegen den 44-jährigen Peugeot-Fahrer wird wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen einer fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall ermittelt.

    Verkehrsunfall mit Personenschaden

    Ort: Mockrehna (Audenhain), Kreuzung B 87/K 8986, Zeit: 14.04.2021, 14:55 Uhr

    Am Mittwochnachmittag kam es an der Kreuzung der B 87 und der K 8986 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Nach derzeitigem Kenntnisstand beabsichtigte der 68-jährige Fahrer (deutsch) eines Mercedes-Benz die B 87 zu queren und beachtete dabei einen bevorrechtigten Pkw Hyundai (Fahrer: 60) nicht. Es kam zu einer Kollision zwischen beiden Fahrzeugen in deren Folge die Fahrzeugführer sowie die 65-jährige Insassin des Mercedes verletzt wurden.

    Alle Verletzten wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Die unfallbeteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht abschließend bekannt. Gegen den 68-jährigen wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall ermittelt.

    Fahrradfahrer leicht verletzt

    Ort: Leipzig (Zentrum), Martin-Luther-Ring/Peterssteinweg, Zeit: 14.04.2021, gegen 11:00 Uhr

    Ein Fahrradfahrer (38) war auf der Salomonstraße in Richtung Dresdner Straße unterwegs, als ihm ein Kleinbus entgegenkam. Vor diesem befand sich ein Fahrradfahrer. Der Fahrer des Kleinbusses überholte diesen trotz Gegenverkehrs und geriet dabei in den Bereich der Gegenfahrbahn. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der Radfahrer aus und fuhr gegen einen ordnungsgemäß abgestellten BMW.

    Der 38-Jährige verletzte sich leicht und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. An seinem Fahrrad sowie am BMW entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.050 Euro. Der Fahrer des Kleinbusses, bei welchem es sich um einen dunklen Mercedes-Benz Sprinter handeln soll, setzte seine Fahrt pflichtwidrig fort. Polizeibeamte des Reviers Zentrum ermitteln wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

    Verkehrsunfall zwischen Autofahrer und Fußgänger (Nachtrag zur Medieninformation 192/21)

    Ort: Leipzig (Leutzsch), Georg-Schwarz-Straße/Rückmarsdorfer Straße, Zeit: 14.04.2021, gegen 07:00 Uhr

    Der Fußgänger (67), der am Mittwochmorgen bei einem Unfall schwer verletzt wurde, ist noch am gleichen Tag in der Klinik verstorben.

    Ermittlungserfolg – Mülltonnenbrände in Wurzen

    Ort: Wurzen, Zeit: 26.02.021 bis 13.04.2021

    In den vergangenen Monaten kam es in Wurzen im Bereich eines Baumarktes zu mehreren Mülltonnenbränden. Unter anderem berichtete die Polizeidirektion Leipzig in den Medieninformationen Nr. 111/21 und Nr. 135/21 darüber. Durch intensive Ermittlungsarbeit der Polizei konnte nun ein Tatverdächtiger (32, deutsch) ermittelt werden, dem nach derzeitigem Stand ein Teil der Brände zugeordnet werden kann.

    Nachdem es am 13. April 2021 am gleichen Tatort brannte und sich Erkenntnisse ergaben, die auf die Täterschaft des 32-Jährigen hindeuteten, wurde er von Polizeibeamten an seiner Wohnanschrift aufgesucht. Bei der nachfolgenden Durchsuchung seiner Wohnung und seiner Person wurden Beweise gefunden, die nun ausgewertet werden.

    Der 32-Jährige muss sich wegen Sachbeschädigung verantworten. Die Ermittlungsbehörden prüfen derzeit, ob er auch für frühere Brände verantwortlich gemacht werden kann.

    Fahrkartenautomat gesprengt – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

    Ort: Neukieritzsch, Bahnhofstraße, Zeit: 14.04.2021, gegen 02:30 Uhr

    In der Nacht vom 13. April 2021 auf den 14. April 2021 beobachtete eine Zeugin, wie sich mehrere Personen an einem Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn zu schaffen machten. Sie informierte sofort die Polizei. Die Beamten stellten einen aufgesprengten Automaten fest. Zudem wurde aus dem Automaten Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich entwendet.

    Gemeinsam mit Kollegen der Bundespolizei wurden Spuren gesichert und eine Suche nach den Tatverdächtigen gestartet. Zu diesem Zweck kam auch ein Polizeihubschrauber der Bundespolizei zum Einsatz. Kurze Zeit später konnten zwei Tatverdächtige festgestellt werden, die mit einem Motorroller flüchtig waren. Der Fahrer (22, deutsch) wurde gestellt und vorläufig festgenommen. Der unbekannte Sozius konnte entfliehen. Der genutzte Motorroller wurde einen Tag zuvor im Bereich Borna entwendet. Die Staatsanwaltschaft Leipzig beantragte noch am 14. April 2021 beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Leipzig den Erlass eines Haftbefehls gegen den 22-Jährigen.

    Das Amtsgericht Leipzig erließ noch am selben Tag den Haftbefehl antragsgemäß wegen des dringenden Tatverdachts des Diebstahls in Tatmehrheit mit Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit Diebstahl und setzte den erlassenen Haftbefehl in Vollzug. Die Ermittlungen, auch zum bisher noch unbekannten Mittäter, dauern an.

    Betrügerische Anrufe: Enkeltrick – Schockanrufe und Gewinnspielversprechen in 16 Fällen

    Ort: Leipzig (Stötteritz), (Zentrum), (Grünau), (Mockau), (Wiederitzsch), (Gohlis). Großpösna, Schkeuditz, Eilenburg, Borsdorf, Grimma, Borna, Zeit: 14.04.2021

    Eine 86-jährige Geschädigte erhielt gestern Vormittag einen Anruf ihrer vermeintlichen Tochter aus dem Amtsgericht Leipzig. Diese gab an, in einem Verfahren dringend Geld für eine Kaution zu benötigen und deshalb eine Person zu ihr zu schicken, die das Geld abhole. Das Opfer übergab an ihrer Wohnanschrift einem Unbekannten eine mittlere vierstellige Summe. Erst danach rief sie ihre Tochter an, bemerkte den Betrug und verständigte die Polizei.

    In weiteren zehn Fällen erhielten Frauen und Männer im Alter zwischen 68 und 92 Jahren Anrufe unbekannter Personen, dass nach einem Unfall bzw. aufgrund einer schweren Covid-19-Erkrankung Bargeld für die Behandlung der Familienangehörigen benötigt wird.

    Für eine Geschädigte musste der Rettungsdienst angefordert werden: Nachdem ihr durch den Anrufer mitgeteilt wurde, dass ihre Tochter wegen einer schweren Erkrankung im Sterben liege, brach sie zusammen.

    In vier Fällen gaben sich die Anrufer ihren Opfern im Alter zwischen 80 und 93 Jahren als Enkel aus, die Geld für eine Eigentumswohnung oder eine Notlage forderten. In einem Fall wurde der Geschädigten (68) ein Gewinn versprochen, für dessen Abwicklung die Zahlung einer Gebühr erforderlich wäre. In keinem dieser Fälle kam es zu einer Geldübergabe. Beamte der Kriminalpolizei und Polizeibeamte der zuständigen Reviere haben die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.

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