Einbruch in Altenheim – Tatverdächtige gestellt

Ort: Leipzig (Lausen-Grünau), Zeit: 07.03.2024, gegen 03:45 Uhr

In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag riefen Mitarbeiter eines Leipziger Pflegeheims die Polizei, da mitten in der Nacht zwei Personen in das Altenheim einbrachen. Polizeibeamte verlegten unmittelbar zum Tatort und konnten die zwei Personen sehen, die nach dem Erblicken der Polizisten die Flucht ergriffen. Eine Frau (30, deutsch) konnte unmittelbar am Gebäude gestellt werden. Ein Mann (39, deutsch) konnte wenig später nach einer fußläufigen Flucht ebenfalls gestellt werden.

In ihren mitgeführten Rucksäcken fanden die Beamten diverse Einbruchswerkzeuge. Im Altenheim hatten die beiden Tatverdächtigen ein Fenster aufgehebelt und sich Zutritt zum Innenbereich verschafft. Sie durchwühlten die Räume und stahlen in der Folge einen Tresor mit einer unbekannten Menge Bargeld. Die beiden Tatverdächtigen wurden auf Weisung der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht.

Nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 39-Jährige, gegen den ein offener Haftbefehl bestand, in eine Justizvollzugsanstalt überführt. Bei einer angeordneten Durchsuchung der Wohnung der 30-Jährigen fanden die Beamten den gestohlenen Tresor sowie weiteres Diebesgut, das anderen Straftaten zugeordnet werden konnte. Die 30-Jährige wurde nach dem Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Sozialarbeiter angegriffen

Ort: Leipzig (Plagwitz), Erich-Zeigner-Allee, Zeit: 07.03.2024, gegen 15:40 Uhr

Am Donnerstagnachmittag kam gegen 15:00 Uhr eine Gruppe, bestehend aus sechs Kindern und Jugendlichen, in den offenen Freizeittreff in der Erich-Zeigner-Allee. Nachdem ein 15-Jähriger, der ebenfalls als Gast im Freizeittreff war, einem Sozialarbeiter (39) erzählte, dass ihm durch die Gruppe das Basecap gestohlen wurde, begab sich der 39-Jährige nach draußen. Dort traf er auf dem angrenzenden Parkplatz auf die Gruppe und verlange das Basecap zurück.

Zunächst händigten die Jugendlichen das gestohlene Basecap wieder aus. In der weiteren Folge sprühte einer der anwesenden Minderjährigen dem Sozialarbeiter mit einem Reizgas ins Gesicht. Anschließend entrissen sie ihm das zuvor wiedererlangte Basecap, beleidigten ihn und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung.

Der 39-Jährige wurde leicht verletzt, einer medizinischen Versorgung vor Ort bedurfte es nicht. Über die Minderjährigen ist bislang nur bekannt, dass es sich um sechs Jungen im Alter von etwa 12 bis 15 Jahren handelte, die schwarz gekleidet waren.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Raubdeliktes und Beleidigung aufgenommen.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zu den Tatverdächtigen und deren Fluchtweg geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Brand in Mehrfamilienhaus

Ort: Leipzig (Wahren), Linkelstraße, Zeit: 07.03.2024, 14:05 Uhr

Aus bisher unbekannter Ursache brach am Donnerstagnachmittag ein Feuer in einem Hobbyraum im Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses aus. Kameraden der Feuerwachen Nord und Süd sowie der Freiwilligen Feuerwehr Wiederitzsch kamen zum Einsatz und löschten den Brand. Durch die Hitzeeinwirkung wurde die Hauptstromleitung des Gebäudes sowie ein Kellerabteil und dessen Inhalt beschädigt.

Im Kellergang sowie dem Kellerzugangsbereich wurden die Wände durch Rußanhaftungen verschmutzt. Der entstandene Sachschaden wurde mit etwa 50.000 Euro beziffert. Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers.

Dachstuhlbrand

Ort: Leipzig (Leutzsch), Benediktusstraße, Zeit: 07.03.2024, gegen 20:20 Uhr

Aus bislang unklarer Ursache brach am Donnerstagabend im Dachgeschoss eines Rohbaus ein Feuer aus. Durch den Brand wurde das komplette Dachgeschoss des Hauses zerstört. Kameraden der Feuerwachen West und Mitte und der Freiwilligen Feuerwehr Böhlitz-Ehrenberg kamen zum Einsatz und löschten. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird einen Brandursachenermittler zum Einsatz bringen.

Brand in Gaststätte

Ort: Leipzig (Stötteritz), Sommerfelder Straße, Zeit: 07.03.2024, 23:10 Uhr

In der vergangenen Nacht brach in der Küche einer Gaststätte ein Feuer aus. Der Koch versuchte selbst, das entstandene Feuer zu löschen, was jedoch misslang. Kameraden der Feuerwache Süd löschten den Brand. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde mit etwa 5.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verfassungswidrige Graffiti

Ort: Groitzsch (Großpriesligk), Käferhainer Straße, Zeit: 07.03.2024, 07:00 Uhr (polizeibekannt)

Unbekannte sprühten mit schwarzer Farbe mehrere verfassungsfeindliche Symbole. Sie beschmierten die Fahrbahn der Käferhainer Straße mit einem Graffito im Ausmaß von 1,40 x 1,60 Meter. Zwei weitere verfassungswidrige Symbole schmierten sie an einen Baum und eine Mauer. Die Höhe des verursachten Sachschadens wurde mit etwa 100 Euro beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung aufgenommen.

Versuchter Einbruch in Firma

Ort: Leipzig (Grünau-Ost), Alte Salzstraße, Zeit: 06.03.2024, 17:45 Uhr bis 07.03.2024, 06:45 Uhr

Unbekannte brachen im angegebenen Zeitraum gewaltsam das Rolltor einer Firma auf und versuchten in der Folge die Zugangstür zu den Firmenräumen aufzuhebeln, was jedoch misslang. In der weiteren Folge hebelten die Unbekannten die Zugangstür eines angrenzenden Vereins auf, stahlen aber nach bisherigen Erkenntnissen nichts aus dem Verein. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 13.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls.

Skateboard mit Elektromotor

Ort: Leipzig (Plagwitz), Engertstraße, Zeit: 06.03.2024, gegen 11:10 Uhr

Am Mittwochvormittag fuhren Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion auf der Engertstraße in Leipzig. Auf dem Gehweg neben ihnen fuhr ein Skateboardfahrer, der ohne einen Fuß auf den Boden zu setzen seine Fahrt beschleunigte. Bei einer durchgeführten Verkehrskontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass sich unter dem Skateboard ein Elektromotor befand, der mit einer Fernbedienung angesteuert wurde.

Gegen den Fahrer des Skateboards (42, deutsch) wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet, da es sich bei dem Skateboard um ein Kraftfahrzeug handelt und für dieses eine Haftpflichtversicherung erforderlich gewesen wäre. Außerdem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt, da das Skateboard nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen werden kann.

70 Km/h mit dem E-Scooter

Ort: Leipzig (Möckern), Zeit: 06.03.2024, gegen 17:50 Uhr

Am Mittwochnachmittag fuhren Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion auf der Georg-Schumann-Straße in Leipzig. Im Gegenverkehr bemerkten die Beamten eine männliche Person auf einem Elektroroller, der auffällig schnell unterwegs war. Der Fahrer fuhr nach dem Erkennen der Polizeibeamten verbotswidrig in eine Einbahnstraße in nicht zulässiger Weise.

Die Polizisten folgten dem Elektroroller und konnten ihn schließlich in der Friedrich-Bosse-Straße anhalten und kontrollieren. Dabei stellten sie fest, dass der Roller bis zu 70 km/h schnell fahren kann. Zulässig für Elektrokleinstfahrzeuge sind max. 20 km/h. Am Elektroroller war ein Versicherungskennzeichen angebracht, welches nicht für den Roller ausgegeben wurde.

Den Fahrer (31, deutsch) des E-Scooters erwarten nun mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, da er führ dieses Kraftfahrzeug eine Fahrerlaubnis der Klasse A1 benötigt hätte, Urkundenfälschung sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, da er keine Haftpflichtversicherung für den Elektroroller vorweisen konnte.

Mit neun Tonnen Holz überladen

Ort: Eilenburg, Am Schanzberg, Zeit: 06.03.2024, gegen 15:10 Uhr

Am Mittwochnachmittag waren Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig in Eilenburg unterwegs. Sie kontrollierten in der Straße Am Schanzberg einen Sattelzug, der Holzstämme geladen hatte. Nachdem sie den Sattelzug wogen, bestätigte sich der Verdacht der Polizeibeamten – der Holztransport war mit fast neun Tonnen überladen.

Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 40 Tonnen wog die Fahrzeugkombination nach Abzug der Toleranz knapp 48800 Kilogramm. Vom Fahrer (41) wurde vor Ort ein Bußgeld in Höhe von 215 Euro erhoben. Außerdem muss der Geschäftsführer des Fuhrunternehmens nun damit rechnen, dass ihm der durch die Überladung erwartbare zusätzliche Gewinn durch die Bußgeldstelle Nordsachsen entzogen wird.

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