Räuberische Erpressung – Zeugen gesucht
Ort: Leipzig (Möckern), Hans-Beimler-Straße, Ecke Christoph-Probst-Straße, Zeit: 14.06.2026, gegen 23:15 Uhr
In der vergangenen Nacht kam es im Leipziger Nordosten zu einer räuberischen Erpressung, zu der nun Zeugen gesucht werden. Zwei junge Männer (20 und 18 Jahre alt) liefen die Hans-Beimler-Straße in Richtung Westen entlang. An der Ecke zur Christoph-Probst-Straße kamen zwei unbekannte Männer auf sie zu.
Sie zeigten ihnen einen pistolenähnlichen Gegenstand und forderten Geld. Dem kamen die beiden nach. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Es wurde niemand verletzt.
Die beiden Täter können wie folgt beschrieben werden:
Person 1:
- circa 1,85 Meter groß
- circa 18 bis 19 Jahre alt
- kurze schwarze lockige Haare
- Oberlippenbart
- Kleidung: schwarze Hose, schwarzer Pullover ohne Kapuze, schwarze Weste, weiße Turnschuhe
Person 2:
- circa 1,70 Meter groß
- circa 17 Jahre alt
- kein Bart
- Kleidung: schwarze Hose, schwarze Strickjacke mit gelbem Schriftzug auf dem vorderen Reißverschluss, Kapuze, schwarze Schuhe
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines Raubdelikts aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.
Verfolgungsfahrt endet im Krankenhaus
Ort: Leipzig (Großzschocher), Rippachtalstraße, Zeit: 14.06.2026, gegen 10:35 Uhr
Der 19-jährige Fahrer (deutsch) eines Peugeot-Motorrollers flüchtete vor einer Verkehrskontrolle, konnte jedoch später gestellt werden. Polizeibeamte des Reviers Leipzig-Südwest wollten den 19-jährigen Fahrer eines Motorrollers auf der Schönauer Straße einer Kontrolle unterziehen, als sie sich auf Streifenfahrt befanden. Der junge Mann entzog sich der Kontrolle und flüchtete in südliche Richtung. Dabei kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit dem Funkstreifenwagen.
Nach der Kollision flüchtete er weiter auf der Rippachtalstraße und stürzte dort alleinbeteiligt. Der junge Mann verletzte sich leicht und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der Schaden am Funkstreifenwagen beläuft sich auf 1.500 Euro, der am Roller auf circa 500 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen.
Brand in Connewitz
Ort: Leipzig (Connewitz), Wolfgang-Heinze-Straße, Zeit: 14.06.2026, gegen 14:25 Uhr
Im Leipziger Stadtteil Connewitz kam es am Sonntagmittag zu einem Brand des Daches einer Autowerkstatt. Kameraden der Feuerwache Leipzig-Süd konnten den Brand löschen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde nach bisherigen Erkenntnissen mit etwa 5.000 Euro beziffert. Verletzt wurde niemand.
Ein Kriminaltechniker war am Ort und sicherte Spuren. Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Branddelikts aufgenommen und prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers.
Motorradfahrer verletzt
Ort: Wiedemar (Zwochau), An der Babe, Zeit: 14.06.2026, gegen 11:45 Uhr
Am Sonntagmittag kam es auf der Staatsstraße 2 zu einem Verkehrsunfall, in dessen Folge ein Motorradfahrer (67) schwer verletzt wurde. Der 67-Jährige fuhr auf der Staatsstraße 2 aus Richtung Delitzsch kommend in Richtung Wiedemar. In Höhe Zwochau kam er aus bisher ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Kleinbus Peugeot Traveller (Fahrerin: 62, deutsch).
Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt und musste zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ließ sich noch nicht abschließend beziffern. Beamte des Polizeireviers Delitzsch waren am Ort und haben die Ermittlungen wegen des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.
Unfall mit zwei Schwerverletzten
Ort: Leisnig, S31 Höhe der Ortslage Neusornzig, Zeit: 14.06.2026, gegen 18:50 Uhr
Gestern Abend kam es auf der Staatsstraße 31 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem BMW (Fahrer: 28) und einem Mitsubishi (Fahrerin: 62), in dessen Folge zwei Personen schwer verletzt wurden. Der 28-Jährige (syrisch) fuhr auf der Staatsstraße 31 in nördliche Richtung und wollte in einer Kurve einen vor ihm fahrenden Lkw MAN überholen. Während des Überholens kam ihm in Höhe der Ortslage Neusornzig ein Mitsubishi Carisma entgegen. Der 28-Jährige konnte trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.
In Folge des Unfalls wurden sowohl die 62-Jährige als auch ihr Beifahrer (87) schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde mit etwa 31.000 Euro beziffert. Beamte des Verkehrsunfalldienstes haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.
Während der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass sich vor dem BMW ein weiterer Pkw (Farbe: silber/grau) befand, der den Lkw ebenfalls überholte und vor diesem wieder einscheren konnte. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Fahrzeug oder zu dem Verkehrsunfall geben können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden.
Weltkriegsmunition gefunden
Ort: Löbnitz (Sausedlitz), Straße der Freundschaft, Zeit: 14.06.2026, gegen 08:45 Uhr
Zwei Sondengänger haben am Sonntagvormittag auf dem Gelände eines ehemaligen Sportplatzes eine Handgranate aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Sie verständigten den Kampfmittelbeseitigungsdienst, welcher die Granate übernahm und einer fachgerechten Entsorgung zuführte.
Die Polizei warnt und hat folgende Hinweise beim Fund von Munition und Sprengkörpern:
- Fundmunition ist in jedem Fall gefährlich und das Risiko nicht abschätzbar
- auch alte Munitionsteile verlieren ihre Sprengkraft nicht
- Deformationen infolge eines Aufschlages, Verwitterungserscheinungen und die chemische Zersetzung der Zündmittel erhöhen die Empfindlichkeit zusätzlich
- berühren Sie das Kampfmittel nicht und verändern Sie die Lage nicht
- verlassen Sie den Gefahrenbereich und warnen Sie andere Personen, die sich in der Nähe aufhalten
- verständigen Sie unverzüglich die Polizei über den Notruf 110
Weitere Informationen unter: https://www.polizei.sachsen.de/de/6946.htm
Fahrkartenautomat gesprengt
Ort: Leipzig (Seehausen) , Haltestelle Messegelände, Zeit: 15.06.2026, polizeiliche Feststellung 04.30 Uhr
In der Nacht auf Montag sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten der LVB an der Haltestelle „Messegelände“ und verursachten einen Schaden von schätzungsweise 80.000 Euro. In der vergangenen Nacht kam es zu einer Detonation, die durch einen pyrotechnischen Gegenstand ausgelöst wurde. Dadurch wurde der Fahrkartenautomat vollständig zerstört und Teile davon auf das angrenzende Gleis geschleudert.
Durch die Sprengung kam es zu Beeinträchtigungen des Straßenbahnverkehrs. Das zuständige Fachkommissariat der Leipziger Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren und hat die Ermittlungen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.






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