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Leipziger Linke beteiligt sich an sachsenweiter Aktionswoche

Unterschriftensammlungen zum längeren gemeinsamen Lernen vom 11. bis 15. Februar

In der Woche vor den Winterferien ruft das Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“ zur Aktionswoche auf. Dabei werden an verschiedenen Orten Unterschriften für den Volksantrag für eine Gemeinschaftsschule in Sachsen gesammelt. Auch die GenossInnen und Abgeordneten der Leipziger Linken beteiligen sich daran und werden in der Aktionswoche auf der Straße präsent sein.

Termine und Sammelorte der Linken in Leipzig:

Montag, 11. Februar 2019, 15:00 Uhr, Markt, Durchgang Altes Rathaus
Dienstag, 12. Februar 2019, 10:00 Uhr, Uni Leipzig, vor der Mensa im Innenhof
Dienstag, 12. Februar 2019, 11:00 Uhr, Richard-Wagner-Platz
Mittwoch, 13. Februar 2019, 7:15 Uhr, GS Clara Schumann, Inselstraße 18
Mittwoch, 13. Februar 2019, 10:00 Uhr, Lindenauer Markt
Donnerstag, 14. Februar 2019 und Freitag, 15. Februar 2019 ab 14:00 Uhr, Treff Wahlkreis- Kulturbüro.

Während der Öffnungszeiten kann ebenfalls in allen Linken-Wahlkreisbüros in Leipzig für den Volksantrag unterschrieben werden. Anschriften:

– INTERIM, Demmeringstraße 32;
– linXXnet, Brandstraße 15;
– Nordstern, Georg-Schumann-Straße 171-175;
– Wahlkreisbüro Grünau, Stuttgarter Allee 16;
– Wahlkreis- Kulturbüro, Mariannenstraße 101;
und in der Linken Geschäftsstelle im Liebknecht-Haus, Braustraße 15.

Der Pressesprecher der Leipziger Linken, Kay Kamieth, sagt dazu: „Kurz vor den Winterferien soll die öffentliche Präsenz des Volksantrages für eine Gemeinschaftsschule weiter gesteigert werden. Die Linke unterstützt diese Initiative, einen ersten Schritt auf dem Weg zu einem längeren gemeinsamen Lernen zu unternehmen. Dies fordern unsere Partei und unsere Abgeordneten in Sachsen seit Jahren. Wir wollen, dass Schulen in Form des Optionsmodells künftig selbst darüber entscheiden dürfen, ob sie eine Gemeinschaftsschule werden.

Dabei wird kein Systemsturz angestrebt, vielmehr soll die Gemeinschaftsschule als weitere gleichberechtigte Schulart möglich sein, auf welcher die frühe Trennung entfällt. Dies reduziert Stress für die Eltern und die Schülerinnen und Schüler und minimiert die bereits im frühen Schulalter aufgebauten Versagensängste. Die Gemeinschaftsschule setzt auf kooperative Lernformen. Dabei können Kinder mit unterschiedlichen Leistungsniveaus miteinander und voneinander lernen und individuell gefördert werden. Am Freitag, dem 15. Februar, werden die Bildungsempfehlungen in Klasse 4 ausgegeben und der weitere Bildungsweg der Kinder damit vorherbestimmt. Das ist sicherlich ein idealer Zeitpunkt, um zum Längeren gemeinsamen Lernen ins Gespräch zu kommen. “

Hintergrund:

Im Herbst letzten Jahres startete das Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen – Länger gemeinsam Lernen“ seine Unterschriftensammlung zum Volksantrag. Diese Bündnis wird von der Linken unterstützt. Ziel des Gesetzentwurfes, der in voller Länge hier eingesehen werden kann, ist eine Änderung des Schulgesetzes sowie des Gesetzes über die Schulen in freier Trägerschaft. Die Gemeinschaftsschule soll als zusätzliche Schulart in Sachsen ermöglicht werden. Für einen erfolgreichen Volksantrag werden 40.000 Unterschriften benötigt. Bisher sind davon knapp 26.000 Unterschriften gesammelt.

MelderLängeres gemeinsames LernenUnterschriftensammlung
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