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Protest der Eltern der Nachbarschaftsschule (NaSch) gegen die Personalpolitik der Sächsischen Bildungsagentur (SBAL)

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    Wie zu Beginn des letzten Schuljahres ist wieder eine Klassenleiterin der NaSch gegen ihren Willen Vollzeit an eine andere Schule abgeordnet worden. Wieder betrifft es eine besonders engagierte Lehrerin, die durch ihre Erfahrungen in den spezifischen Unterrichtsformen der NaSch unverzichtbar ist. Sie hatte nicht einmal die Gelegenheit, sich von "ihren" Kindern zu verabschieden, klagt Heike Thurm, eine Mutter aus der betroffenen Klasse.

    „Die Personalpolitik der Sächsischen Bildungsagentur zerstört so Stück um Stück das Erfolgsmodell der Nachbarschaftsschule“ meint Rainer Müller (48), vierfacher NaSch-Vater. In einer Stadt mit über 13 Prozent Schulabsolventen ohne Abschluss, verlässt höchstens ein Schüler aus zwei Abschlussklassen die NaSch ohne Abschluss. Im letzten Jahr erreichten alle Schüler der 10. Klasse den Realschulabschluss und über die Hälfte von ihnen strebt an weiterführenden Schulen das Abitur an. Von den Hauptschülern erlernen zwei einen Beruf; die anderen erreichten einen qualifizierenden Hauptschulabschluss und bleiben an der NaSch. „Auf diese Leistung unserer Schule sind wir Eltern stolz“ sagt Per Kropp (49), Elternratsvorsitzender der Nachbarschaftsschule.

    Wir Eltern der Nachbarschaftsschule wollen:

    – dass unsere Kinder ihre Klassenleiter nicht plötzlich und unvorhersehbar verlieren.
    – dass unser Kinder auf ein Leben in Freiheit vorbereitet werden von Lehrern, die selbst frei sind und nicht Verschiebeposten im Rechenwerk der Sächsischen Bildungsagentur.
    – keine nur zeitweise abgeordnete, sondern eine „eigene“ Musiklehrerin.
    – die personelle Kontinuität, die die Schule braucht, um ihr modernes reformpädagogisches Konzept umzusetzen und zu entwickeln.
    – eine Schulleitung, die ihre Lehrer vor plötzlichen Vollabordnungen schützen kann („Der Schulleiter … wird bei Personalentscheidungen für die Schule beteiligt.“ Schulgesetz für den Freistaat Sachsen §42 Abs. 2)

    Darum berät der Elternrat, wie wir Eltern angemessen auf die Personalpolitik der SBA reagieren können.

    Eine Reaktion ist die Kundgebung von Eltern und Schülern am Mittwoch, den 02.09.2015, zwischen 7:20 und 7:40 Uhr in der Gemeindeamtsstraße 8-10 vor dem Schulgebäude in Leipzig-Lindenau.

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