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Markkleeberg vor Verleihung des Titels als Fairtrade-Stadt

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    Die Bewerbung der Stadt Markkleeberg um den Titel Fairtrade-Town ist erfolgreich durch das Prüfgremium der Organisation TransFair e.V. gekommen. Demzufolge darf sich die Stadt Markkleeberg künftig Fairtrade-Stadt nennen. Am morgigen Mittwoch, dem 16. September 2015, findet die dazugehörige Verleihungsfeier im Großen Lindensaal des Markkleeberger Rathauses statt. Beginn ist 17:00 Uhr.

    Mit Beschluss des Stadtrates am 21. Dezember 2011, sich um den Titel als Fairtrade-Town zu bewerben, hat sich die Steuerungsgruppe bemüht die fünf Kriterien, die den Titel bedingen, zu erfüllen. Als Unterstützer können einige regionalen Gastronomie-Betriebe und Einzelhändler genannt werden. Weiterhin führen die evangelische und die katholische Kirchgemeinde faire Produkte und Bildungsveranstaltungen durch. Die Ökoschule unterstützt den fairen Handel mit Bildungsveranstaltungen für alle Altersklassen.

    Auch von kommunaler Seite befürwortet Oberbürgermeister Karsten Schütze die Aktion. „In meinem Büro gibt es ausschließlich fair gehandelten Kaffee – für meine Gäste und für mich“, sagt er. Zu guter Letzt konnte die Steuerungsgruppe die Oberschule Markkleeberg für eine Beteiligung an den Kriterien gewinnen. So wurde im Religionsunterricht das Thema Globalisierung und Kinderarbeit in Indien behandelt, sowie in der Koch AG mit fairen Produkten gekocht.

    Nach Angaben von Diana Bergmann, Sprecherin der Steuerungsgruppe, ist die Arbeit des Gremiums mit der Verleihung nicht abgeschlossen. Dem Thema widmet man sich momentan mit einer „Fairen Woche“. Diese findet vom 14. bis 25. September 2015 statt. Höhepunkt ist die Verleihung des Titels. Weitere Aktionen, unter anderem mit dem Jugendclub P12 und dem Frauenbegegnungszentrum sind geplant. Nicht zu vergessen: Es gilt stetige Selbstkontrolle. Alle zwei Jahre wird die Verleihung des Titels auf den Prüfstand gestellt.

    Oberbürgermeister Karsten Schütze: „Mit diesem Titel leistet die Stadt Markkleeberg auf kommunaler Ebene ihren Beitrag zur Erfüllung sozialer, ökologischer und menschenrechtlich verbindlicher Standards in den sogenannten Entwicklungsländern.“ Weiterhin folgt die Stadt den wirtschaftlichen Entwicklungen der Verbraucher hin zu bewusstem Einkauf von Fairtrade-zertifizierten Produkten, die mittlerweile ein enormes Wachstum seit Bestehen des Siegels verzeichnen

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