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Nächstes Kunstkonzil #12 am 4. Oktober in Neustadt-Neuschönefeld

Das Kunstkonzil #12 begibt sich am 4. Oktober in den derzeit aufregendsten Stadtteil Leipzigs - nach Neustadt-Neuschönefeld. Rund um die Eisenbahnstraße entstand in den letzten Jahren ein Schmelztiegel aus studentischer und multikultureller Szene. Anlaufpunkt für Anwohner aller Coleur ist das Pöge-Haus am Neustädter Markt. In den Ausstellungsräumen des Hauses präsentiert Kunstkonzil Arbeiten der frisch diplomierten Künstlerin Marlet Heckhoff und des Leipziger Kunstfreunden bereits vertrauten Hendrik Voerkel.

Im Focus beider steht die von Menschen geschaffene Umwelt – urbane Landschaften, Häuserzeilen, Straßen, Brücken in Vorkels Gemälden; Industriegebäude, Baustellen, Bohrinseln in denen Heckhoffs. Die Künstlerin eröffnet einen technokratischen Blick auf die Welt, dessen graphische Strenge durch die Mittel der Malerei aufgelockert und dessen Detailreichtum durch weiche, malerische Formen teilweise überdeckt wird. So entstehen scheinbar düstere Zukunftsvisionen in einer Art Science-Fiction- oder Computerspiel-Ästhetik. Hendrik Voerkels Ölbilder sind Raumerscheinungen der globalisierten Großstadt mit modernen, funktionellen Gebäuden. Doch bleibt seine Welt seltsam einsam; vertraut und doch irgendwie fremd, fast schon unheimlich.

Er lässt die Stadtbilder in der Balance zwischen real erscheinender Raumsituation und einer Art Spielzeug-Künstlichkeit. Die Abwesenheit des Erbauers in den Arbeiten beider Künstler befeuert in Zeiten grassierender Gentrifizierung die längst notwendige Auseinandersetzung um die Sinnfrage städtebaulichen Fortschritts am Menschen vorbei.

Kunstkonzil widmet sich einmal im Monat an wechselnden Orten und für die Dauer von nur 4 Stunden der Betrachtung von Kunst, dem Gespräch über Kunst und der Kontaktaufnahme zwischen Künstler und Käufer in der Überzeugung, dass auf diese Weise mehr als nur ein Kunstgegenstand verhandelt wird – es wechselt eine Idee und die dazu gehörige Geschichte den Besitzer. Mit dem Kunstkonzil kids wird wieder für Kinderbetreuung gesorgt.

Kunstkonzil #12 am 4. Oktober 2015 im Pögehaus von 14:00 bis 18:00 Uhr Pöge-Haus, Hedwigstr. 20, 04315 Leipzig

Hinweis: Kunstkonzil #013 findet am 1. November 2015 auf dem Gelände Monopol, Haferkornstr. 15, 04129 Leipzig statt.

MelderEisenbahnstraße
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Lesung: Märchenmorde, die Wahrheit wie es wirklich war
Buchcover, Buchhandlung Schkeuditz

Buchhandlung Schkeuditz

Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute. So enden fast alle Märchen. Über Hunderte von Jahren hinweg wurden aus realen Begebenheiten kindgerechte Erzählungen. Dass Märchen blutrünstig sein können, ist bekannt. Aber wussten Sie, dass Schneewittchen in Wahrheit eine Psychopathin war und Rotkäppchen anschaffen ging? Märchen und Wahrheit – passt das zusammen? Dieser Frage sind Krimiautorinnen und -autoren nachgegangen und haben die (tödliche) Wahrheit herausgefunden.
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Foto: MdbK

Für alle LeserAn ihm reiben sich die Kritiker. Zu Leonardos 500. Todestag sind ja nicht nur Bücher erschienen, die sein Werk und seine für die Zeit ungewöhnliche Begabung würdigen. Es gibt auch die anderen Schriften, die den Begabten aus dem kleinen Nest Vinci gern wieder zu einem ganz normalen kleinen Talent herabgeschrieben hätten. Aber schon der Blick in die Kunstgeschichte zeigt: Der Versuch ist chancenlos. Selbst in Leipziger Beständen finden sich Leonardos Spuren.
LEAG verwendet schon mal das Wort Bereitschaft für ihren Kraftwerksblock in Lippendorf
Da ist mehr drin als nur CO2. Das Kohle-Kraftwerk Lippendorf, bislang Fernwärmeversorger für die Stadt Leipzig. Foto: Luca Kunze

Foto: Luca Kunze

Für alle LeserDass OBM Burkhard Jung sich am 5. Juli so vorsichtig ausdrückte, als es um mögliche Verträge mit der LEAG über das Jahr 2022 hinaus ging, hat auch damit zu tun, dass er nicht weiß, wie die LEAG, die den Block in Lippendorf betreibt, aus dem Leipzig seine Fernwärme bezieht, sich vereinbaren wird. Es ist auch die irrlichternde sächsische Kohlepolitik, die ihm hier Unsicherheiten beschert.
Feurige Hommage an den karibischen Sommer: Habana Tradicional zu Gast in der Dresdner Saloppe
Habana Tradicional © H. Schluttig

© H. Schluttig

Im Rhythmus der Congas, Timbales und Bongos kommt bei vielen Zuhörern unweigerlich ein beschwingtes Urlaubsgefühl auf. Tief bewegt vom Feuer kubanischer Musik sorgen die Percussion-Stars aus „Classic meets Cuba“, Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis, gemeinsam mit der Sängerin Yaremi de las Mercedes Kordos unter dem Namen „Habana Tradicional“ für einen unvergesslichen Sommerabend. Am Samstag, 27. Juli, sind die Musiker um 19.30 Uhr live in der Saloppe (Brockhausstraße 1 in 01099 Dresden) zu erleben.