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Donnerstag, 21. Januar 2021
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Ausstellungseröffnung zu Revolution und Wandel im Leipziger Osten

Von Pöge-Haus e.V.

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    Am Mittwoch, den 14.Oktober, findet im Pöge-Haus die Eröffnung der Ausstellung "Revolution und Wandel im Leipziger Osten" statt. Die Ausstellung thematisiert den Leipziger Osten als einen Entstehungsort der Friedlichen Revolution. Die Ausstellung wird mit einer szenischen Lesung des Ost-Passage-Theaters eröffnet, in der die politischen Texte des Umbruchs von 1989/90 zwischen Utopie und Enttäuschung vorgeführt werden.

    Begleitet wird die bis zum 20.11. laufende Ausstellung von einem umfangreichen Programm. Mit mehreren Lesungen und einer Dokumentarfilmreihe richtet der Pöge-Haus e.V. künstlerische Perspektiven auf den Umbruch und den Wandel der ostdeutschen Gesellschaft. In den literarischen Texten ebenso wie in den filmischen Dokumenten sollen die vielfältigen irklichkeitserfahrungen dieser Umbruchzeit deutlich werden. Dabei sollen Leipziger und ostdeutsche Perspektiven vorgestellt werden. In einem Audio-Walk der Künstlerin Diana Wesser werden die Orte von Opposition, Widerstand und Umbruch im Leipziger Osten hörbar und begehbar gemacht.

    „Wir wollen zeigen, wie sich in den 1980er Jahren mit dem Verfall des Viertels unerwartete Freiräume für Widerstand und Opposition öffneten“ so der Projektleiter Tobias Peter. „Damit wollen wir die gängige, eher auf Nikolaikirche und Ring orientierte Erinnerungskultur vom Herbst 89 um einen wichtigen Aspekt ergänzen.“

    In Wohngemeinschaften wie der Mariannenstr. 46 und Kirchen wie der Lukaskirche entwickelten sich geschützte Räume für politisches Engagement. Aus den Diskussionen und Aktionen dieser oppositionellen Keimzellen gingen schließlich der Ruf nach Veränderung hervor. In der Ausstellung werden zum Teil unveröffentlichte Dokumente und Fotografien sowie zehn Zeitzeugen-Interviews der Filmemacherin Kathrin Lemcke gezeigt. „Der Blick auf die Ereignisse im Leipziger Osten vor 25 Jahren zeigt, wie wichtig Freiräume und individuelles Engagement für politische Veränderungen sind“, so Peter.

    „Unter dem Titel ‚Alle unsere Träume‘ wollen wir zeigen, wie vielfältig die Perspektiven auf den Umbruch von 1989/90 sind. Viele der damaligen Ziele und Lebenserfahrungen sind unverändert aktuell“ so Peter abschließend.

    Das Projekt wird vom Freistaat Sachsen im Rahmen des Förderprogramms „25 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ unterstützt.

    Weitere Infos zum Projekt unter: http://alle-unsere-träume.de

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