5.9 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig erhält Millionenförderung für weitere vier Jahre

Von SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Mehr zum Thema

Mehr

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Förderung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig für eine zweite Förderphase 01.10.2016 bis 30.09.2020 beschlossen. In den Jahren von 2016 bis 2020 stehen für die weitere Forschung nun rund 36,4 Millionen Euro zuzüglich einer Programmpauschale der DFG zur Verfügung.

    Die sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange gratuliert und hebt hervor: „In den vergangenen vier Jahren wurde am iDiv Beachtliches geleistet, daher freue ich mich sehr über die weitere Förderung. Das Zentrum hat sich zu einem international sichtbaren und weltweit führenden Zentrum der Biodiversitätsforschung entwickelt. Hier kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Projekte und Disziplinen aus dem In- und Ausland zusammen, um aktuelle Fragestellungen und Probleme zum Menschheitsthema Biodiversität aufzugreifen, interdisziplinär zu bearbeiten und die Forschungsergebnisse anwendungsorientiert für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufzubereiten.“

    Als einzigartiger Verbund der antragstellenden Universitäten Leipzig, Halle-Wittenberg und Jena mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung sowie weiteren Max-Planck-Instituten und Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft in der Region sei das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung zu einem Paradebeispiel und Vorbild einer gelungenen institutionell- und länderübergreifenden Kooperation geworden. Beispielhaft und modellgebend, so die Ministerin, seien auch die Aktivitäten des iDiv bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Durch eine eigene integrierte Graduiertenschule und ein klar strukturiertes Qualifizierungsprogramm, ergänzt durch die Betreuungsstrukturen der Partner, sowie ihre feste Einbindung in die Projekte und Workshops des Forschungszentrums finden die Promovierenden, Postdoktorandinnen und Postdoktoranden ein stimulierendes, karriereförderndes Umfeld.

    Ziel des DFG-Forschungszentrums ist es, die wissenschaftliche Grundlage für die nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität auf unserer Erde zu schaffen. Die vier Kernfragen und die entsprechenden Forschungsbereiche von iDiv sind: Wie können wir den Zustand und die Veränderung der Biodiversität in Raum und Zeit und als Reaktion auf natürliche und anthropogene Treiber zuverlässig quantifizieren und verstehen? („Biodiversitätsmuster“); Wie funktionieren die evolutionären und ökologischen Prozesse, die Biodiversität erschaffen und erhalten? („Biodiversitätsprozesse“); Wie beeinflusst Biodiversität Ökosystemfunktionen und wie erbringt sie Ökosystemdienstleistungen für uns Menschen? („Biodiversitätsfunktionen“); Wie kann Biodiversität geschützt und in die nachhaltige Bewirtschaftung der Erde integriert werden? („Biodiversität und Gesellschaft“).

    Im April 2012 hatte das Konsortium der Universitäten Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig seine Arbeit aufgenommen. Standort der Einrichtung ist  Leipzig, wo es als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung an die Universität angebunden ist. In den ersten vier Jahren seines Bestehens förderte die DFG das Zentrum mit einer Summe von mehr als 33 Millionen Euro. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unterstützten und unterstützen den Aufbau des DFG-Forschungszentrums von Beginn an, so etwa durch die interimsweise Unterbringung in der BioCity Leipzig. Das Zentrum soll nun ein eigenes Forschungsgebäude und Gewächshaus erhalten.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ