Zu Überlegungen des sächsischen Innenministers Markus Ulbig (CDU), frühere Feldjäger der Bundeswehr in den Polizeidienst zu übernehmen, erklärt Enrico Stange, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Ich halte das für eine Nebelkerze. Wenn, dann handelt es sich um ehemalige Wehrpflichtige bzw. Berufssoldaten. Heutige Feldjäger sind alles Berufssoldaten, also Freiwillige. Wenn die fertig sind, gehen sie oftmals in die freie Wirtschaft, oder sie dienen bis zur Ruhestandsversetzung.

Letztlich ist das auch eine Überlegung aus der Not heraus und wird vermutlich nur geringfügig zur Personalmangelbehebung bei der sächsischen Polizei beitragen können.

Die Feldjäger haben eine gewisse juristische und militärische Ausbildung inklusive Schießausbildung und Sport durchlaufen. Allerdings fehlt ihnen selbstverständlich die polizeispezifische Ausbildung, die noch absolviert werden müsste. Und da wären sie wieder, unsere bekannten drei Probleme:

Keine liegenschaftlichen Ausbildungskapazitäten, keine Lehrausbilder in ausreichender Zahl und vermutlich kaum ausreichend Bewerber …

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Ach wie gut hat man es doch in Deutschland als Minister. Jahrelang Unfähigkeit beweisen und lebenslang dickes Gehalt und Abfindung und dann Pension kassieren.
In normalen Firmen wird man bei Unfähigkeit einfach entlassen, ohne Abfindung usw

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