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Ansturm ungebrochen: Universität Leipzig begrüßt mehr als 7.500 Studienanfänger

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    Das Immatrikulationsverfahren läuft noch, doch schon jetzt lässt sich sagen: In diesem Wintersemester nehmen mehr als 7.500 junge Menschen ein Studium an der Universität Leipzig auf - das sind schon jetzt mehr als in den Vorjahren, zum sechsten Mal in Folge über 7000. Am Ende könnte es einen neuen Rekordwert geben. Mit über 2.400 Studienanfängern aus dem Westen Deutschlands wurde hier die bisherige Bestmarke geknackt. Über 700 der neuen Studierenden stammen aus dem Ausland. Die Zahl der Bewerbungen lag bei rund 44.700.

    Dies ist der zweithöchste Wert in der Geschichte der traditionsreichen Hochschule. Die Universität heißt ihre neuen Studierenden heute Nachmittag bei der Immatrikulationsfeier im Leipziger Gewandhaus offiziell willkommen.

    „Wir sind eine sehr attraktive und in vielen Bereichen erfolgreiche Universität in einer nicht minder attraktiven Stadt. Es ist immer wieder erfreulich, das Jahr für Jahr auch an den Bewerber- und Einschreibezahlen ablesen zu können. Wir fühlen uns dadurch nicht nur bestätigt, sondern auch angespornt und motiviert“, sagt Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking.

    Die meisten Bewerbungen verzeichneten erneut das Fach Psychologie und die Lehramtsstudiengänge. Bei den Bewerbungen pro Platz folgen auf die Psychologie die Kommunikations- und Medien- sowie die Politikwissenschaft. Die meisten Studienanfänger starten nun in den Studiengängen des Lehramts, der Rechtswissenschaft und der Medizin. „Natürlich hat das Lehramtsstudium, für das wir 1200 neue Studierende immatrikuliert haben, bei uns eine immense Bedeutung, das ist auch politisch so gewollt und vom Freistaat durch eine Sonderfinanzierung unterstützt“, sagt Prof. Dr. Thomas Hofsäss, Prorektor für Bildung und Internationales. „Ich freue mich besonders, dass wir auch die Zielzahl im Bereich Lehramt an Mittelschulen nahezu erreicht haben.“

    Die endgültigen Immatrikulationszahlen werden erst in einigen Wochen feststehen. Wie in den Vorjahren werden noch zahlreiche Nachzügler in die Statistik eingehen, die ihren Studienplatz zwar angenommen, aber noch nicht alle nötigen Unterlagen eingereicht oder ihren Semesterbeitrag noch nicht bezahlt haben. Momentan beträgt die Gesamtzahl der Studierenden an der Alma mater Lipsiensis rund 29.500 (in 157 Studiengängen). Davon kommen mehr als 3.200 aus dem Ausland.

    „Dass wir auch bei den internationalen Studierenden weiterhin sehr beliebt sind, ist erfreulich und wichtig“, betont Prorektor Thomas Hofsäss. Ohnehin sei die Universität im Bereich Internationalisierung sehr gut aufgestellt. „Wir bekommen zum Beispiel weiterhin den deutschlandweit größten Zuschuss der EU für die akademische Mobilität mit außereuropäischen Partnerhochschulen, bauen unser Welcome Centre weiter aus und bieten jetzt 34 internationale Studiengänge an. Jüngst haben wir zudem mit einer Hochschule in Mosambik eine Kooperation vereinbart. Das ist unsere 55. Partneruniversität, die vierte in Afrika.“ Der überwiegende Teil der ausländischen Studierenden stammt aus China, der Russischen Föderation sowie aus Vietnam.

    Bei den Master-Studiengängen waren besonders Betriebswirtschaftslehre, Psychologie und Global Studies gefragt. In der Kategorie Bewerbungen pro Platz folgten Global Studies und Kulturwissenschaften auf die Psychologie. Im größten Weiterbildungsstudiengang der Universität Leipzig, Toxikologie und Umweltschutz, wurden bereits am 10. Oktober 55 neue Teilnehmer begrüßt und feierlich immatrikuliert.

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