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Nach dem zweiten Weltkrieg: Erich Zeigners Rettungsversuch für Leipzig als gesamtdeutscher Messestandort

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    Der 1946 unternommene Versuch des Leipziger Oberbürgermeisters Erich Zeigner, Leipzig als gesamtdeutschen Messestandort zu retten, steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Mike Schmeitzner im Stadtarchiv am 8. Dezember, 18 Uhr (Vortragsraum). Der Eintritt ist frei. Der am Hannah-Arendt-Institut der TU Dresden tätige Zeithistoriker hat seinem Referat den Titel gegeben „Go West! Erich Zeigners Reise in die Westzone – Erfahrungen und Konsequenzen. Zum 130. Geburtstag des Juristen Erich Zeigner.“ Ausrichter der Veranstaltung sind das Stadtarchiv und der Leipziger Geschichtsverein e. V..

    Der Vortrag war bereits für den Mai geplant gewesen, hatte aber aufgrund einer Erkrankung des Referenten ausfallen müssen.

    Am 10. März 1946 startete Erich Zeigner, der von 1945 bis 1949 Leipziger Oberbürgermeister war, zu einer sechstägigen  Reise in die britische Besatzungszone. Kurz vor Beginn der so wichtigen ersten Leipziger Nachkriegsmesse unternahm er mit dieser Reise den Versuch, Leipzig als gesamtdeutschen Messestandort zu erhalten. Er führte dazu Gespräche mit hochrangigen Politikern und Wirtschaftsexperten u. a. in Bremen, Hamburg und Braunschweig. In seinem anschließenden Bericht an die sowjetische Militärverwaltung ging er davon aus, mit seiner Reise einen Durchbruch für den Messestandort Leipzig erreicht zu haben. Doch dies sollte sich als Trugschluss erweisen. Was aber waren Zeigners Überlegungen gewesen? Und was waren die Gründe für sein (mittelfristiges) Scheitern? Welche Rolle spielten die Besatzungsmächte in dem Poker um die Zukunft der Messestadt?

    Das Stadtarchiv Leipzig (Torgauer Straße 74) ist mit der Straßenbahn der Linie 3 oder 3E in Richtung Taucha bzw. Sommerfeld (Haltestelle Volksgarten) zu erreichen.

    In eigener Sache: Für freien Journalismus aus und in Leipzig suchen wir Freikäufer

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