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Der diesjährige Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik ging an Antje Bredemann

Von Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
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    Acht Bewerbungen sechs verschiedenen Universitäten lagen der Jury der „Stiftung A“ vor. Diese hat einstimmig entschieden: Der Arnold-Vogt-Preis 2016, Förderpreis für museumspädagogische Forschungen, wurde in diesem Jahr an Antje Bredemann verliehen. Damit erhielt erstmals eine Absolventin der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) diese Auszeichnung.

    Antje Bredemann hat im Sommer 2016 den Bachelorstudiengang Museologie an der HTWK Leipzig erfolgreich abgeschlossen. Den mit 1.000 Euro dotierten Preis erhielt sie für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Das Tätigkeitsfeld der Museumspädagogik im Spiegel von Stellenanzeigen: Anforderungen und Anerkennung“.

    Das Aufgabengebiet der Museumspädagogik und dessen Personalbestand ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gewachsen, doch es lagen nur wenige Informationen darüber vor, welche Kenntnisse und Fähigkeiten Arbeitgeber von ihren museumspädagogischen Kräften erwarten und welche beruflichen Chancen sie bieten. Deshalb analysierte Bredemann in ihrer Abschlussarbeit Texte von einschlägigen Stellenanzeigen, die zwischen 2005 und 2014 in der größten deutschsprachigen Online-Jobbörse für Museen (Jobbörse des Deutschen Museumsbundes, www.museumsbund.de) erschienen sind.

    „Bemerkenswert fand ich, dass der Stellenmarkt im Museumswesen offenbar der gleichen Dynamik unterliegt wie der gesamte Arbeitsmarkt – dass auch da immer mehr und höhere Qualifikationen verlangt werden bei gleichzeitiger Abnahme typischer Beschäftigungsverhältnisse. Museumsmitarbeiter sitzen eben nicht im goldenen Schloss der öffentlichen Hand, wie man annehmen mag“, so Antje Bredemann zum Ergebnis/Erkenntnis ihrer Arbeit.

    Mit ihrer Bachelorarbeit, die sich laut dem einhelligen Urteil der Gutachter durch Klarheit, Stringenz und angenehmen Lesefluss auszeichnet, konnte sich Bredemann sogar gegen eingereichte Dissertations- und Habilitationsschriften durchsetzen. Als die Preisträgerin ihre Urkunde Ende November 2016 an der HTWK Leipzig entgegennahm, erklärte die frischgebackene Museologin: „Als ich mich mit meiner Arbeit um den Arnold-Vogt-Preis beworben habe, hätte ich niemals damit gerechnet, dass ich Chancen habe, den Preis zu bekommen. Und umso überraschter und erfreuter bin ich natürlich darüber.“

    Hintergrund: Die Fakultät Medien der HTWK Leipzig lobt den Arnold-Vogt-Preis seit 2006 jährlich aus. Sie möchte damit an Dr. Arnold Vogt (1952–2004) erinnern, der von 1993 bis 2004 Professor für Museumspädagogik an der HTWK Leipzig sowie Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender des Arbeitskreises Museumspädagogik Ostdeutschland e. V. war.
    Weitere Informationen: www.arnold-vogt-preis.de.

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