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26. Leipziger Seifenkistenrennen der naTo zog tausende Zuschauer an den Fockeberg

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    Am Sonntag stellten sich innovative Ingenieursköpfe mit 18 phantastischen Gefährten vor tausenden Zuschauern am Fockeberg einem besonderen Wettkampf: dem Prix de Tacot. Für besonderes Aufsehen sorgte eine kleine goldene Kiste, die mit wehenden Fahnen zu ihrer selbst aufgenommen Musik über den Berg sauste. Aber auch „Emil & Gustav“, die in der wohl kompaktesten Kiste, die das Rennen je sah, mit Bravour alle Disziplinen meisterten und das Team „Zombie Box 2.0“, die die Abfahrt zu einem kleinen Feuerwerk machten, bewiesen, dass bei diesem Rennen Geschwindigkeit auch mal zur Nebensache werden kann.

    Denn die Organisatoren von der naTo folgen strikt ihrem über viele Jahre bewährten Motto und wollen vor allem eines erreichen: Die Erfüllung der Sehnsucht nach Unterhaltung, Spaß und Schönheit in der Bewegung.

    So gingen auch die begehrten Sonderpreise an durch ihre Kreativität herausragende Teams: Die jungen Erbauer der „Selber machen lassen“ wurden für ihr Gefährt und ihr Gesamtkonzept mit eigener Titelmusik und dem schönsten Helm des gesamten Starterfeldes mit dem Hauptpreis des Rennens, dem Designpreis der naTo-Ästhetikkommission ausgezeichnet. Das Kajak-Rennmobil der „Stromschnellen“ war der Leipziger Gruppe den Sonderpreis für familien- und umweltfreundliche Ingenieurleistung Wert. Das Highfield Racing Team qualifizierte sich mit seiner geschickten Fahrweise selbst nach dem Achsenbruch für den Sonderpreis der Ur-Krostitzer Brauerei für promillegenaues Einparken. Das Mad Stu & Max Rö Seifenkistenteam wurde mit dem Paul-Fröhlich-Gedächtnis-Preis geehrt.

    Während sich die meisten Teams in den klassischen sportlichen Disziplinen „Massenstart“ (bergauf), „Zeitfahren“ (einmal ums Plateau) und „Abfahrt“ heiße Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten – über die Plätze auf dem Siegertreppchen entschieden nur Sekunden – haben die Teilnehmer der Ingenieurliga D „HTWK“, „Schwarzes Leipzig“ und „Ingenieure ohne Grenzen“ wieder einmal bewiesen, dass man auch binnen 4 Stunden eine Seifenkiste bauen kann, die sich vorwärts bewegt und länger als 4 Minuten hält. Live vor Ort konnten die Zuschauer den Erfindungsreichtum und das handwerkliche Geschick der drei Teams bewundern. Dem Ideal der „Materialisierung einer Idee“ kam schließlich das riesige Viertaktmobil von der HTWK. am nächsten.

    Zerstreuung vom spektakulären Renngeschehen fanden die Zuschauer im lebendigen Markttreiben und bei Zauberei, Kindertheater und Musik auf der Bühne des Fockestraßenfestes am Fuße des Berges.

    Seit 1992 lockt das von der naTo organisierte Spektakel alljährlich tausende Zuschauer und ist fester Bestandteil des Leipziger Veranstaltungskalenders. Die naTo ist ein Soziokulturelles Zentrum, das für die Ausrichtung außergewöhnlicher Live-Konzerte in den Bereichen Jazz und neuer Musik sowie für die Förderung von Theaterprojekten, Nachwuchskünstlern und kulturellen Beteiligungsprojekten jenseits des Mainstreams bekannt ist. In den 80er Jahren begann die spannende Geschichte des Hauses auf der Karl-Liebknecht-Straße, das heute als bedeutende Institution der Leipziger Kulturszene bekannt ist.

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